Sonntag, Oktober 06, 2013

Der Versuch der Sportlichkeit: Womens Run 2013

Wie im letzten Post geschrieben war ich beim Womens Run in Wien. Zu meiner Schande Fotos gibt es kein einziges Foto. Nicht mal mit Medaille – denn es gab gar keine. Was für eine Enttäuschung! Zum Glück habe ich das erst nach dem Lauf gemerkt. Damit ich trotzdem ein Andenken habe, außer dem T-Shirt, habe ich mir die Urkunde drucken lassen. Total unnötig eigentlich, aber ich wollte meine Zeit schwarz auf weiß rosa sehen. Ich konnte es nämlich kaum glauben was mir meine Uhr gesagt hat.

Mein Ziel waren 35 Minuten. Ja, wäre eine Verbesserung für mich gewesen. Doch was sehen meine Augen? 32:40! Sagenhaft! Ich glaub ja noch immer die Strecke war falsch, aber meine GPS Uhr hat auch knapp 5 km angezeigt (bissl Schwund ist immer).


Jaja, so ein Transport in der Sporttasche ist halt nicht gerade knitterfrei...

Zum Lauf selbst muss ich sagen die Organisation ist ausbaufähig. Im Start-/Zielbereich stehen lauter Menschen rum die auf irgendeine Läuferin warten. Was total super ist für die Läufer. Ich wollte nur ganz schnell ein bisschen Gemüse und einen Becher Wasser. Was ist? Ewig anstellen für drei Schnippsel Gemüse und einen halben Becher Wasser! War ich sauer. Was haben die ganzen Männer da zu suchen? Ich wollte den einen vor mir schon sagen, dass er sicher auch was kriegt, fällt ja kaum auf, dass er heute nicht gelaufen ist. Hab es mir dann aber verkniffen und mich vorgedrängelt. Was soll er schon groß dagegen sagen.

Außerdem haben die Frauen mal wieder bewiesen wie komisch sie sind. Eine gerade Strecke, plötzlich stehen alle und nix geht weiter. Was war? Gott, eine Pfütze! Da müssen natürlich alle rechts und links vorbei. Da war ich ja schon angepisst, da achte ich ja nicht mal im Training drauf wenn es um keine Zeit geht. Solche Luschen. Das ist doch das spaßigste am ganzen Laufen, wieder wie ein Kind in jede Pfütze springen und keiner schaut einen blöd an – außer bei einem Frauenlauf.

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