Samstag, März 15, 2014

Fastenzeit 2014 - Vegan for Fit - Woche 1

Wisst ihr was der Vorteil ist, dass ich beschlossen habe in der Fastenzeit wieder "Vegan for fit" zu machen? Der Vorsatz mit "weniger Zeit im Internet verdrödeln" lässt sich so wunderbar einfach umsetzen. Ich habe nämlich keine Zeit dafür. Zumindest unter der Woche. "Vegan for fit" ist nämlich vom Kochaufwand tatsächlich so aufwändig wie ich es in Erinnerung hatte. Ich dachte schon meine Erinnerung übertreibt.

Dabei habe ich die erste Woche eigentlich noch ganz locker angehen lassen. Locker in dem Sinne, dass ich mich hauptsächlich von Salat ernährt habe und das Abendessen auch schon mal durch ein Stückchen Obst ersetzt habe. Das geht ja noch relativ fix. Dennoch schaffe ich es damit bis 20 Uhr in der Küche zu stehen. Ich bin eindeutig zu langsam beim kochen.

Da hatte ich also diese Woche die Idee, dass ich mir nicht nur einen Wochenplan erstelle, sondern ich kaufe auch gleich alles ein und koche es am Wochenende vor. Der Plan ist doch simpel und klasse. Blöd allerdings nur, dass ich einige Zutaten hier nicht bekomme und am Montag einkaufen muss (ich fahre nämlich nicht extra nur wegen fünf Sachen auch noch am Samstag die 60 km mit dem Auto). Noch blöder ist es, wenn ich mir alles zum einkaufen notiere und dann den Tofu komplett vergesse. Beim durchgehen was ich denn vorbereiten könnte ist mir nämlich dann aufgefallen, dass ich so gut wie in jedem Gericht Tofu habe. Mal schauen was mein Bauch dazu sagen wird.

Allerdings wer weiß wofür es gut ist. Meist gehen meine Wochenpläne ja immer gehörig in die Hose, weil sich ständig immer alles verschiebt. Vielleicht klappt der Wochenplan ja dieses mal und ich schaffe es nächstes Wochenende alles vorzukochen? Schau ma mal.

Bevor ich euch meinen Essplan für die nächste Woche zeige erst mal ein kleines Fazit der Woche 1.

Das Essen selbst ist auch dieses mal kein wirklicher Verzicht für mich. Lediglich am zweiten Tag wäre ich beinahe wirklich schwach geworden. Da saß ich über meiner Schüssel Salat und mein Freund hat vor mir eine Käsesemmel gegessen. Der Kater und ich saßen also da "Wann schaut er endlich weg, damit ich an sein Teller komme?" Leider wurden wir beide durchschaut und gingen leer aus - bzw ich musste mich mit meinem Salat begnügen, denn der Kater hat tatsächlich ein Stückchen Käse abbekommen. Sauerei!
Die ersten Tage hatte ich auch wieder extrem mit Blähungen zu kämpfen. Obwohl ich vorsichtshalber schon mal den Agavendicksaft durch Zuckerrübensirup ersetze. Vermutlich habe ich zu viel Salat gegessen. Das war mein Magen dann in dieser geballten Form dann auch nicht gewohnt. Mittlerweile hat sich mein Magen aber wieder beruhigt. Hoffe das bleibt auch so.

Unterwegs mit "Vegan for fit" finde ich auch bei der zweiten Challenge nicht ganz so einfach. Als ich am Wochenende bei meinen Eltern war ging es noch, ich habe mir wieder ein paar Zutaten mitgenommen und bin dann bei meinen Eltern noch im Supermarkt eingefallen und habe endlich das Gemüsefach im Kühlschrank mit Gemüse gefüllt. Meine Eltern verwenden das Gemüsefach seit neuestem nämlich zum Bacardi Breezer und Bier kühlen. Die lassen sich es wirklich gut gehen seit ich ausgezogen bin...

Eine neue Herausforderung war für mich zwei Tage lang beim Kunden und im Hotel. Ist nicht viel, aber Essen muss dennoch geplant sein. Zwar gibt es eine Kantine in der ich mir einen Salat zusammen basteln könnte, aber ich finde das immer so mühsam und brauche ewig für sowas. Also lieber doch überlegt was ich mitnehmen könnte. So habe ich mir für den ersten Tag Erbsensuppe mitgenommen und für den zweiten Tag ein Salat-Dressing und habe mir dann eine fertige Salatmischung im Supermarkt gekauft. Am Abend gab es nur eine Banane. Das Glas Hazelchoc Aufstrich das ich in diesen zwei Tagen verputzt habe erwähne ich mal nicht...
Beim Hotelfrühstück hatte ich den Vorsatz mich an das Obst zu halten. Im Nachhinein bin ich draufgekommen, dass das sicherlich Dosenobst war das die da hinstellen und vermutlich auch gezuckert. Von daher bin ich mir nicht sicher ob ich mich da wirklich brav an "Vegan for fit" gehalten habe (kein Industriezucker). Außerdem habe ich beschlossen, dass ich nur mit Obst nicht in den Tag starten möchte und habe mir Brot genommen und mit Hazelchoc-Aufstrich gegessen den ich einfach mitgenommen habe. Auch beim Brot bin ich mir nicht sicher ob da nicht Zucker und/oder sogar Milch drinnen war. Das ist ja oft nicht so sicher. Nun ja, war halt so, ist so, ich lebe noch und die Welt ist auch (noch) nicht untergegangen.

Meine erste Woche wie ihr seht war ganz okay, selbst unterwegs ist es - solange es nur zwei Tage sind - nur halb so schlimm wie ich es mir immer vorgestellt habe. Somit kann ich gut in die neue Woche starten. Diese Woche gibt es auch eine neue Herausforderung: Mein neuer Trainingsplan startet! Und er ist auch der letzte vor dem Frauenlauf. Ab jetzt kann ich es mir also nicht mehr leisten wie letzte Woche, dass ich das Training einfach ausfallen lasse. Ich bin mega gespannt wie das so wird. "Vegan for fit" und Sport ist nämlich was neues für mich.

Hier noch mein Essplan für die nächsten Tage - inkl. Alterantiven für meinen Freund. Was bin ich froh, dass er sich Mittags selber versorgt (irgendwie muss er ja an sein Fleisch kommen ;-) ).


Ach ja, ich halte mich wie ihr seht nicht immer nur an die Rezepte von dem Buch, sondern nur an die Zutaten. Gerade beim Frühstück esse ich auch mal einfach nur mein gemischtes Müsli mit Joghurt und Obst oder mache mir Porridge mit Obst. Ich finde das muss drinnen sein. Steht ja nirgends, dass in den 30 Tagen nur die Rezepte die in dem Buch stehen gegessen werden dürfen. Außer ich hätte es dezent ignoriert, das kann schon mal vorkommen.

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