Samstag, Dezember 28, 2013

Versagt auf ganzer Linie

Netter kann ich das nicht wirklich ausdrücken.

Habe ich nicht Anfang des Jahres gesagt, dass Challenges nichts für mich sind? Ich sollte auf mich selber hören. So häufig wie ich von den Challenges berichtet habe könnt ihr euch ja sicherlich noch daran erinnern an welchen ich teilgenommen habe. Daraus könnte ich ja eigentlich eine Frage in einem Preisrätsel machen.

An lediglich zwei Challenges habe ich teilgenommen. Die erste Challenge war Find the Cover. Eine schöne Liste habe ich mir gemacht - und kein einziges Buch von der Liste gelesen. Optimal gelungen würde ich sagen.

Von der zweiten Challenge - Auf die hohe Kante - habe ich genau ein mal berichtet. Danach habe ich von dieser Challenge nie wieder was gelesen - außer auf einem Blog und das war nicht mal der von der Challenge-Erstellerin. Die Seite zu der Challenge gibt es auch gar nicht mehr. Ich würde lügen wenn ich sage, dass das der Grund ist warum ich nicht weitergemacht habe. Ich war einfach faul, ich gebe es zu. Könnte zwar jetzt einfach die Bücher zusammenzählen und mir was kaufen, aber das fühlt sich irgendwie nicht so an als hätte ich die Challenge gemacht.

Mein erster Vorsatz für das neue Jahr also:

Challenge-freie Zone


Donnerstag, Dezember 26, 2013

52 Bücher #42 + #43

Jeden Sonntag wird ein Motto auf der Seite von Monstermeute & Zeuchs. Das Motto dreht sich natürlich um Bücher. Zu dem jeweiligen Motto soll dann jeder ein Buch vorstellen.

Genaueres kannst du dir hier durchlesen: Projekt-Seite

Ich bin wieder in der Aufholjagd...



In der Woche 42 war ja überhaupt nicht mein Thema.

Zeitreise: In welche Zeit würdest Du reisen und welches Buch würde Dich begleiten?


Ich würde vermutlich in die Zukunft reisen - und danach eventuell den Job wechseln um die Erde zu retten. Ein Buch würde mich nicht begleiten. Also wenn ich bei einer Zeitreise Zeit zum lesen habe wäre ich wirklich extrem enttäuscht. Das sollte schon spannend sein, sonst kann ich ja auch gleich zu Hause bleiben aufm Sofa. Da weiß ich wenigstens was mich erwartet.



Wäre das Thema der Woche 43 eine Woche vorher gewesen, dann hätte ich das Fellmonster beschuldigt unsere Heizung zerstört zu haben. Uns ist Ende November nämlich tatsächlich die Heizung ausgefallen. Das war toll sag ich euch. Gerade als das Wetter meinte es soll nachts richtig kalt werden.

Buch für einen fiesen kalten Winterabend ohne Heizung


Ich glaube nicht, dass ich an diesem Tag gelesen habe. Wir haben Raclette gemacht damit es wenigstens bisschen wärmer wird. Natürlich hatten wir nicht bedacht, dass wir danach lüften müssen und es somit wieder kalt wird...

Vermutlich würde ich mir einen schönen Liebesroman zur Hand nehmen. Von Nora Roberts, Paige Toon oder Susan Mallery. Ja, ich glaub das wäre das richtige.

Dienstag, Dezember 24, 2013

Advent Tag 24: Nussbraten mit Semmelknödel Kartoffeln und Blaukraut

An Weihnachten gibt es ja das Weihnachtsessen. Bei den einen was total aufwändiges, bei den anderen was ganz einfaches. Bei uns gab es in den letzten Jahren immer Raclette. Zum Leidwesen meiner Oma, weil die findet Raclette blöde. Dieses Jahr hat sie sich sogar durchgesetzt. Wir sind Weihnachten wieder bei ihr uns sie kocht Vorspeise, Hauptspeise und Dessert.

Bei uns gab es mein veganes Weihnachtsmenü als Sonntagsessen. Damit ich am Montag noch mal die Chance hatte nachzubessern. Extra für euch.


Am Sonntag das hatte nämlich überhaupt nicht geklappt. Der Braten kam nur in Teilen aus der Form und die Knödel die soooo schön aussahen sind komplett zerfallen. Also nicht mal ich fand, dass das einem Foto zumutbar ist und ich bin da ja oft nicht so penibel was die Schönheit des Essens betrifft. Ihr könnt euch also vorstellen wie es aussah? Noch viel schlimmer sag ich euch.

Doch am Montag habe ich es geschafft ein Stück Braten als ganzes aus der Form zu bekommen. Bei Kartoffeln kann ich ja nicht so viel falsch machen. Den Rotkohl hatte ich zum Glück schon einen Tag vorher gemacht bevor der Sonntag kam an dem die Küche verhext war.

Mein veganer Hauptgang eines Menüs besteht aus Nussbraten, Kartoffeln (außer ihr könnt das mit den Knödeln, dann würde ich an eurer Stelle die machen) mit Pilz-Rotwein-Soße und Apfel-Zimt-Blaukraut.

Am Vortag könnt ihr schon mal das Blautkraut zubereiten.
1 Kopf Blaukraut (Rotkohl) in streifen schneiden, waschen und abtropfen lassen (den Strunk natürlich entfernen). Eine Zwiebel schälen und mit 5 Gewürznelken spicken. Einen Apfel schälen und in Würfel schneiden. Im Topf 1 EL Öl erhitzen und den Zwiebel und die Apfelwürfel kurz andünsten. Das Blautkraut hinzufügen und sofort mit 250 ml Rotwein, 125 ml Weinessig und 125 ml Balsamico ablöschen. Mit 1 TL Salz, 4 EL Zucker, 1 EL Gemüsebrühe-Pulver, 1 Zimtstange, 4 Lorbeerblätter würzen und mit 250 ml heißem Waser aufgießen. Alles gut durchrühren und mit Deckel aufkochen lassen. Noch ein mal umrühren, den Dampf entweichen lassen und dann mit Deckel 20-30 Minuten gar kochen lassen. Die Zwiebel, Zimtstange und Lorbeerblätter entfernen. Dafür dann 3 EL Preiselbeeren untermischen und mit kalt angerührter Speisestärke das Blaukraut binden.

Der Nussbraten hat bei mir in eine kleine Brotform gepasst. 1 Zwiebel würfeln und in Öl andünsten. 150 g Cashewnüsse fein mahlen, mit 1 EL Gemüsebrühe-Pulver, 75 g Semmelbrösel und Salz und Pfeffer vermengen. Die Zwiebel zu der Masse geben und mit 400 ml Wasser und einem Schuss Öl zu einem Teig verarbeiten.

100 g Rote Bete klein schneiden und 1 Karotte raspeln. Das ganze mit Ingwerpulver, Salz, Zucker und Zitronensaft bestreute und kurz ziehen lassen.

150 g Tofu mit der Gabel zerdrücken. Mit reichlich Sojasoße würzen und 1 gepresste Knoblauchzehe dazugeben. Außerdem kommen noch einen Teelöffel Senf, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, gehackte Kräuter (Thymian, Petersilie und Basilikum) und etwas Öl dazu. Im Kühlschrank kurz ziehen lassen.

Den Backofen auf 200 °C aufwärmen. Eine Auflaufform einfetten und die Hälfte der Nussmasse als erste Schicht verteilen. Darauf kommt die Rote Bete-Karottenmasse und dann der Tofu. Als Abschluss den Rest der Nussmasse darauf verteilen. Das ganze ungefähr 50 Minuten backen bis eine Kruste entsteht.

Wie Kartoffeln gemacht gehören brauche ich wohl nicht zu erwähnen, oder? Mein erster Versuch waren ja Knödel und die sahen ja bevor sie ins Wasser kamen wirklich gut aus. Obwohl das Wasser nicht gekocht hat sind sie komplett zerfallen. *grmpf* Das muss ich dann auch noch üben nächstes Jahr. Tipps sind herzlich willkommen!


Für die Pilz Rotwein Soße werden 1 Knoblauchzehe und 1 Zwiebel in Öl gedünstet. 200 g Champignons in Scheiben schneiden und zu der Zwiebel geben bis sie Wasser lassen und das wieder halbwegs verdampft ist. Mit einem Schuss Sojasoße und einem Schuss Rotwein ablöschen. 1 TL getrockneter Thymian, 1 Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer zugeben. Mit weiterem Rotwein und 1-2 TL Speisestärke aufkochen (ihr solltet von etwa 250 ml Rotwein ausehen). Mit 100 ml Sojasahne die Soße verfeinern - vorher aber das Lorbeerblatt wieder rausnehmen.

Ich mache mich dann langsam auf den Weg nach Österreich. Wie gesagt sind wir dieses Jahr wieder bei Oma - also weit weg das vegane Essen. Drückt mir die Daumen, dass mein Magen es verkraftet.

Das Wichtigste an diesem Tage:

Ich wünsche euch frohe Weihnachten und wunderbare, v.a. stressfreie, Tage mit euren Familien!


Montag, Dezember 23, 2013

Advent Tag 23: Marzipan-Mandel-Schnitte

Es wäre nicht schlecht gewesen, wenn ich doch schon früher angefangen hätte die Rezepte auszuprobieren für den Advents-Kalender. Dann könnte ich nämlich nur Sachen hier posten die wirklich gut sind. In Ermangelung von Zeit und Zutaten muss dann aber auch mal was hier herhalten was ich jetzt nicht so optimal finde. Doch vielleicht habe ich es ja auch falsch zubereitet und euch schmeckt es. Müsst ihr wohl ausprobieren.

Das ganze sollte ja eigentlich eine Roulade werden, doch das hat dieses mal noch weniger funktioniert das beim ersten mal. Ich hatte nur vier einzelne Teile, weil alles gebrochen ist. *grmpf* Meine Herausforderung also für das neue Jahr: Rouladen machen!


Für den Boden habe ich den Biskuitteig von meiner Advents-Biskuitrolle genommen. Allerdings nicht gerollt, sondern als Boden gelassen.

Für die Füllung werden 200 g Sahne (vegan) Steif geschlafen (ist auch egal wenn die Sahne nicht wirklich steif wird), 70 g Zucker und ein halber TL Zimt der Sahne zufügen und erst mal in den Kühlschrank stellen.

Nun werden 30 g Soja Cuisine, 35 g Schokopudding (vegan), 6 ml Rum und 30 ml Soja Schokodrink verrührt. Zusammen mit der veganen Sahne aus dem Kühlschrank in einem Topf erhitzen und mit 5 g Agar Agar eindicken. Danach wieder kalt stellen.

Auf einer Arbeitsplatte etwas Staubzucker verteilen und darauf 150 g Marzipan ausrollen auf die Größe der Biskuitplatte.

Wenn Boden und Sahne-Creme kalt sind wird erst die Marzipanplatte auf den Biskuitboden gelegt und anschließend die Sahne-Creme darauf verteilt. Wer wie ich es doch erst mit der Rolle probiert und das nix wird kann die Biskuitstücke davon auf die Sahne-Creme setzen und mit Staubzucker bestäuben. Oder ihr macht halt eine zweite oder teilt euren Boden in zwei Hälften oder oder oder. Euch fällt da sicherlich was schönes ein. Ihr könnt auch Sahne-Creme und Marzipan vertauschen, aber dann würde ich etwas Marmelade auf dem Biskuitboden verteilen, damit das nicht zu arg durchsuppt.

Sonntag, Dezember 22, 2013

Advent Tag 22: Cranberry-Punsch

Mit dem Punsch ist mir wieder klar geworden, warum wir soooo viele Rotwein Flaschen hier haben. Bzw eigentlich nur Rotwein. Der Weißwein wird nämlich schnell getrunken, aber der Rotwein. *schüttel* Absolut nicht meines. Ob das daran liegt, dass ich beim ersten mal als ich ohne Eltern weg war auf einem Fest den ganzen Abend Cola-Rot getrunken habe? Wer weiß, wer weiß.

Dennoch probiere ich es natürlich immer wieder. Doch ich glaube das mit dem Rotwein und mir wird in diesem Leben wohl nix mehr werden. Ich kann mir aber vorstellen, dass der Punsch einem Rotwein-Möger durchaus schmeckt. Vielleicht berichtet ihr mir ja wie der Punsch so mundet.


Beim Rotwein müsst ihr allerdings aufpassen ob dieser vegan ist oder nicht. Da wird wohl häufig Eiklar oder Gelantine verwendet beim klären. Eine Liste von veganen Rotweinen findet ihr sicherlich im Internet oder euer Bioladen kann euch beraten. Ich gestehe ich habe einfach einen genommen von denen die wir hier rumstehen haben - habe ja schon erwähnt, dass Rotwein nicht so mein Fall ist.

Für 2-3 Tassen werden 50 g getrocknete Cranberries mit 50 ml braunen Rum beträufelt. Dieses eine Stunde ziehen lassen. Danach eine unbehandelte Orange in Scheiben schneiden und zusammen mit den Rum-Cranbeeries, 250 ml Rotwein, 375 ml Cranberry-Saft, 1 Zimtstange und 2 Sternanis erhitzt. Mit 3-4 EL braunen Zucker süßen und noch warm trinken.

Samstag, Dezember 21, 2013

Advent Tag 21: Kokosmakronen


Je näher der Weihnachtstag kommt umso schneller müssen die Kekse gehen. Also ist bei mir zumindest so. Da hab ich nämlich nicht mehr so viel Lust lange rumzustehen und zu verzieren. Außerdem ist keine Zeit um zu warten bis die Kekse mal weich werden.

Da sind Kokosmakronen ja wirklich optimal. Schnell zubereitet, schnell gebacke und schnell bereit zum essen.


Nur den Ofen sollte ich nächstes mal doch im Blick behalten. Die 20 Minuten wie im Rezept sind nämlich dann doch etwas zu viel gewesen für meinen Ofen.

Als Eiersatz gab es dieses mal etwas neues: 2 EL Mehl mit einem EL Weinstein Backpulver mischen. 2 EL Sonnenblumenöl mit 3 EL Wasser zugeben und kräftig aufschlagen.

Den Eiersatz mit 100 g Staubzucker und 100 g Kokosraspeln mischen. Den Teig auf Oblatten geben und bei 200 °C 15-20 Minuten backen bis sie leicht gebräunt sind - und nicht so dunkel wie auf meinem Foto.

Freitag, Dezember 20, 2013

Advent Tag 20: Zwiebelsuppe

Ein Trauerspiel diese Suppe. Zumindest wenn ich sie mache. Bei mir sieht Zwiebel schneiden nämlich so aus: Erste Zwiebel schälen, ich bin noch nicht mal fertig und schon sehe ich nix mehr und könnte mir meine Augen auskratzen so stark brennen sie.

Bei der Zwiebelsuppe muss ich jetzt 8 Zwiebel schälen und schneiden. Das schneiden mache ich zum Glück mit der Brotmaschine, sonst würde ich vermutlich danach alle Finger vermissen. Wäre das dann eigentlich vegan, wenn ich das eigene Fleisch esse? Musste ja keiner leiden außer mir.

Wie dem auch sei, ich habe es geschafft - es sind auch noch alle 10 Finger dran!


Wobei ich zum Glück riesengroße Zwiebel habe. Somit habe ich nach 4 Zwiebeln aufgegeben. Die habe ich in einem Topf mit 20 g Margarine (vegan) gegeben bis sie glasig sind. Danach 2 EL Mehl unterrühren, mit 250 ml Weißwein und 1 l Gemüsebrühe ablöschen. Mit Thymian würzen und 20 Minuten köcheln lassen. Am Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken (nicht so viel Salz wie ich bitte verwenden). Wer veganen Käse zu Hause hat kann den noch auf eine Scheibe Brot legen, kurz erwärmen bis der Käse schmilzt und dazu Essen. Wie es sich für eine Zwiebelsuppe eben gehört. Ich finde ja sowieso, dass das Brot mit Käse das Beste an der ganzen Zwiebelsuppe ist.

Ich habe heute Mittag zum Glück noch einen veganen Käse mitgenommen. Hatte ja schon überlegt es nicht zu machen, weil ich ja keinen benötige. Zum Glück ist es mir manchmal ganz egal ob ich das jetzt brauche oder nicht und nehme es einfach mit.

Donnerstag, Dezember 19, 2013

Advent Tag 19: kleine Gugelhupfstollen


Letztes Jahr habe ich mich ja zum ersten mal an einem Stollen probiert. Dieses Jahr habe ich das total verschlafen. Immerhin muss das Teil ja einige Wochen früher gemacht werden damit er durchziehen kann (oder wie auch immer sich das beim Stollen nennt).

Daher kamen die Gugelhupfstollen ganz recht. Immerhin stand im Rezept nix davon, dass das erst mal eine Zeit lang liegen muss. Außerdem sind diese Mini-Gugelhupfe ja der totale Trend. Oder ist der Trend schon wieder vorbei? Egal ob Trend oder nicht, sie schmecken auf alle Fälle.


Für sechs kleine Gugelhupfe werden 15 g kandierter Ingwer gehackt und 20 g Marzipan grob geraspalt. Der Ingwer und das Marzipan wird mit 20 g gemahlenen Haselnüssen und 12 g Pistazien gemischt.

100 g Mehl, 2 g Backpulver, 20 g Zucker, 2 g Vanillezucker, eine Prise Salz, 2 Messerspitzen Muskatnuss, je eine Messerspize Kardamom und Zimt mischen.
50 g Joghurt, 25 g Margarine (vegan) zugeben und das ganze zu einem Teig kneten. Die Nuss-Mischung unterkneten und den Teig in sechs Teile teilen. Die Teigstücke am besten zu einer Wurst formen und in die geölte Gugelhupfform geben.

Das ganze bei 175 °C 30-40 Minuten backen und anschließend aus der Form stürzen. 20 g Margarine (vegan) schmelzen, die Gugelhupfe damit bestreichen und in 10 g Zucker wälzen.

Wer mag knn wenn die Gugelhupfe ausgekühlt sind noch einen Guss aus 20 g Staubzucker und 1-2 TL Wasser machen und die Gugelhupfe damit überziehen und mit Ingwer und Pistazien verzieren.

Mittwoch, Dezember 18, 2013

Advent Tag 18: exotischer Teepunsch


Der Apfelpunsch ist ja schon wirklich gut, aber auf Dauer immer das gleiche wird ja auch irgendwie langweilig. Warum also mal nicht was ganz anderes ausprobieren? Also ich zumindest habe so einen Punsch noch nie getrunken gehabt. Was wirklich schade ist muss ich sagen.


Für zwei Tassen wird eine Orange ausgepresst und zusammen mit 380 ml Maracujasaft aufgekocht. Anschließend ein kleines Stück geschälten Ingwer und zwei Teebeutel Roibusch Tee Orange für 7 Minuten ziehen lassen. Mit Zucker abschmecken.

Also wenn das nicht schnell geht, dann weiß ich auch nicht. Vor allem ist das so wenig Aufwand, da ist auch eine Tasse Punsch zwischendurch schnell gemacht.

Dienstag, Dezember 17, 2013

Advent Tag 17: Zimtsterne


Etwas flacher als die Original, aber trotzdem gut! Wobei es auch hier sicherlich so viele Rezepte gibt und von daher ist es ja nicht gesagt, dass die nicht eigentlich auch flach sind wie andere Ausstech-Kekse auch.


Für meine Zimtsterne habe ich 20 g Haselnüsse gemahlen, 25 g Staubzucker, 1 TL Zimt, 100 g Dinkelmehl, eine Prise Salz, 75 g Margarine (vegan) zu einem Teig verkneten und 10 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.


Den Teig anschließend dünn ausrollen, Sterne ausstechen (oder auch ein anderes gewünschtes Motiv) und bei 200 °C 10 Minuten backen.

Bevor der Guss aus 50 g Staubzucker und 1-2 EL Wasser auf die Kekse kommt müssen diese vollständig ausgekühlt sein. Danach die Kekse richtig gut trocknen lassen bevor sie in die Keksdose wandern. In den Mund können sie auch schon vorher wandern, das stört nicht.

Montag, Dezember 16, 2013

Advent Tag 16: Erdäpfelgulasch


Vorweg: Erdäpfel sind Kartoffeln. Erdäpfelgulasch ist ein bekanntes Gericht in Österreich, nur in Deutschland scheint es da so nicht wirklich zu geben. Zumindest kennen es viele nicht. Ein Skandal finde ich!

Wie es bei vielen Gerichten ist gibt es für Erdäpfelgulasch natürlich zig verschiedene Rezepte und auch ich mache es immer irgendwie anders. Je nachdem was ich halt gerade zu Hause habe. Sehr praktisch sage ich euch. Nur Erdäpfel, Paprikapulver und Wasser sollte schon immer dabei sein. Sonst ist es ja eine kleine Themenverfehlung.


Für zwei Portionen habe ich dieses mal 800 g Erdäpfel geschält und in kleine Stücke geschnitten. Einen Zwiebel und zwei Knoblauchzehen ebenfalls schälen und klein schneiden.

40 g Margarine (vegan) in einem Topf schmelzen lassen und die Zwiebel anrösten. Mit 20 g Paprikapulver (edelsüß) bestreuten und kurz mit anrösten lassen. Mit 1 EL Essig und 300 ml Gemüsebrühe ablöschen.

Die Erdäpfel reinlegen, mit Knoblauch und 1 TL Majoran würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Erdäpfelgulasch solange auf kleiner Hitze köcheln bis die Erdäpfel weich sind und der Saft sämig. Dauert so 20-30 Minuten. So lange wie Erdäpfel sonst halt auch brauchen.


Vor dem servieren noch 2 EL Joghurt mit ein bisschen Zitronensaft mischen (ersetzt die saure Sahne die eigentlich reingehört) und vor dem servieren zum Gulasch rühren. Wer mag noch mit etwas Petersilie bestreuen und auf alle Fälle: Guten Appetit!


Sonntag, Dezember 15, 2013

Advent Tag 15: Advents Biskuitrolle


Manchmal gehört Mut zum Leben. So gehört auch Mut zum bloggen. Gestern habe ich mich gleich zwei Herausforderungen gestellt:
1. Biskuitrolle
2. Gelantine ersetzen

Ich habe ein mal eine Biskuitrolle gemacht. Allerdings zählt das nicht, weil das war als ich noch zu Hause gewohnt habe und am Ende hat dann meine Mama das Rollen übernommen, weil ich zu feige war. Außerdem habe ich keinen Schimmer mehr wie das damals genau gemacht wurde von meiner Mama.

Das mit der Gelantine hatte ich ja im Juli schon mal probiert. Könnt ihr euch noch erinnern? Da ist das ja sowas von in die Hose gegangen. (schwimmende Joghurttorte)

Doch wer nicht wagt der nicht gewinnt. Und siehe da, ich habe gewonnen - also so halb zumindest.


Den Biskuit habe ich gemacht indem ich 110 g Mehl und ein halbes Päckchen Backpulver verrührt habe. Derweilen hat die Küchenmaschine 75 g Sojajoghurt, 120 ml Haferdrink, 2 EL Maismehl, 1 EL Öl und 75 g Zucker verrührt bis der Zucker aufgelöst war. Anschließend noch die Mehl-Backpulver Mischung unterrühren.

Das ganze habe ich auf ein kleines Backblech gestrichen (für eine große Rolle die Zutaten einfach verdoppeln) das mit einem Backpapier ausgeleugt wurde und bei 180 °C 10-15 Minuten backen.
Derweilen ein Küchentuch mit Zucker bestreichen auf den der fertige Biskuitteig anschließend gestürzt wird. Das Backpapier dann vorsichtig abziehen.

Jetzt habe ich den blödesten aller Fehler gemacht. Die Biskuitrolle wieder kalt gefüllt, dh zum auskühlen der Biskuitrolle muss sie erst mal gerollt werden. Naiv wie ich bin habe ich sie aufgerollt und mich wie ein Schnitzel gefreut, dass es so super klappt. Als sie kalt war ging sie dann nicht mehr auseinander. Ich Depp hab sie nämlich so aufgerollt als wäre sie schon gefüllt. Der Teig klebt dann natürlich zusammen. Daher das ganze mit dem Geschirrtuch aufrollen, dh das Geschirrtuch quasi einwickeln.

Für die Füllung werden 50 g Marzipan gerichen und mit 100 g Soja-Joghurt, 5 g Vanillezucker und 35 g Zucker verrührt. Das ganze in einen Topf geben und mit 5 g Agar Agar kochen. (Dieses mal habe ich es fast zu lange gekocht, ist nämlich sehr fest geworden, aber besser so als es schwimmt wieder alles.)
Was ich dann vergessen habe: 60 g Preiselbeeren unterrühren. Unbedingt, sonst schmeckt es etwas fade.

Die Biskuitrolle ausrüllen, Creme draufstreichen - mit etwas Rand - wieder aufrollen und kalt stellen.

Samstag, Dezember 14, 2013

Advent Tag 14: Heiße Chai-Schokolade


Habt ihr auch schon Schokolade vermisst? Also ich schon, drum gibt es wieder mal heiße Schokolade als Getränk. Dieses mal etwas anders was ich noch nie probiert habe. Einen Teebeutel in Milch ziehen lassen. Klingt seltsam, schmeckt aber. Wobei ich gestehen muss, dass ich keine Ahnung habe wie Chai-Tee schmecken sollte und so wirklich viel anderes als Schokolade habe ich auch nicht rausgeschmeckt.


Schmeckt übrigens besser als es aussieht. Ich war etwas zu langsam mit dem fotografieren. Ein mal umgerührt sieht das ganze nicht mehr so griselig aus.

Für eine Tasse einfach 200 ml Haferdrink (Sojadrink, Mandelmilch etc geht natürlich auch) erhitzen und einen Teebeutel Chai-Tee nach Packungsanleitung darin ziehen lassen. Danach etwas Zimt und 50 g Zartbitterschokolade zufügen und das Ganze noch mal erhitzen damit die Schokolade schmilzt. 50 ml Haferdrink (Sojadrink, Mandelmilch...) aufschäumen und das ganze in einem Glas servieren.

Freitag, Dezember 13, 2013

Advent Tag 13: Erdnusskekse


Nach den (scharfen) Ingwerplätzchen wird es nun erdnussig. Auf den Geschmack von Erdnüssen bin ich eigentlich erst dieses Jahr gekommen durch ein Erdnussmüsli. Das Rezept will ich euch schon länger mal verraten, aber geht irgendwie immer unter. Nächstes Jahr dann. Ist ja nicht mehr so lange.


Doch erst mal die Kekse. 200 g Mehl mit 1/2 TL Natron in einer Schüssel mischen. Währenddessen 100 g Margarine (vegan), 140 g Rohrzucker und eine Prise Salz in einer anderen Schüssel cremig schlagen. Dann 1 EL Maismehl mit 3-4 EL Wasser, Vanillemark einer Vanillestange und 320 g Erdnussbutter (also bei mir war das fast das ganze Glas) unterrühren und zum Schluss die Mehlmischung dazugeben. Das ganze zu einem glatten Teig rühren, zu einer Kugel formen und in einer Frischhaltefolie für 30 Minuten in den Kühlschrank geben.


Jeweils einen halben Teelöffel vom Teig abnehmen und daraus Kugeln formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit dem Ende eines Kochlöffels eine Mulde drücken. 1 TL Maismehl mit 2-3 TL Wasser mischen und damit den Rand der Kekse bestreichen. 50 g Erdnüsse fein hacken und die Kekse darin tunken, damit der Rand mit Erdnüssen leicht bedeckt ist. Das ganze für 13-15 Minuten in den Backofen bei 180 °C. Danach die Kekse abkühlen lassen.


Nun kommt noch rotes Johannisbeergelee in die kleine Mulde der Kekse. Dafür habt ihr nun mich, die ausprobiert hat, dass das wie im Rezept beschrieben eine blöde Idee ist. 80 g rotes Johannisbeergelee wird in einem kleinen Topf erhitzt bis es flüssig ist. Danach sucht ihr euch am besten etwas kleines aus der Küche mit der ihr dann die Mulden befüllen könnt. Bei mir hat es ganz gut mit der Spitze des Kartoffelschälers geklappt.

Im Rezept steht, dass das heiße Gelee in einen Gefrierbeutel gefüllt werden soll, eine kleine Ecke abschneiden und dann die Kekse füllen. Ich hab mir dabei gleich mal gehörig die Finger verbrannt, das halbe Gelee ist im Waschbecken gelandet und wie ich den Rest in die Kekse füllen hätte sollen ohne eine riesen Sauerei anzurichten wusste ich auch nicht. Am Besten wäre ja eine kleine Spritze. Sowas fehlt in meiner Küche eindeutig noch.

Die Kekse finde ich ein kleines wenig trocken. Deswegen gibt es morgen wieder was leckeres zu trinken.

Donnerstag, Dezember 12, 2013

12 von 12 Dezember

Ich kann es nicht glauben. Heute ist tatsächlich das letzte Mal die 12 von 12 Aktion von Caro für dieses Jahr.


1. Ständig überhöre ich den Wecker. Also ganz schnell fertig machen. 2. Weihnachtsgeschenk vom Hotel. 3. Ich bin etwas hinten nach...


4. Auf der Autobahn war der Verkehr angenehm. 5. Aber am Land war ich genervt, weil alle so langsam gefahren sind. 6. Wusstet ihr, dass ich Tasche auspacken hasse? Die steht da sicher bis Sonntag rum wie ich mich kenne...


7. Beim Schokokalender bin ich beim richtigen Tag - auch wenn ihr es nicht erkennt. 8. Der Supermarkt hat sie endlich! 9. Gleich Kekse für morgen gemacht.


10. Katze bespaßt mit der Maus 11. und am Kratzbaum 12. bis die Katze in die Röhre geschaut hat.

Was Caro und die anderen Teilnehmer zu erlebt habt könnt ihr euch hier ansehen: 12 von 12 Dezember

Advent Tag 12: Blätterteigpasteten mit Champignons und getrockneten Tomaten

Als Vorspeise oder Beilage zum Hauptgang. Ich bin mir nicht so ganz sicher. Ich würde es wohl eher als Vorspeise servieren. Wir hatten es der Einfachheit halber als Beilage. Also so wie es euch beliebt.


Für 6 Stück (wir haben das zu zweit auf zwei Tage gegessen) werden erst mal 100 g Tofu, 100 g Champignons und 6 getrocknete Tomaten (in Öl) in so kleine Würfel wie möglich geschnitten.
In einer Pfanne wird erst der Tofu angeröstet und anschließend 3 EL Rapsöl, die Champignons und getrockneten Tomaten hinzugefügt. Das ganze so lange braten bis die Champignons das Wasser abgegeben haben und es verdampft ist.


Eine Blätterteigrolle in 6 Teile schneiden. Aus 5 EL Tomatenmark, 1 EL Olivenöl, 1 EL Wasser und 1 EL getrocknete Kräuter nach Wahl eine Paste rühren und die einzelnen Blätterteig-Vierecke damit bestreichen. Dabei einen Rand frei lassen.


Die Mischung aus der Pfanne auf die Scheiben verteilen, den Blätterteig zusammenklappen und mit einer kleinen Gabel rundherum festdrücken. Mit einem scharfen Messer kleine Schnitte in die Oberfläche machen und bei 180 °C für 25 Minuten im Ofen backen.

Mittwoch, Dezember 11, 2013

Advent Tag 11: Apfelpunsch Muffins

Hoffe ihr habt noch ein bisschen was von dem Apfelpunsch übrig. Das wird heute nämlich für die Muffins benötigt. Wenn nicht ist es also höchste Zeit noch mal Apfelpunsch zu machen. Oder ihr macht die Muffins mit einem anderen Punsch oder einem Glühwein. Ganz wie es euch beliebt.


Für 16 Muffins werden 350 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, eine Prise Salz, 50 g Zucker und die abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange mischen. 2 EL Maismehl mit 450 g Soja-Joghurt verquirlen und zusammen mit 100 ml Öl zur Mehlmischung geben und zu einem glatten Teig verrührend. Anschließend 100 g gemahlene Nüsse untermischen.


Papierförmchen in das Muffinblech geben und den Teig auf die Papierförmchen verteilen. Wer wie ich nur ein Muffinblech hat für 12 Muffins stellt den Rest des Teiges derweilen in den Kühlschrank.

Im vorgeheizten Backofen bei 150 °C ca 35 Minuten backen. Die Muffins ca. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Anschließend Muffins aus der Form lösen und auf dem Kuchengitter auskühlen lassen.


125 Puderzucker mit 3-4 EL Apfelpunsch verrühren, so dass ein dicker Guss entsteht. Diesen Guss auf die Muffins verteilen - oder sie Muffins darin tunken - trocknen und schmecken lassen.


Dienstag, Dezember 10, 2013

Advent Tag 10: Apfelpunsch

Für die meisten gehört ein Gläschen Glühwein zur Adventszeit dazu. Oder doch lieber ein Gläschen Punsch? Also ich bin eindeutig der Punsch-Mensch. Glühwein trinke ich zwar auch, aber wenn die Wahl habe fällt sie garantiert auf den Punsch. Selbst wenn es ein Kinderpunsch ist.


Auch der Apfelpunsch kann gut ohne Alkohol zubereitet werden. Gerne auch jeden Tag, weil der Apfelpunsch wirklich schnell gemacht ist.

Zu einem Liter Apfelsaft werden 5 Gewürznelken, 2 Zimtstangen und 1 klein geschnittener Apfel in den Topf gegeben. Das ganze wird erhitzt und anschließend mit 2 EL Zucker und 1 TL Zimt gesüßt.
Für die Erwachsenen Version werden dann noch 100 ml Calvados (Apfel-Brantwein) hinzugefügt.

Schneller und einfacher geht ja nun wirklich nicht.

Montag, Dezember 09, 2013

Advent Tag 9: Ingwerkekse

Scharf essen ist ja überhaupt nichts für mich. Wenn ich etwas würze, dann schmeckt es für andere eher fade. Wenn andere würzen ist es mir oft schon zu viel. Daher gehört auch Ingwer jetzt nicht unbedingt zu meinen bevorzugten Gewürzen.


Bei Keksen ist das aber eine Ausnahme seit letztem Jahr. Da habe ich Aprikosendreiecke mit kandiertem Ingwer gemacht. Die waren wirklich gut muss ich sagen. Daher stand auch in diesem Jahr wieder ein Keksrezept mit Ingwer auf dem Plan und ich wurde auch dieses mal nicht enttäuscht.


Für ca. 80 Kekse werden 250 g Mehl, 2 TL Natron, 2 TL Ingwerpulver und 1,5 TL Zimt gemischt. 100 g Margarine (vegan) wird in einem kleinen Topf zerlassen und etwas abgekühlt. 3 EL Zuckersirup, 175 g brauner Zucker, 1 EL Maismehl (mit 2 EL Wasser) und eine Prise Salz werden zur Margarine gemischt. 80 g kandierter Ingwer in feine Würfen schneiden und zusammen mit der Margarine-Mischung zur Mehl-Mischung geben.


Das ganze wir dein leicht klebriger Teig. Von diesem Teig werden aus je einem halben Teelöffel Kugeln geformt und in Zucker gewälzt. Für die ganzen Kekse werden ca. 60 g Zucker benötigt. Mit etwas Abstand werden die Kugeln dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gesetzt. Bei 180 °C 10-12 Minuten backen und danach auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Nicht wundern, wenn die Kekse beim rausnehmen noch leicht labberig sind. Die werden noch ganz schön hart wenn sie kühl sind. Am Besten also einen Apfel mit in die Keksdose packen, dann werden sie hoffentlich weicher.

Von daher rate ich schon mal den einen oder anderen Keks zu probieren wenn sie warm aus dem Ofen kommen. Dann sind sie außen knusprig und innen ganz zart. Herrlich im Geschmack sag ich euch.

Sonntag, Dezember 08, 2013

Advent Tag 8: Preiselbeer-Tofu mit Kroketten und Champignons-Sauce

Manchmal läuft es nicht so wie geplant. Da gibt es keine Süßkartoffeln und ein Haselnusstofu ist auch nirgends aufzutreiben. Dann muss einfach mit dem gearbeitet werden das es eben gibt. Ich kann ja nicht ständig Zutaten in einem Online-Versandhaus bestellen. Bin ja nicht in Berlin - scheinbar dem veganen Paradies. Hier bin ich froh, dass es mittlerweile doch einiges auch im normalen Supermarkt bekomme und nicht erst 30 km fahren muss.


Bei dem Essen habe ich wieder mal gemerkt, dass das Aussehen zweitrangig ist beim Essen. So toll sah es nämlich nicht aus und ich habe schon befürchtet es ist für die Tonne und ich muss mir was neues für euch einfallen lassen auf die Schnelle. War ja dann zum Glück nicht so.

Vor allem die braune Sauce ist immer wieder ein Genuss musste ich feststellen. So rein theoretisch wollte ich ja dieses Rezept hier machen: Preiselbeer-Haselnusstofu mit Süßkartoffelkroketten und Sahne-Sauce.


Daraus geworden ist dann das folgende Gericht für zwei Personen.
250 g Tofu in Scheiben schneiden. 1 TL Rosmarin, Öl, Salz, Pfeffer und zwei gepresse Knoblauchzehen verrühren. Die Tofuscheiben damit bestreichen und in einer Pfanne von beiden Seiten anbraten. Den Tofu anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegte Backblech legen und 10 Minuten in den Ofen geben. Nach den 10 Minuten die Tofuscheiben wenden und 1 TL Preiselbeeren auf eder Scheibe verteilen. WEiter 10 Minuten in den Ofen geben.

Die Kroketten habe ich zwar auch selbst gemacht, allerdings mit normalen Kartoffeln statt mit Süßkartoffeln. Ich nehme mal an, dass das mein Fehler war, weil sie wurden absoult nix. Von 500 g Kartoffeln sind genau die 5 Stück die auf dem Bild zu sehen sind halbwegs was. Der Rest war ein reiner Matsch, aber hat zum Glück besser geschmeckt als es aussah. Ich würde von daher die Kroketten fertig kaufen beim nächsten Mal - oder mit Süßkartoffeln probieren.

Für die Sauce habe ich 2 EL Olivenöl erwärmt und 2 EL Mehl daruntergerührt, also eine Mehlschwitze gemacht. Anschließend 200 ml Gemüsebrühe vorsichtig dazugeben und 10 Minuten köcheln lassen. Ab und zu umrühren. Danach mit Sojasoße, Salz und Pfeffer würzen.
3 Champignons klein schneiden, anbraten und die braune Sauce darüber geben. Eigentlich gehören auch noch Zwiebel rein, die vorher mit den Champignons angebraten werden, aber darauf hatte ich wirklich keine Lust mehr nach meinem Kroketten-Fiasko. Schmeckt auch ohne Zwiebel.

Anschließend noch einen halben Becher vegane Sahne unterrühren und zu den Kroketten reichen. Noch ein paar Preiselbeeren zum Tofu und schmecken lassen. Guten Appetit!

Samstag, Dezember 07, 2013

Advent Tag 7: Bratapfelkuchen

Apfelkuchen ist ein Klassiker der immer geht. Zu jeder Jahreszeit. Zumindest wenn ich gefragt werde. Warum dann im Winter nicht doch ein bisschen winterlicher machen? Dazu habe ich dieses Rezept gefunden, dass sich super einfach "vegan" gestalten lässt.


Generell ist es gar nicht so schwierig Rezepte vegan umzubasteln. Die Butter kann ja ganz einfach durch vegane Margarine ersetzt werden.

Eier können durch vieles ersetzt werden oder oft auch ganz weggelassen werden, solange nur 1 oder 2 Eier benötigt werden.
Ich ersetzte Eier meistens durch Maismehl. 1 EL Maismehl ersetzt dabei 1 Ei. Da mit dem Ei ja auch etwas Flüssigkeit an den Teig kommt muss also mehr Flüssigkeit zugefügt werden. Entweder könnt ihr das gut abschätzen und fügt dann eben mehr veganes Joghurt/vegane Milch/(Mineral)wasser hinzu oder ihr macht es wie ich. Ich mische das Maismehl immer extra mit Wasser an. Somit kann ich gut abschätzen wie viel Wasser ich zugeben muss. Das ganze sollte ja so in etwa die Konsistenz von einem Ei haben. Meistens heißt das so 2-3 EL Wasser.

Soweit die Theorie, jetzt zur Praxis!


85 g Marzipan, etwas Ingwerpulver und 1 TL Marillenmarmelade am Besten mit einer Gabel glatt rühren. Sieht anfangs aussichtslos aus, funktioniert aber wirklich.
3 Äpfel werden halbiert, entkernt und bis auf eine Apfelhälfte werden alle geschält und anschließend mit Zitronensaft betreufelt damit sie nicht braun werden. 4 Apfelhälften werden dann mit der Marzipanmasse gefüllt - im Normalfall es sollte noch was für den Teig übrig bleiben.

125 g Margarine (vegan), 10 g Vanillezucker, 120 g Zucker und die restliche Marzipanmasse werden verrührt. Anschließend werden 3 EL Maismehl und ca 8 EL Wasser untergerührt.
Die noch übriggebliebene geschälte Apfelhälfte raspeln und zusammen mit 170 g Mehl, 40 g gemahlenen Haselnusskernen (oder Mandeln) und 2 TL Backpulver zum Teig geben und unterrühren.


Die Springform fetten, mit Mehl bestäuben und den Teig in die Form füllen. Die vier gefüllten Apfelhälften werden nun in den Teig gedrückt und bei 150 °C 50 - 60 Minuten im Ofen gebacken. (Stäbchenprobe)
Den Teig 15 Minuten abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen.

Ein halber Apfel sollte noch übrig sein. Der wird in dünne Scheiben geschnitten. 1 TL Zucker in der Pfanne karamellisieren und die Apfelscheiben in die Pfanne legen. 1 EL Wasser zugeben (damit sich der Zucker wieder löst). Das Karamell 1-2 Minuten kochen lassen und die Apfelscheiben ab und zu wenden.


Den Kuchen mit den Apfelscheiben verzieren und wer will noch mit Staubzucker bestäuben.

Das Rezept ist für eine kleine Springform von 20 cm. Für eine größere Springform einfach die Rezeptmenge anpassen. Der kleine Kuchen ist nämlich ratz fatz weg sage ich euch. Ist aber nicht schlimm. Wenn der Körper nach Äpfeln verlangt, dann soll er sie eben bekommen. Er erwähnt ja nie, dass er nur Äpfel will und nicht in Form von Kuchen...

Freitag, Dezember 06, 2013

Advent Tag 6: Gewürztee

Weihnachten ist immer die Zeit in der ich lauter neue Gewürze kaufe, nur ganz wenig davon brauche und nicht weiß was ich mit dem Rest nun machen soll. Da kam das Rezept für Gewürztee ganz recht. Ich trinke nämlich gerne Tee. Außerdem liebe ich Zimt. Sobald Zimt dabei ist kann es doch nur schmecken finde ich.


Für zwei Tassen werden eine halber Teelöffel Pfefferkörner (schwarz) und zwei Nelken und vorsichtig zerdrückt. Anschließend kommen die Gewürze zusammen mit einer Zimtstange und einem Anisstern in 500 ml Wasser. Das ganze eine Minute lang kochen und 2-3 Minuten ziehen lassen.


Den Tee in zwei Tassen geben - mit einem Sieb wäre ganz ratsam - und mit einem (halben) Teelöffel Zuckerrübensirup süßen. Damit der Tee wieder etwas heller wird etwas Zitronensaft zugeben.

Der Gewürztee schmeckt sehr weihnachtlich finde ich. Allerdings ist eines der Gewürze etwas scharf im Abgang für mich. Erst dachte ich an den Sternanis, aber vermutlich wird es eher der Pfeffer sein. Wäre zumindest naheliegend. Ich bin aber was schärfe angeht auch sehr empfindlich. Meine Mama würde vermutlich sagen: "Das ist gut gewürzt."

Also probiert es ruhig aus - auch wenn die Nelken von denen ich am meisten hier hätte mit dem Rezept doch etwas länger brauchen bis sie aufgebraucht sind muss ich ehrlicherweise zugeben.


Außerdem wünsche ich euch einen schönen Nikolaus! Wurdet ihr denn reich beschenkt? Oder hat euch der Krampus eines mit seiner Rute gegeben, weil ihr den Nikolaus mit dem Weihnachtsmann verwechselt habt? Dann habt ihr es aber auch verdient muss ich sagen. Für nächstes Jahr merkt ihr euch dann: Nur der Nikolaus ist so berühmt, dass er seinen eigenen Leibwächter braucht.