Sonntag, März 30, 2014

Virgin Colada Smoothie

Vor zwei Wochen - und sicher auch häufiger mal davor - habe ich euch erzählt, dass ich ein Ananas-Kokos-Müsli liebe. Tatsache ist aber, dass mir bei dem Müsli immer Anans übrig bleibt und Kokosmilch. Die Kokosmilch friere ich mittlerweile im Eiswürfelbehälter ein. Klappt wunderbar. So habe ich immer Kokosmilch zu Hause und sie wird mir nicht schlecht wie sonst immer. So eine Dose ist ja schon ganz schön viel.

Ananas einfrieren habe ich noch nicht probiert. Ob das was ist? Ich weiß es nicht. Wenn ich die Ananas einfach so nasche die nächsten Tage habe ich das Problem, dass das mein Gaumen nicht so prickelnd findet. Warum auch immer. In kleinen Mengen funktioniert Ananas super. In größeren Mengen eher nicht so.

Da kam ich auf die Idee doch einfach mal einen Smoothie mit Ananas zu mixen. Ziel war aber, dass ich jetzt nicht extra irgendwas anderes kaufe wovon ich dann nur die Hälfte benötige und dann wieder nicht weiß was ich damit mache.

Also den Kühlschrank durchstöbert und dabei kam der Virgin Colada Smoothie dabei raus. Man nehme eine halbe Ananas, ca 100 g Kokosmilch, 320 g Sojajoghurt (funktioniert sicherlich auch mit normalen). Ich finde die Ananas ist oft schon süß genug, aber wenn es mal eine weniger süße Ananas ist dann noch ein paar Teelöffel Reissirup/Agavendicksaft oder Zucker zugeben. Alles in den Mixer und anständig durchmixen.


Noch ein paar Kokosflocken oder Kokosraspeln oben drauf - wer so faul ist wie ich einfach so, ansonsten vorher anrösten, schmeckt sicherlich auch super. Bei mir hat das Rezept ca. 2 Gläser ergeben, könnten auch 3 gewesen sein. Ist aber egal, denn von dem Smoothie kann es gar nicht zu viel sein!

Der schlaue Fuchs unter meinen Lesern bekommt jetzt noch den Hinweis, dass das Rezept ähnlich ist wie vom Ananas-Kokos-Müsli, nur für das Müsli wird nur eine Viertel Ananas benötigt. Wink mit dem Zaunpfahl verstanden?

So oder so wünsche ich euch guten Appetit!

Freitag, März 28, 2014

Fastenzeit 2014 - Vegan for fit - Woche 3

Und schon wieder ist eine Woche um ohne nennenswerte Vorkommnisse (gibt es das Wort? Klingt irgendwie komisch und sieht noch komischer aus.) Obwohl, ein Ereignis gibt es, aber dazu später dann mehr.

Diese Woche habe ich es wieder ohne Plan probiert. Immerhin musste ich ja nicht viel einkaufen, ich hatte ja noch so viel von der Woche davor übrig. Vor allem Melanzani (Aubergine) und Karotten. Der Herr Hildmann schwört ja auch Zucchinispaghetti - zumindest in dem Vegan for fit (VFF) Buch. Die sind ja nicht wirklich meins. Roh sowieso nicht und gedünstet finde ich sie jetzt auch nicht so umhauend. Da dachte ich mir was mit Zucchini geht, geht sicher auch mit Melanzani und Karotte. Gedacht, getan. Meine Gemüse-Spaghetti werden aber immer Gemüsenudeln. Mich sprechen diese Spiralschneider einfach nicht an. Daher baue ich einfach meine Küchenmaschine auf, nehme die Scheibe mit der groben Raspel und schon werden kleine "Stifte" aus dem Gemüse gemacht. Das dünste ich dann in einem Topf. Ich fülle einfach ein bisschen Wasser in den Topf, gebe das Gemüse in mein Nudelsieb, das Nudelsieb hände ich in den Topf und Deckel oben drauf. Funktioniert wunderbar.

Das Gemüse dünstet dann bei mir vor sich hin bis ich die Soße fertig habe. Habe ein mal die vegane Carbonara und ein mal die vegane Bolognese gemacht. Meine zwei Lieblings-Nudelsoßen aus dem Buch. Es schmeckt auch wirklich gut! Sogar mein Freund hat sich nach seinem Essen noch einen halben Teller davon gegönnt. Die Frage ob ich das nicht auch mal mit Fleisch machen könnte habe ich einfach wegglächelt...

Diese Gemüsenudeln könnten nun tatsächlich ab und an meine normalen Nudeln ersetzen. Nicht immer, aber vielleicht ab und an als Beilage? Warum nicht.

Am allerliebsten sind mir in dem VFF Buch allerdings nach wie vor die Frühstücks-Rezepte. Die würde ich oft sooo gerne am Abend essen. Was ich mit dem veganen Rührei auch öfter mal gemacht habe - ohne Brot halt, die soll man ja lt. VFF nicht am Abend essen.

Unter der Woche mache ich mir ja meist Müsli oder am Freitag den Firestarter (ein Shake aus Haferflocken, Haferdrink, Leinsamen, Haselnüssen, Walnüssen, Banane, Kakao). Am Wochenende kann es dann schon mal etwas aufwändigeres sein. Wie zB die Pancakes oder der Berlin Toast.
Der Berlin Toast besteht aus Toastbrot, Cashewmus, Bananen und die Panade aus gepoppten Amaranth und Cornflakes. Ich persönlich finde ja Cashewmus und Banane auf Toast klingt irgendwie nicht appetitlich. Es sieht auch nicht wirklich appetitlich aus wenn ich das so sagen darf. Doch siehe da, es schmeckt wirklich gut. Tatsache.


Mittlerweile habe ich auch das mit dem Matcha raus wie das funktioniert. Anfangs hatte ich da ja so oft irgendwelche Krümel oder gar Klumpen drinnen, v.a. am Ende halt. Das fand ich nun wirklich nicht gerade prickelnd wie ihr euch vorstellen könnt. Da ich weder im Besitz einer Matcha Schale noch eines Matcha Besend bin habe ich es immer mit dem Schneebesen probiert. Das hat bei mir nicht wirklich geklappt. Eines Tages lag noch der Pürierstab draußen, da habe ich das doch einfach mal damit durchgemixt und siehe da, ein Matcha zum trinken und nicht zum kauen. Genial! Seitdem mag ich Matcha Latte umso mehr sag ich euch.


Und nun zu den Ereignissen in dieser Woche die ich euch erzählen muss. Ich habe ja diese Woche ohne Plan gegessen. So kam es am Mittwoch, dass ich nicht wusste was ich kochen soll und nicht wusste was ich einkaufen soll. Meine Vorräte sind halt dann doch nicht unendlich groß gewesen. Also schnell noch Hirsecreme gemacht mit dem letzten Haferdrink den ich zu Hause hatte.

Der Donnerstag war wirklich ein grauenhafter Tag. Keine Ahnung was anders war, ich war genervt von allem. Um 17 Uhr saß ich im Büro und hatte zum Glück noch einen Apfel da, sonst hätte ich vermutlich mein Kleingeld zusammen gekratzt und hätte den Snackautomaten geplündert. Am Abend sind wir ins Kino gegangen und ich hatte schon überlegt ob ich nicht aufhöre mit VFF und mir jetzt einfach eine Tüte Popcorn hole. Ich habe es dann nicht gemacht und mir auch zu Hause noch die Süßigkeiten verkniffen. Dachte ich habe vielleicht einfach einen schlechten Tag und will es mir damit nicht versauen.

Am Freitag stand ich also in der Küche und es gab nix was ich mir hätte machen können. Kein Haferdrink, kein Joghurt, keine Banane. Joah... Also fahre ich beim nächsten Supermarkt vorbei hole mir Soja-Joghurt und MyMüsli2Go. Natürlich war in jedem der 2Go Müslis Zucker enthalten. Nun gut, ich kann ja auch nicht hungrig im Büro sitzen - das kann ich meinen Kollegen wirklich nicht zumuten - also habe ich zwei gekauft die ich gerne esse.
Beim Essen im Büro ist es mir dann in den Kopf geschossen. Ich hätte nicht nur auf den Zucker schauen sollen, sondern auch auf andere Bestandteile, damit ich wenigstens vegan bleibe! Ich hatte es geahnt, in beiden war Honig und in einem Joghurtpulver.

Ich habe das als Zeichen gesehen mit diesem Tag meine zweite VFF-Challenge frühzeitig zu beenden. In den letzten Tagen habe ich schon gemerkt, dass ich wieder schlechter drauf bin und lustlos und am liebsten nur im Bett liegen würde. Außerdem habe ich das Gefühl ich ernähre mich mit VFF sehr einseitig. Nicht weil vegan einseitig wäre oder weil auf einiges mehr verzichtet werden soll. Einfach weil ich keine Lust habe unter der Woche eine Stunde in der Küche zu stehen. Und das muss ich, weil ich langsam koche. Somit habe ich mich auf wenige Gerichte beschränkt. Die erste Woche hauptsächlich Salat und in letzter Zeit ist mir aufgefallen extrem viel Tofu. Das mit dem Salat hätte ich noch verkraftet. Der hohe Tofu-Konsum stört mich tatsächlich. Davon bin ich einfach kein Fan. Es ist aber in vielen der Rezepte die mich im VFF Buch ansprechen Tofu enthalten. Andere Rezepte sprechen mich überhaupt nicht an oder wie gesagt sind mir zu aufwändig.

Etwas gehadert habe ich schon mitmir. Immerhin wären es nur noch 5 Tage gewesen und die Challenge wäre fertig. Doch diese fünf Tage klangen sooo viel als ich mir überlegt habe was ich in diesen Tagen essen soll. Deswegen schweren Herzens hier das Ende der Challenge. Wenn ich sie das nächste mal machen möchte bitte schreit ganz laut, dass ich es nicht machen soll. Mein Freund hatte wohl nicht so unrecht als er meinte "Gott, da kochst wieder ewig und bist mies drauf."

Wisst ihr auf was ich heute dann Appetit hatte? Auf Chilibohnen. Bis auf den Ketchup eigentlich sogar VFF tauglich - wenn ich die Semmel nicht dazu gegessen hätte. Und jetzt werde ich mir ein Glas Holunderblütensaft gönnen und die zwei Baumstämme die noch in der offenen Verpackung von heute Nachmittag sind.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Sonntag, März 23, 2014

Fastenzeit 2014 - Vegan for Fit - Woche 2

Mein Blog spiegelt oft mein Universum wieder. Hier ist derzeit genauso viel los wie in meinem Leben. Arbeiten, Haushalt, Sport. Mehr wird nicht wirklich gemacht. Zwischendurch gehe ich shoppen, aber da bin ich derzeit nicht sonderlich erfolgreich. Warum auch immer. Vermutlich brauche ich einfach so viel, dass ich mich gar nicht entscheiden kann was ich zuerst kaufen soll. Das sind die wahren Probleme im Leben sage ich euch.

Immerhin im Supermarkt weiß ich was ich derzeit kaufen soll. Nämlich nichts, weil ich noch genügend zu Hause habe. Das mit meinem Plan von letzter Woche lief nämlich so ähnlich wie ich es vermutet hatte. Pläne sind nicht in Stein gemeiselt. Das nutze ich auch volle Länge aus.

(So wellig sieht der Plan übrigens aus wenn der Kater auf den Schreibtisch springt um mir seine Spielmaus zu zeigen mit der er zuvor in seinem Wassernapf gespielt hat.)

Immerhin 12 der 21 Mahlzeiten habe ich gemacht wie auf dem Plan steht - mehr als die Hälfte. Wer hätte das gedacht. Das Problem ist, dass ich abends oft keinen großen Hunger hatte. Warum soll ich mich da also noch großartig in die Küche stellen um am Ende zwei Bissen zu essen.

Dafür liebe ich Frühstück. Kaum zu glauben, immerhin habe ich während meiner Schulzeit keinen Bissen runterbekommen vor der großen Pause. Unter der Woche gibt es meist Müsli, zum Glück gibt es auch dafür in Vegan for fit (VFF) zwei ganz tolle REzepte. Natürlich bei mir nicht so schick im Glas geschichte wie im Buch, denn ich misch die einfach zusammen und nehme sie mit ins Büro. Mein Vorsatz ist zwar immer zu Hause zu frühstücken, aber am Ende gewinnt doch das Bett und ich stehe immer so spät auf, dass ich nicht auch noch zu Hause frühstücken möchte. Flexible Arbeitszeiten sind zwar toll, aber je später ich ins Büro komme umso länger muss ich dann bleiben. Das will ich dann auch nicht wirklich.


Ich habe in letzter Zeit so viel Salat gegessen wie sonst nicht. Am liebsten mit dem "I love Salad Dressing" das ich euch schon mal bei meinem Nudelsalat verraten habe. Geht schnell und schmeckt. Es gibt noch ein Salatdressing in VFF mit Avocado. Allerdings habe ich mittlerweile ein paar mal was mit Avocado gemacht und jedes mal landete es im Müll. Die Avocado und ich werden in diesem Leben wohl keine Freunde mehr.
Die Low-Carb-Pizza ist zwar etwas Aufwand, aber sie schmeckt mir immer wieder. Wie meinte mein Freund: "Schmeckt ja fast wie echte Pizza." Nur rolle ich den Teig immer etwas zu dünn aus und somit landet die Pizza auf dem Teller meist nicht so schön. Wie gut, dass ich vermantschtes Essen mag - nicht nur beim Müsli.


Es gibt in VFF sogar "Fast Food" - also beinahe. Das zubereiten von den Brötchen und den Laibchen (Pflanzerl, Buletten oder wie auch immer ihr es nennen mögt) ist nämlich gar nicht so "fast". Zumindest bei mir nicht. Der Aufwand lohnt sich aber. Die Quinoa-Laibchen habe ich dann zwar ohne Semmeln gegessen, aber für das Fast Life Sandwich habe ich mir dann doch Semmeln gemacht. Ich war ja nie so der Tofu-Fan, aber mittlerweile esse ich den sogar nur in Öl gebraten. Wer hätte das gedacht.


Das mit dem Sport hat diese Woche auch gut geklappt. Am Freitag war Ruhetag, heute muss ich noch mal ran. Ansonsten jeden Tag etwas gemacht. Mein neuer Plan sieht nämlich vor: 3x die Woche laufen, 3x die Woche Kraft. Wobei Kraft bei mir lediglich aus aufwärmen, (Damen)Liegestütze und Sit-Ups besteht. Reicht bei meinen nicht vorhanden Muskeln nämlich komplett aus.

Leider, leider muss ich aber auch was beichten. Gestern wurde ich schwach. Also eigentlich nicht wirklich, irgendwie habe ich es ja geplant.
Mein Freund und ich waren nämlich einkaufen und da fahren wir meist nach dem Frühstück weg (was bei uns also heißt so gegen 11 Uhr...) und gehen dann später beim Burger King essen. Dieses mal habe ich gleich gesagt, dass das mit Burger King nix wird. So viel wollte ich dann doch nicht abweichen von meiner Fastenzeit. Somit haben wir beschlossen wir gehen Kebab (Döner) essen. Für mich gab es ein Falafel-Dürüm ohne Soße. Also nach wie vor vegan. Nur das Weißmehl ist halt in der VFF-Zeit nicht erlaubt. Schande über mich.
Zudem hatte ich mein Wasser zu Hause vergessen und somit habe ich noch mal gesündigt und einen Schluck von der Cola meines Freundes getrunken. Da hatte ich ein interessantes Erlebnis. So wie ich ab und an Käse esse und mir beim abbeißen schon denke "Na das hättest dir aber sparen können bei dem Geschmack" so war es auch bei der Cola. Na holla! Ich der Spezi (Mezzo Mix) Fan.

Wo soll das noch mit mir hinführen? Am Ende lebe ich irgendwann wirklich so richtig gesund? Ich vermute aber im Sommer wird sich das sicher wieder legen oder wenn ich wieder backe - mit so richtigem ungesunden weißem Zucker und weißem Mehl...

Samstag, März 15, 2014

Fastenzeit 2014 - Vegan for Fit - Woche 1

Wisst ihr was der Vorteil ist, dass ich beschlossen habe in der Fastenzeit wieder "Vegan for fit" zu machen? Der Vorsatz mit "weniger Zeit im Internet verdrödeln" lässt sich so wunderbar einfach umsetzen. Ich habe nämlich keine Zeit dafür. Zumindest unter der Woche. "Vegan for fit" ist nämlich vom Kochaufwand tatsächlich so aufwändig wie ich es in Erinnerung hatte. Ich dachte schon meine Erinnerung übertreibt.

Dabei habe ich die erste Woche eigentlich noch ganz locker angehen lassen. Locker in dem Sinne, dass ich mich hauptsächlich von Salat ernährt habe und das Abendessen auch schon mal durch ein Stückchen Obst ersetzt habe. Das geht ja noch relativ fix. Dennoch schaffe ich es damit bis 20 Uhr in der Küche zu stehen. Ich bin eindeutig zu langsam beim kochen.

Da hatte ich also diese Woche die Idee, dass ich mir nicht nur einen Wochenplan erstelle, sondern ich kaufe auch gleich alles ein und koche es am Wochenende vor. Der Plan ist doch simpel und klasse. Blöd allerdings nur, dass ich einige Zutaten hier nicht bekomme und am Montag einkaufen muss (ich fahre nämlich nicht extra nur wegen fünf Sachen auch noch am Samstag die 60 km mit dem Auto). Noch blöder ist es, wenn ich mir alles zum einkaufen notiere und dann den Tofu komplett vergesse. Beim durchgehen was ich denn vorbereiten könnte ist mir nämlich dann aufgefallen, dass ich so gut wie in jedem Gericht Tofu habe. Mal schauen was mein Bauch dazu sagen wird.

Allerdings wer weiß wofür es gut ist. Meist gehen meine Wochenpläne ja immer gehörig in die Hose, weil sich ständig immer alles verschiebt. Vielleicht klappt der Wochenplan ja dieses mal und ich schaffe es nächstes Wochenende alles vorzukochen? Schau ma mal.

Bevor ich euch meinen Essplan für die nächste Woche zeige erst mal ein kleines Fazit der Woche 1.

Das Essen selbst ist auch dieses mal kein wirklicher Verzicht für mich. Lediglich am zweiten Tag wäre ich beinahe wirklich schwach geworden. Da saß ich über meiner Schüssel Salat und mein Freund hat vor mir eine Käsesemmel gegessen. Der Kater und ich saßen also da "Wann schaut er endlich weg, damit ich an sein Teller komme?" Leider wurden wir beide durchschaut und gingen leer aus - bzw ich musste mich mit meinem Salat begnügen, denn der Kater hat tatsächlich ein Stückchen Käse abbekommen. Sauerei!
Die ersten Tage hatte ich auch wieder extrem mit Blähungen zu kämpfen. Obwohl ich vorsichtshalber schon mal den Agavendicksaft durch Zuckerrübensirup ersetze. Vermutlich habe ich zu viel Salat gegessen. Das war mein Magen dann in dieser geballten Form dann auch nicht gewohnt. Mittlerweile hat sich mein Magen aber wieder beruhigt. Hoffe das bleibt auch so.

Unterwegs mit "Vegan for fit" finde ich auch bei der zweiten Challenge nicht ganz so einfach. Als ich am Wochenende bei meinen Eltern war ging es noch, ich habe mir wieder ein paar Zutaten mitgenommen und bin dann bei meinen Eltern noch im Supermarkt eingefallen und habe endlich das Gemüsefach im Kühlschrank mit Gemüse gefüllt. Meine Eltern verwenden das Gemüsefach seit neuestem nämlich zum Bacardi Breezer und Bier kühlen. Die lassen sich es wirklich gut gehen seit ich ausgezogen bin...

Eine neue Herausforderung war für mich zwei Tage lang beim Kunden und im Hotel. Ist nicht viel, aber Essen muss dennoch geplant sein. Zwar gibt es eine Kantine in der ich mir einen Salat zusammen basteln könnte, aber ich finde das immer so mühsam und brauche ewig für sowas. Also lieber doch überlegt was ich mitnehmen könnte. So habe ich mir für den ersten Tag Erbsensuppe mitgenommen und für den zweiten Tag ein Salat-Dressing und habe mir dann eine fertige Salatmischung im Supermarkt gekauft. Am Abend gab es nur eine Banane. Das Glas Hazelchoc Aufstrich das ich in diesen zwei Tagen verputzt habe erwähne ich mal nicht...
Beim Hotelfrühstück hatte ich den Vorsatz mich an das Obst zu halten. Im Nachhinein bin ich draufgekommen, dass das sicherlich Dosenobst war das die da hinstellen und vermutlich auch gezuckert. Von daher bin ich mir nicht sicher ob ich mich da wirklich brav an "Vegan for fit" gehalten habe (kein Industriezucker). Außerdem habe ich beschlossen, dass ich nur mit Obst nicht in den Tag starten möchte und habe mir Brot genommen und mit Hazelchoc-Aufstrich gegessen den ich einfach mitgenommen habe. Auch beim Brot bin ich mir nicht sicher ob da nicht Zucker und/oder sogar Milch drinnen war. Das ist ja oft nicht so sicher. Nun ja, war halt so, ist so, ich lebe noch und die Welt ist auch (noch) nicht untergegangen.

Meine erste Woche wie ihr seht war ganz okay, selbst unterwegs ist es - solange es nur zwei Tage sind - nur halb so schlimm wie ich es mir immer vorgestellt habe. Somit kann ich gut in die neue Woche starten. Diese Woche gibt es auch eine neue Herausforderung: Mein neuer Trainingsplan startet! Und er ist auch der letzte vor dem Frauenlauf. Ab jetzt kann ich es mir also nicht mehr leisten wie letzte Woche, dass ich das Training einfach ausfallen lasse. Ich bin mega gespannt wie das so wird. "Vegan for fit" und Sport ist nämlich was neues für mich.

Hier noch mein Essplan für die nächsten Tage - inkl. Alterantiven für meinen Freund. Was bin ich froh, dass er sich Mittags selber versorgt (irgendwie muss er ja an sein Fleisch kommen ;-) ).


Ach ja, ich halte mich wie ihr seht nicht immer nur an die Rezepte von dem Buch, sondern nur an die Zutaten. Gerade beim Frühstück esse ich auch mal einfach nur mein gemischtes Müsli mit Joghurt und Obst oder mache mir Porridge mit Obst. Ich finde das muss drinnen sein. Steht ja nirgends, dass in den 30 Tagen nur die Rezepte die in dem Buch stehen gegessen werden dürfen. Außer ich hätte es dezent ignoriert, das kann schon mal vorkommen.

Mittwoch, März 12, 2014

12 von 12 März

Heute mal wieder ein nicht so spannender Tag beim Kunden gehabt. Aber dennoch mache ich natürlich wieder mit bei der 12 von 12 Aktion von Caro.


1. Der Versuchung im Hotel widerstanden. 2. Fertig fürs Büro. 3. Meine Zimmernummer letzte Nacht.


4. Text auf der Smoothie-Flasche. Immer wieder interessant, informativ oder wie heute einfach nur amüsant. 5. Kurz überlegt ob ich die Postkarte für mein Büro mitgehen lasse. 6. Meine heißgeliebte neue Trinkflasche.


7. Arbeiten - kennt ihr ja. 8. Sieht irgendwie interessant aus. Die Maus schwebt nicht, die liegt ganz normal aufm Tisch. 9. Weiß wer was das sein soll? Lag auf dem Tisch an dem ich saß.


10. Heimfahrt - zumindest mal bis zu meinem Auto. 11. Seit Weihnachten habe ich endlich einen Mr. Bean Bär in meinem Auto. 12. Endlich wieder beim gut erzogenen Kater der natürlich nie auf irgendwelchen Tischen rumspringt...

Da ich müde bin vertage ich das stöbern mal auf morgen, denn es gibt wieder ganz viele Teilnehmer bei den 12 von 12 März.

Im nächsten Monat bin ich bei der Aktion vermutlich nicht dabei bzw habe ich keine Zeit die Fotos hochzuladen am 12. Wenn ich daran denke werde ich die Fotos aber machen und sie dann später mit euch teilen.

Montag, März 10, 2014

Lets cook together: Wrap it!

Jeden Monat gibt es ein Thema das kochtechnisch umgesetzt werden soll. Immer am 10. stellen alle ihre Ergebnis auf ihren Blog und zeigen was alles möglich ist.

Genaueres kannst du dir hier durchlesen: Projekt-Seite

Das Thema für den Monat März lautete

Wrap it! Lecker gerolltes und/oder gewickeltes! (hier darf frei interpretiert werden, nicht nur Wraps, sondern alles was "gewrapt" werden kann...)

Da ging es erst mal daran zu schauen was "gewrapt" denn heißen soll. Immer wieder dieses Denglisch, dafür bin ich doch schon zu alt. Doch es war wie ich mir schon dachte. Es geht um alles das gewickelt oder eingerollt wird.

Das erste was mir bei gewickelt einfällt ist doch ganz logisch. Palatschinken! Doch die mache ich eigentlich immer ganz langweilig mit Marmelade, Eis oder Nutella. Ganz ausgefallen wird dann schon Marmelade und Banane. Also nicht sonderlich aufregend. Außerdem schon wieder was Süßes? Hatten wir ja erst letztes Monat beim Milchreis.


Also was anderes für die Füllung überlegt. Ich mag Spinat. Warum nicht mal Palatschinken mit Spinat? Beim Einkaufen gehen hatte ich dann so einen Appetit auf Champignons, da dachte ich mir es werden dann eben Palatschinken mit Spinat und Champignons. Irgendwie hatte ich dann aber wenig Spinat zu Hause, also wäre es fast schon passender es Palatschinken mit Champignons und Spinat zu nennen. Das was am meisten drinnen ist kommt ja immer zuerst.

Genug der Philosophie wie ich es denn nennen soll, ich verrate euch einfach die Zubereitung und ihr sagt dann dazu wie ihr wollt.

Für die Füllung habe ich 125 g TK-Blattspinat im Topf mit 5 EL Wasser aufgetaut. Währenddessen habe ich 250 g Champignons geputzt und in Scheiben geschnitten. Drei Frühlingszwiebel waschen und in Ringe schneiden. Beides zusammen in etwas Walnussöl in der Pfanne anbraten und damit währenddessen die Champignons nicht braun werden einen Schuss Zitronensaft dazu geben. Der aufgetaute Spinat wird mit 35 g Cashewmus vermengt und mit einer Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Wenn das Wasser, das die Champignons beim braten abgegeben haben, verdampft ist werden diese mit dem Spinat vermengt.


Dann geht es ans Palatschinken machen. Da wird das Rezept schwer, weil das mache ich nach Gefühl. Ich nehme immer 125 g Weißmehl und etwas Salz. Danach kommt nach Gefühl Haferdrink (bzw wer Milch trinkt nimmt halt Milch) hinzu bis es eine flüssige Masse ist. Das könnten schon so um die 200 ml sein. Nagelt mich aber nicht fest. Wem das zu ungenau ist der kann ja mal im Internet nach einem Palatschinkenrezept suchen. Einfach den Zucker weglassen und wer mag auch das Ei, mache ich ja auch so.

Etwas Walnussöl in einer Pfanne erhitzen und dann einen Schöpfer Teig reingeben. Am besten die Pfanne einfach "aufstellen", dann verläuft sich der Teig so gut wie von selbst. Außer ihr habt das Talent von mir, dass der Teig beim ersten Palatschinken immer viel zu fest ist. Macht aber auch nix, einfach den rausbacken und danach nebenbei futtern während ihr die nächsten macht. Hat auch den Vorteil, dass die nächsten nicht mehr so fettig werden, falls ihr wie ich meistens erst mal zu viel Öl in der Pfanne habt.
Der Palatschinken wird nach ein paar Minuten gewendet. Bei mir ist das meist der Zeitpunkt wenn der Teig auch oben nicht mehr flüssig ist. Wer es etwas dunkler mag sollte da noch kurz warten. Ich mag irgendwie alles immer gerne noch etwas heller wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt.


Da auch noch der Beweis, dass ich wirklich "gewrapt" habe. Auf den fertigen Palatschinken wird an einer Seite die Champignons-Spinat Füllung gegeben und anschließend das ganze gerollt. Wie das beim Palatschinken halt so üblich ist.

Weil normalerweise ja immer Staubzucker auf die Palatschinken kommt habe ich noch ein paar Wallnüsse gehackt und darüber gestreut. Ein Palatschinken ohne was oben drauf kann einfach nicht schmecken - außer er ist kalt, dann gehört da nix drauf, weil das stört sonst nur beim Essen mit den Fingern. Das ist dann aber nur bei den süßen Palatschiken wichtig, denn die schmecken kalt ja lecker. Diesen hier mit Spinat und Champignons würde ich dann kalt eher nicht essen wollen.

Nachdem aufgegessen wurde geht es nun ab zu den anderen Teilnehmern neuen Hunger holen. Außerdem will ich schauen ob irgendwer Rindsrouladen gemacht hat, die werden ja auch gewickelt/gerollt, oder nicht? Das ist mir nämlich während dem schreiben hier eingefallen. Allerdings hätte ich ja dann erst mal zu den Fleischessern wechseln müssen und das war mir das Projekt dann doch nicht wert. Es gibt aber sicherlich auch fleischiges gewraptes bei einem der Teilnehmer. Schaut doch einfach mit: Teilnehmerliste

PS: Zum Glück war ich mit dem Thema für diesen Monat früh genug dran und habe es noch vor der Fastenzeit gemacht. Nicht also, dass ihr denkt ich hätte jetzt schon meinen ersten Fastenbruch begangen. ;-)

Mittwoch, März 05, 2014

Fastenzeit 2014

Heute ist ja Aschermittwoch und somit beginnt auch die Fastenzeit. Klar doch, dass ich da wieder mitmache. Ich mag es in der Fastenzeit etwas zu ändern und auszuprobieren. Genauso wie ich auch Neujahrsvorsätze mag. So bin ich eben und das soll auch so bleiben.

Allerdings hoffe ich doch, dass es dieses mal mit der Fastenzeit besser läuft als es das 2013 getan hat. Meine Konsequenz aus damals: Internet-Fasten ist nicht. Zwei mal probiert, zwei mal nicht durchgezogen. Was ich aber probieren wollte ist, dass ich nicht mehr so viel unnötig surfe. Ich habe so ein paar Seiten die ich halt immer abgrase. Wenn ich damit fertig bin fange ich wieder von vorne an und das könnte ich Stundenlang so machen und natürlich gibt es so gut wie nix neues in so kurzer Zeit. Kaum zu glauben, aber ich mache das tatsächlich und im nachhinein frage ich mich immer was das eigentlich soll. Das zu unterlassen damit starte ich also morgen. Ist mir heute erst eingefallen.

Dieses mal dreht sich die Fastenzeit bei mir um das Essen. Ich möchte schon eine ganze Weile wieder die Vegan for fit Challenge machen. Natürlich habe ich ständig ausreden, weil ich selten 30 Tage am Stück jeden Tag zu Hause bin. Nun ist Schluss und ich muss halt unterwegs schauen wie ich klarkomme. Bringt ja nix. Vor allem nachdem ich heute morgen auf der Waage war (absolut Höchststand) bin ich hoffentlich motiviert genug die 30 Tage durchzuziehen.

Kurz erklärt worum es bei "Vegan for fit" geht: Keine tierischen Produkte, kein Industriezucker, kein Reis, keine Kartoffeln, keine Nudeln. Hab ich irgendwas vergessen? Glaube nicht. Grundsätzlich heißt es auch noch abends keine Kohlehydrate und nach 19 Uhr nichts Essen. Das muss ich aber sagen schaue ich wie es sich ausgeht. Ich versuche es einzuhalten, aber ich arbeite öfter mal bis 18 oder 19 Uhr, da nehme ich mir dann nicht auch noch mein Abendessen mit ins Büro. Möchte doch wenigstens eine Mahlzeit mit meinem Freund zusammen zu mir nehmen. So viel sie mir auch in der Fastenzeit gegönnt.

Und noch was, was ich mir rausnehme. So wegen mein Universum, meine Regeln, ihr wisst schon. Meine Fastenzeit dauert nur 30 Tage und nicht bis Ostern. Das habe ich einfach für mich beschlossen, weil es besser in meinen Terminplan passt. So viel Toleranz muss sein in der heutigen toleranten Zeit.

Jetzt würde mich interessieren ob sonst noch jemand fastet oder findet ihr das doof so eine Fastenzeit?

Montag, März 03, 2014

Schneller (veganer) Kuchen mit Mandeln und Zimt


In letzter Zeit habe ich das Gefühl ich bin etwas Backfaul geworden. Wenn ich mal was gebacken habe war ich dann auch noch Fotografier-faul. Nicht gerade das was ich mir so vorgestellt habe vom neuen Jahr. Das musste also schnell geändert werden. Wobei schnell gut gesagt ist. Das Rezept hatte ich schon letztes Wochenende rausgesucht, aber erst jetzt gemacht. Da ich natürlich nicht mehr alles zur Hand hatte wurde es doch etwas abgewandelt, aber das tut dem Ergebnis nichts ab würde ich behaupten.


Der Kuchen ist wirklich einfach, schnell und er schmeckt gut für zwischendurch. Nix raffiniertes ausgefallenes, aber dafür hatte ich ja auch keine Zeit bzw keine Lust.

Den Ofen auf 180 °C Umluft aufheizen. Für eine 20 cm Springform habe ich 135 g Zucker, 1 TL Vanillezucker, 170 g Mandeln, 170 g Mehl, 3 TL Backpulver, 5 EL Rapsöl und 190 ml Wasser in eine Schüssel gegeben und zu einem relativ flüssigen Teig vermischt. Den Teig in die gefettete Springform füllen und glatt streichen (oder "klopfen") und für 30-35 Minuten in den Ofen geben (Stäbchenprobe).


Den Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen, auf ein Kuchengitter geben und vollständig auskühlen lassen. Zum Schluss den Kuchen noch mit einer ordentlichen Schicht Staubzucker bedecken. Und fertig ist der ganze Zauber. Einfacher geht ja wohl kaum.