Dienstag, August 05, 2014

Cheesecake mit Erdbeeren

Manchmal ist es schon gemein. Da stehe ich stuuuundenlang in der Küche. Okay, der Kuchen steht stundenlang in der Küche weil erst der Boden kühlen muss, danach der Käsekuchen und danach die Sahne oben drauf, aber immerhin muss ich ständig schauen ob alles passt. Noch gemeiner ist das, wenn ich das innerhalb von wenigen Tagen gleich noch mal machen muss. Der erste Cheesecake wurde von mir gemacht als wir Besuch erwartet haben. Dann geht der nämlich schnell weg und ich brauch davon nix zu essen. Diese Sorge ist eigentlich unbegründet. Den zweiten Cheesecake hat mein Freund auch ganz wunderbar alleine vernichtet. Die Chance, dass da was schlecht werden würde kam da gar nicht erst auf.


Gut für mich, weil wenn ich da mit essen würde, ich würde danach aussehen wie ein Streuselkuchen. Muss ich euch wohl kaum sagen, dass ich darauf nicht so unbedingt Lust habe. Der Kuchen besteht nämlich aus 600 g Frischkäse, 100 g Schlagobers und 100 g Ricotta. Immerhin auch noch 400 g Erdbeeren. Der Erdbeeren sind ja auch der einzige Grund warum mein Freund meistens gleich zwei Stück auf ein Mal isst. Immerhin sind die ja gesund.

Beim ersten Versuch ist mir übrigens ein Teil vom Boden weggebrochen. Schön ärgerlich wenn Besuch da ist, aber was solls. Hatten die Kuchenstücke mal eine etwas andere Form. Ich dachte ja es lag daran, dass ich die Ruhezeiten beim ersten mal nicht wirklich eingehalten habe. Es würd halt nicht schaden, wenn ich das Rezept schon vorher lese, dann wäre sich das "über nacht im Kühlschrank" wohl auch ausgegangen.


Beim zweiten backen ein paar Tage später habe ich mich an die Ruhezeiten im Kühlschrank gehalten - und trotzdem wieder geflucht. Mit viel Glück habe ich es dann aber doch noch geschafft den Kuchen vom Kuchenblech und dem Backpapier zu trennen. Ich weiß nicht ob mein Freund noch mal den gleichen Kuchen hätte essen wollen. Vermutlich aber schon wie ich ihn kenne.

Das Rezept ist aus dem Buch Süße Sünden von "the hummingbird bakery". Das Rezept habe ich beinahe eingehalten. Die Butter habe ich durch vegane Margarine ersetzt und die Eier habe ich ein mal durch Maismehl ersetzt und das zweite mal einfach ganz weggelassen. Habe beim backen keinen Unterschied gemerkt.

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