Samstag, November 09, 2013

Katherine Webb - Das geheime Vermächtnis


Originaltitel: The Legacy
Originalverlag: Orion Books
Aus dem Englischen von Katharina Volk

eBook, 560 Seiten (Taschenbuch)

Erscheinungsjahr: 2011

ISBN (eBook): 978-3-641-05642-1


Verlag: Diana Verlag




Zwei Anläufe habe ich für dieses Buch benötigt. Nicht, weil es schlecht war. Ich kam beim ersten mal einfach nicht in die Geschichte rein. Kennt ihr ja vielleicht. Da lese ich ein Buch und kapiere irgendwie nichts von der Geschichte. So ging es mir beim ersten mal lesen. Doch was bin ich froh, dass ich dem Buch noch eine zweite Chance gegeben habe. Es hat mich dann nämlich doch noch positiv überrascht.

Bei dem Buch handelt es sich um eine Familiengeschichte die in der Gegenwart und der Vergangenheit spielt. Wobei es zwei Vergangenheiten gibt - also wenn ich das so sagen kann. Ein mal die Geschichte der Ur-Großmutter und dann die eigene Geschichte der zwei Schwestern. Ich liebe ja solche Bücher.

In diesem Buch war es für mich manchmal etwas schwierig nachzuvollziehen was jetzt in der Gegenwart ist und was in der nahen Vergangenheit passiert ist. Das kann aber durchaus an der Formatierung im eBook liegen. Zumindest kam es mir so vor als müsste da öfter mal ein Absatz sein der im eBook nicht war.
Nach und nach wird das aber dann auch einfacher mit dem Unterscheiden. Sobald ich wusste wer wer ist bin ich immer mehr in die Geschichte reingekommen und habe die Zeitsprünge dann schon gut gemerkt.
Die Sprünge zwischen ferner Vergangenheit (also die Geschichte der Urgroßmutter) und Gegenwart ist immer Kapitelweise und auch durch die Kapitel getrennt.

Für mich war die Geschichte nicht voraussehbar. Ich hatte es mir irgendwie immer etwas anders vorgestellt was passiert ist. Die Version der Autorin war allerdings besser als die meinige. Was ich nur etwas schade fand ist, dass in der Gegenwart die Geschichte nicht komplett aufgelöst wurde. Also für den Leser wird die Geschichte richtig aufgelöst, die zwei Schwestern erfahren allerdings nicht alles davon. Fand ich etwas schade und seltsam. Erst ist die Schwester so darauf erpicht die Geschichte ihrer Urgroßmutter aufzudecken und dann hört sie doch irgendwann bald auf.
Doch immerhin hänge ich als Leser nicht in der Luft, das wäre ja noch schöner.

Für mich ein schönes Buch, das allerdings erst mit der Zeit interessant wird und immer wieder Höhen und Tiefen hat. Vor allem die Geschichte in der Gegenwart ist zeitweise etwas langatmig.

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