Samstag, Juni 21, 2014

Der Versuch der Sportlichkeit: Manchmal bleiben Ziele gleich





If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy.

(Tom Fleming)







Vor einem Monat stand der Österreichische Frauenlauf in Wien auf meinem Programm. Ein wichtiger Termin. Es sollen die 30 Minuten auf 5 km geknackt werden. Sportliche Leistung für mich. Wäre es zumindest geworden wenn es geklappt hätte.

Der nächste Tag des Wettkampfs war heiß, heiß, heiß – na okay, warm war es halt. Die Tage davor hat mein Kreislauf schon leicht gezickt. Wäre am Sonntag nicht Frauenlauf sondern ein Trainingslauf gewesen, ich hätte den Trainingslauf gestrichen.

So bin ich aber doch zum Start. Es lief sich anstrengend, aber es ging noch. Bis dann bei etwa der Hälfte die Getränke kamen. Ich wusste ich sollte sie ignorieren! Nein, sie waren zu verführerisch, also einen Becher genommen. Statt einen Schluck zu trinken und den Rest übern Kopf zu leeren trinke ich Depp alles! Ich wusste beim trinken es ist eine blöde Idee. Eine saublöde Idee! Kurz danach kam das Seitenstechen. So schlimm, ich bin nicht nur ein Mal gegangen, sondern ein paar Mal öfter. Zwischendurch auch mal weil mein Knie gestochen hat.

Im Ziel angekommen war mein erstes Wort: „Scheiße“.
Dabei ärgert mich nicht mal das Wetter. Damit muss ich leben und die Dusche unterwegs von den Feuerwehrleuten war wirklich angenehm. Ich ärgere mich über mich selbst. Dieses Seitenstechen hätte ich ignorieren können, nein müssen. Mein Knie hätte dann vermutlich auch nicht gestochen wenn ich gleichmäßig gelaufen wäre. Gleichmäßig gelaufen wäre ich wenn ich mir das Wasser über den Kopf geschüttet hätte statt es zu trinken. Auf das Trinken hätte ich verzichtet, wenn ich besser trainiert hätte.
Ja so schaut es aus. Alles läuft auf das Training raus das ich vergeigt habe. Kein „War halt zu warm.“ Kein „War halt ein schlechter Tag.“ Einfach nur „Zu wenig trainiert.“
Nicht so einfach mir das einzugstehen. Erst kam der Frust. Dann die Motivation und ich habe mir einen neuen Trainingsplan geschrieben. Dann der erste Lauf und ich war wieder gefrustet. Seitdem hatte ich meine Laufschuhe nicht mehr an. Sehr produktiv ich Depp!
Das nächste Ziel steht also und es hat sich nichts geändert.
Ziel: 5 km unter 30 Minuten.
Letzte Zeit: Um die 32 Minuten auf 5 km. Immerhin eine kleine Motivation, dass ich trotz Gehpausen die gleiche Zeit hatte wie beim Lauf davor. Umso ärgerlicher aber sind die Gehpausen.

Nun heißt es damit klar kommen und nach vorne zu schauen...

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