Montag, August 18, 2014

Manchmal ist Fantasie gefragt

Ich kann nicht behaupten, dass ich nicht vieles ausprobieren würde. Auch kann ich nicht sagen, dass ich nicht Spaß daran hätte. Das Ergebnis ist manchmal - wie soll ich sagen - für andere nicht so recht erkennbar. So hat sich mein Freund letztens etwas fragwürdig angesehen als ich ihm stolz eine neue Marzipanfigur präsentiert habe.


Auf meine Frage "Na, erkennst du was das ist?" hat er noch fragwürdiger ausgesehen. Da er sich am Kopf gekratzt hat nehme ich an er hat nicht überlegt was das sein könnte sondern wie er da antwortet ohne mich in meiner Begeisterung zu bremsen.

Wie gut, dass ich selten Antworten auf Fragen abwarte bei denen mir klar ist, dass sie niemand beantworten kann.


Laut der Überschrift im Buch, das ich über Marzipanfiguren habe, soll das nämlich eine Giraffe sein. Ist doch ganz klar zu erkennen, nicht wahr?
Ihr müsst mir glauben wenn ich euch sage, dass das Teil im Buch genauso aussieht. Okay, ein kleiner Unterschied besteht doch. Im Buch sind auf den Hörnern noch kleine Kugeln drauf. Die mochten bei mir nicht halten. Vermutlich lag es daran, dass mein Freund die Giraffe nicht erkannt hat. Oder an den fehlenden Ohren?

Dienstag, August 12, 2014

12 von 12 August

Morgens noch daran gedacht, aber dann doch einige gute Fotos verpasst für die 12 von 12 Aktion von Caro.
Muss ich echt noch üben.


1. Da hab ich wieder an die Fotos gedacht. 2. Meine schöne Bürowand ent-dekoriert. Demnächst wird umgezogen. 3. Tatsächlich keine Kerne in den Weintrauben gehabt. Ich bin beeindruckt.


4. Da hab ich mal schön schief geparkt. 5. Freundlicher Automat wünscht einem immer "Gute Fahrt" nach Feierabend. 6. Wir haben unsere Tauchkarte erhalten. *yeah*


7. Endlich sind alle Bretter in der Küche montiert. Brauch ich nur noch was zum draufstellen. 8. Neuer Lieblingsrock. 9. Kater bekommt Augentropfen und danach ein Leckerli.


10. Apfelkuchen ist alle. 11. Bissl Yoga schadet nicht. 12. Anziehsachen für morgen rausgelegt - und morgen wird es wieder was ganz anderes wie ich mich kenne.

Jetzt dreh ich noch eine kleine Runde bei den anderen Teilnehmern von 12 von 12 im August bevors dann ins Bettchen geht. Müde bin ich.

Dienstag, August 05, 2014

Cheesecake mit Erdbeeren

Manchmal ist es schon gemein. Da stehe ich stuuuundenlang in der Küche. Okay, der Kuchen steht stundenlang in der Küche weil erst der Boden kühlen muss, danach der Käsekuchen und danach die Sahne oben drauf, aber immerhin muss ich ständig schauen ob alles passt. Noch gemeiner ist das, wenn ich das innerhalb von wenigen Tagen gleich noch mal machen muss. Der erste Cheesecake wurde von mir gemacht als wir Besuch erwartet haben. Dann geht der nämlich schnell weg und ich brauch davon nix zu essen. Diese Sorge ist eigentlich unbegründet. Den zweiten Cheesecake hat mein Freund auch ganz wunderbar alleine vernichtet. Die Chance, dass da was schlecht werden würde kam da gar nicht erst auf.


Gut für mich, weil wenn ich da mit essen würde, ich würde danach aussehen wie ein Streuselkuchen. Muss ich euch wohl kaum sagen, dass ich darauf nicht so unbedingt Lust habe. Der Kuchen besteht nämlich aus 600 g Frischkäse, 100 g Schlagobers und 100 g Ricotta. Immerhin auch noch 400 g Erdbeeren. Der Erdbeeren sind ja auch der einzige Grund warum mein Freund meistens gleich zwei Stück auf ein Mal isst. Immerhin sind die ja gesund.

Beim ersten Versuch ist mir übrigens ein Teil vom Boden weggebrochen. Schön ärgerlich wenn Besuch da ist, aber was solls. Hatten die Kuchenstücke mal eine etwas andere Form. Ich dachte ja es lag daran, dass ich die Ruhezeiten beim ersten mal nicht wirklich eingehalten habe. Es würd halt nicht schaden, wenn ich das Rezept schon vorher lese, dann wäre sich das "über nacht im Kühlschrank" wohl auch ausgegangen.


Beim zweiten backen ein paar Tage später habe ich mich an die Ruhezeiten im Kühlschrank gehalten - und trotzdem wieder geflucht. Mit viel Glück habe ich es dann aber doch noch geschafft den Kuchen vom Kuchenblech und dem Backpapier zu trennen. Ich weiß nicht ob mein Freund noch mal den gleichen Kuchen hätte essen wollen. Vermutlich aber schon wie ich ihn kenne.

Das Rezept ist aus dem Buch Süße Sünden von "the hummingbird bakery". Das Rezept habe ich beinahe eingehalten. Die Butter habe ich durch vegane Margarine ersetzt und die Eier habe ich ein mal durch Maismehl ersetzt und das zweite mal einfach ganz weggelassen. Habe beim backen keinen Unterschied gemerkt.

Samstag, August 02, 2014

Mein Instagram Juli

Im Juli habe ich bei einer kleinen Aktion, den mafflumomenten, mitgemacht. Jeden Tag habe ich zwar nicht geschafft, aber muss ja auch nicht sein. Bei den Fotos die ich für die Mafflumomente gemacht und gepostet habe markiere ich mal das Motto in kursiver Schrift.

1. Noch nicht fertig war ich mit dem Buch Chasing daisy. 2. Innenraum vom Auto des Freundes aufm dem Heimweg vom Tauchen im Freibad. 3. Die heutige Begegnung (also am 4.7.) war eine Blüte am Balkon obwohl ich die Blumen schon fast wegschmeißen wollte.




4. Die Nachricht des Tages war, dass meine Finger heile blieben beim anbringen des Blechschildes. 5. Damit die Kleine noch gross werden. 6. Das wäre doch gelacht wenn mein Auto zu klein wär.

7. Heimat ist es zwar nicht ganz genau (falsches Bundesland), aber das Land stimmt immerhin. Und die Kühe passen auch. 8. Ein dezentes Nachttischlämpchen im Hotelzimmer. 9. Eine volle Flasche Wasser - nicht Vodka!




10. Hier bin ich gerade. Also am 10, aber eigentlich könnte ich das fast jeden Abend posten. ;-) 11. Vor dem schlafen gehen muss ich immer kontrollieren ob ich abgeschlossen habe und der Schlüssel steckt. Warum auch immer der stecken muss, ist einfach so bei mir. 12. Wie schön kann Resteessen sein. Direkt aus dem Topf immer am Besten.

13. Meine beginnende Magnetsammlung. 14. Normalerweise dusche ich im Sommer mehr als baden. Doch heute nicht! 15. Brav wie ich bin lerne ich für den Tauchschein, aber unser Kater meint das ist nicht nötig. Recht hatte er.




16. Vom Freund habe ich eine Waschkarte bekommen. Mein Auto war wohl etwas dreckig? Single bin ich nach wie vor nicht. 17. Graues Babykätzchen an rotem Katerchen. 18. Neben mir das Popcorn.

19. Ein Zeichen, dass ich zur falschen Zeit Feierabend gemacht habe. 20. Nach zwei (!) Monaten hatte ich endlich mal wieder Lust Laufen zu gehen. War der falsche Zeitpunkt vom Feierabend doch für was gut.




21. Ich liebe meine Kochschürze nach wie vor. 22. Zwei Dinge die ich eigentlich immer mit habe.


Mittwoch, Juli 30, 2014

Krimml Wasserfälle

Vor Jahren war ich mal bei dem größten Wasserfall Europas in der Schweiz. Bei den Rheinfällen. Sehr imposant sag ich euch. V.a. auf dem einen Weg dazwischen. Da fahren Boote hin, alle steigen aus und gehen auf einem wirklich schmalen rutschigen Weg nach oben. Gleichzeitig kommen dann auch noch welche von oben wieder runter. Also das war wirklich nicht meins muss ich sagen. Doch schön ist es ja anzusehen, also ging es in diesem Jahr zu anderen Wasserfällen. Immerhin startete dort auch unsere Radtour, da konnten wir uns die Wasserfälle doch nicht entgehen lassen.


Es ging es zu den höchsten Wasserfällen Österreichs. Diese befinden sich im Nationalpark Hohe Tauern in Salzburg, am Rande des Ortes Krimml. Die Krimmler Wasserfälle. Drei Österreicherinnen erfahren von den Krimmler Wasserfällen erst als sie eine Radtour planen. Wir geben es nur nicht zu wenn uns wer fragt.

Weil wir es nicht anders verdient haben, haben wir uns gleich mal eine kleine Dusche gegönnt, in dem wir da links unten auf den Steinen rumgekraxelt sind. Das Handy ist ganz schnell im Rucksack gelandet nachdem ich noch nicht mal ganz dort war und schon gefühlt bis zur Unterhose nass war. Diese Gischt ist wirklich nicht zu unterschätzen.
Was waren wir von dem Anblick beeindruckt. Ganz am Fuße der Wasserfälle schon. Als wir dann den Panoramaweg nach oben gewandert sind kamen wir aus dem Staunen nicht mehr raus. Diese Wassermengen! Immerhin 5.6 m³/s so im Schnitt im Juni. Das ja schon einiges.


Bei diesen Wassermengen und dem tollen strahlendem Wetter waren natürlich auch die Regenbögen nicht weit weg. Immer wieder haben wir welche gesehen, manchmal sogar zwei auf ein Mal.


Könnt ihr auf den letzten zwei Bildern eventuell erkennen wo der Wasserfall langläuft? Ihr täuscht euch schon nicht. Das untere Bild zeigt eigentlich nur die oberen Wasserfälle. Tatsache. Die Krimmler Wasserfälle sind nicht ohne Grund in der Mehrzahl. Es gibt die oberen, die mittleren und unteren Wasserfälle. Das letzte Bild zeigt den oberen Wasserfall mit 145 Metern. Die Mittleren haben noch mal 100 und die unteren 140, macht eine Gesamtlänge von 385 Metern! Diese Höhe ergibt sich aus der geologischen Entstehung des Gebirges, einem mächten Eisstrom in der Eiszeit und dem harten Gestein (Granit).

Diese Natur ist einfach immer wieder faszinierend was sie so entstehen lässt. Auch die Natur ganz oben nach den Wasserfällen. Der Anstieg der oberen Wasserfälle ist zwar nicht ganz ohne, aber es lohnt sich auf alle Fälle. Sollte sich wirklich niemand entgehen lassen. Dort oben ist dann auch das richtige Bergleben. Die Leute lächeln sich an und grüßen sich. So kenn ich das. So soll das sein.


Nach dem steilen Anstieg geht es dann auch flach dahin. Mit den verschneiten Bergen im Hintergrund, durch die Kuhweiden hindurch, direkt zur Alm auf ein frisches Getränk in der Sonne, herrlichem Ausblick und unendliche Ruhe. So kann ich es gut aushalten.

Sonntag, Juli 27, 2014

Wiener Schokoladenfinger

Manchmal wäre es hilfreich die Tipps von Rezepten vorher zu lesen und nicht erst im nachhinein. Wenn alles aufgegessen ist. So hätte ich es mir vielleicht erspart, dass ich den Spritzbeutel befülle, merke das funktioniert nicht, wieder alles zurück in die Schüssel mache und doch per Hand ein paar Finger forme - die zugegeben im rohen Zustand eher aussahen wie Würstchen. Also nicht die Würstchen vom Fleischhacker, sondern die Würstchen die so am Straßenrand liegen wenn das Herrchen schlimm war und kein Sackerl mit hatte. Muss ich jetzt hoffentlich nicht weiter ausführen was ich meine. Wobei ich hätte sogar Fotos... Na lieber nicht.

Gebacken sehen die Schokoladenfinger zum Glück nicht mehr aus wie im rohen Zustand. Da sehen sie aus wie Kekse und mit der Schokolade drumrum merkt das ja wohl hoffentlich jeder.


Das Rezept ist einfach und sogar von vornherein vegan. Also wenn die Butter durch vegane Margarine ersetzt wird, aber das wird ja jetzt nicht gerade eine bahnbrechende Neuigkeit sein, dass das funktioniert. Also für die Schokoladenfinger werden 125 g Margarine und 75 g Staubzucker schaumig geschlagen. Nach und nach werden 175 g Mehl, 2 TL Backpulver und 25 g Speisestärke zugefügt (diese drei Komponenten dann vorher schon mal durchmischen würde ich vorschlagen). Währenddessen 75 g Zartbitterschokolade schmelzen und unter den Teig rühren.

Entweder wie ich dann einfach mit einem Teelöffel immer Stücke vom Teig abstechen und zu kleinen Würstchen Fingern formen oder den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und 5 cm lange Finger auf dein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. Der bahnbrechende Tipp mit dem Spritzbeutel: Wenn der Teig zu fest ist einfach etwas Milch (für vegan eben Soja-/Hafer-/Reis-/Mandel-/was auch immer-Drink) hinzufügen. So einfach kann es sein.

Das Backblech in den auf 190 °C vorgeheizten Backofen geben und 12 Minuten backen lassen. Danach auf dem Backblech leicht abkühlen lassen und anschließend auf einem Kuchengitter vollständig erkalten. Wenn die Finger kalt sind werden sie noch teilweise in Schokolade getunkt. Dazu 125 g Zartbitterschokolade in einem Topf schmelzen, Finger eintauchen - also die Schokofinger, nicht die eigenen, das könnte heiß sein - Schokolade gut abtropfen lassen und noch mal abkühlen lassen.

Wer weiß, vielleicht probiere ich das mit dem Haferdrink und dem Spritzbeutel bei Gelegenheit mal aus. Oder ihr lasst es mich vielleicht wissen ob das funktioniert. Würde mich auch freuen.

Donnerstag, Juli 24, 2014

Ein neues Kleid für meinen Blog

Da vergesse ich doch glatt einen Screenshot vom alten Design zu machen. Wirklich schade, aber vielleicht auch gut so. Wer will schon das alte sehen wenn er das neue erleben kann.

Schon lange habe ich überlegt meinem Blog ein neues Design zu verpassen. Das alte Design hat irgendwie nicht mehr so wirklich zu dem gepasst was mein Blog geworden ist. Da mir irgendwas immer nicht gepasst hat beim planen habe ich beschlossen jetzt einfach Nägel mit Köpfen zu machen und die Umstellung dann eben im laufenden Betrieb zu machen.
Das eine oder andere wird vielleicht hinzukommen, manches wieder weg. Wird sich aber wohl eher in den Details abspielen. Dieses minimalistische Grunddesign wird wohl so bleiben. Irgendwie ist mir gerade danach. So schlicht und einfach wie möglich.

Wenn ihr dennoch etwas vermisst könnt ihr es mich ja wissen lassen. Bin für jeden Tipp sehr dankbar.

Montag, Juli 21, 2014

... es endet mit Pleiten, Pech und Pannen, aber immerhin gibts Sonnenschein!

Nach einem Tag im Tauern Spa wird die Radtour fortgesetzt. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen starten wir am Zeller See und landem zwischen Feldern und Wiesen. Wenn die Wolken so bleiben ist alles in Ordnung sagen wir uns. Da es doch ganz schön warm ist kommt der Trinkbrunnen zur rechten Zeit und wir gönnem dem Entchen eine kleine Runde.


Am Abend landen wir in einem kleinen verschlafenen Nest. Internet sei dank entdecken wir das Dorfcafé und gehen dahin Essen. Ich bin ja eigentlich nicht so der Schokoladefan, aber warme Schokolade, ich könnte mich reinlegen! Weil es so gemütlich ist gönnen wir uns auch noch einen Hugo. Immerhin ist es dort mal kein Kaiser Spritzer mit Pfefferminze. Das machen die in Österreich ganz gerne mal.

Gut ausgeruht und noch immer volgefressen vom letzten Abend machen wir uns weiter. Nun startet die Tour so wie wir sie aus dem letzten Jahr von uns gewohnt sind. Planlos, chaotisch und voller Abenteuer.

Zu Beginn dieses Schild. Das hatten wir letztes Jahr am Donauradweg häufiger. Und wieder mal nichts angeschrieben wo wir lang müssen. Schild ignorieren? Schlechte Erfahrung, wer weiß wie weit wir dann zurückradeln müssen und das würde heißen bergauf noch dazu. Also doch einfach die Bundesstraße lang. Die geht immerhin schön bergab - und hoffentlich nach der Kurve nicht wieder bergauf! Irgendwann standen wir dann doch wieder da und kannten uns nicht aus. Ein netter LKW-Fahrer hat uns dann gesagt wo wir lang müssen um wieder zum Radweg zu kommen. Die Schilder waren nämlich äußerst verwirrend.


Wir waren äußerst froh als wir die Bundesstraße wieder verlassen haben und auf den verschlafenen Radwegen fahren konnten. Immerhin wir hatten es geschafft den Tauernradweg tatsächlich wieder zu finden. Doch ist das nicht langweilig? So kam die Entscheidung wir fahren eine Abkürzung. Wenn wir den Familienradweg nehmen kommen wir am Ende wieder auf den Tauernradweg. Familienradweg hört sich nett an, der ist sicher nicht schwer, also optimal für uns.

Dieses Schild sollte uns zu bedenken geben. Doch wir machen uns noch darüber lustig. Blöd wie wir sind. Sind ja nur Schilder fürs Wasser. Nicht für uns auf dem Radweg. Die roten Punkte im nachhinein hätten uns eine Warnung sein sollen. Denn plötzlich tut sich vor uns ein riesen Loch auf. Der Radweg ist weg! Seit dem Hochwasser im letzten Jahr noch immer nicht aufgebaut. Diese Deutschen immer. Auf der anderen Seite des Flusses ist die österreichische Seite. Seht ihr diesen tollen asphaltierten Weg? Blöderweise keine Brüche weit und breit. Also über Stock und Stein durch den Wald. Immerhin haben wir den Schatten.


Irgendwann kam mal eine Brücke bzw sowas ähnliches. Ich dachte das ist für irgendwelche Maschinen, also das kann garantiert nicht der Radweg sein. Weiter über Stock und Stein durch den Wald. Vorbei am Jägerstand. Durch die Matschgrube durch. Mit Schwung, weil eine blieb stecken. Statt zu helfen haben wir gelacht und ganz vergessen ein Foto zu machen.
Da wir vor uns immer wieder Fahrradspuren im Sand gesehen haben konnten wir ja nur auf dem richtigen Weg sein. Also weiter auf immer enger werdenden Trampelpfaden um am Ende wieder mal in einer Sackgasse zu landen. Wie auch im letzten Jahr schon.


Dieses mal hat uns der Rückweg zum Glück keine Stunden gekostet. Immerhin war da ja diese eine komische Brücke. Es stellte sich heraus es war eine abgerissene Brücke und nur noch das Grundgerüst stand. Netterweise so, dass wir auf einem Eisensteg gehen konnten während das Rad auf dem Eistensteg daneben Platz hatte. So sind wir über diese Brücke balanciert. Das war zu gefährlich diese nach dem Hochwasser noch mal aufzubauen, drum wurde sie weggerissen. Den Familienradweg umzuleiten, auf die Idee sind die Herrschaften wohl nach wie vor nicht gekommen.

Am nächsten Tag haben uns eine Gruppe von Radfahrern gerettet die wir auf dem Weg und später beim Mittagessen getroffen haben. Es wurde bergig. Sehr bergig. Auf Fotos sieht das immer total langweilig und flach aus. Es war aber steil. Ganz steil. Wir wären garantiert die Straße hochgestrampelt bzw hätten die Straße hochgeschoben. Immerhin war das der Radweg und wir hatten beschlossen uns daran zu halten. Wir hätten uns geärgert über die Autofahrer, die Autofahrer über die Deppen die da die Räder hochschieben. Zum Glück bereiten sich andere Radfahrer besser auf die Tour vor und haben uns verraten, dass es da im nächsten Ort einen Weg gibt der sehr steil ist, aber da ist wenig Verkehr und die Räder sind schnell hochgeschoben. Haben wir gemacht und siehe da, tatsächlich total unspektakulär.


Dafür ist die Aussicht nach so elendig vielen Bergaufs umso spektakulärer. Außerdem könnt ihr euch vorstellen wie stolz wir waren als wir gesehen haben, dass da wieder zwei Flüsse zusammengeflossen sind und wir dieses mal nach dazwischen standen! Dafür haben wir uns am Abend belohnt. Mit Löwenzahnlikör. Sehr empfehlenswert! Müsst ihr unbedingt kosten wenn ihr ihn auf einer Speisekarte seht.


Vom letzten Tag habe ich tatsächlich kein einziges Foto. Der letzte Tag ist immer mein "Gott, ich hab keine Lust mehr." Tag. Das Ende ist absehbar. Ich will dann immer nur noch alles hinter mich bringen. Raus aus den Klamotten - die nach einer Woche Handwäsche jetzt nicht unbedingt wie frisch gewaschen riechen...

Alles in Allem war es wieder eine tolle Radtour. Tauernradweg ist empfehlenswert, auch wenn wir ab und an mal schieben mussten gegen Ende, weil uns - sonst nie Radfahrern - die Berge zu lang waren. Wer öfter fährt schafft das sicher auch im fahren. Dafür sind aber auch die Abfahrten danach umso schöner. *yiiihaaa*