Montag, September 16, 2013

Der Versuch der Sportlichkeit: Ein Lauf auf Zeit

Ich bin doch viel zu langsam. Da habe ich nix verloren. Macht doch keinen Sinn. Interessiert mich nicht.

Lange habe ich mich gesträubt bei einer Laufveranstaltung teilzunehmen. In diesem Jahr war es dann aber auch mal mit einem Laufwettbewerb so weit. Der Frauenlauf in Wien war mein Ziel. Es war nicht mal annähernd so schlimm wie ich befürchtet hatte. Immerhin habe ich davor nicht wirklich viel gemacht. Die 5 km bin ich kein einziges Mal komplett gelaufen und dennoch hab ich es geschafft. *yeah*

Nun war ich also angesteckt. Der Women’s Run (wieder in Wien) ist der Nächste. Der ist noch in dieser Woche! Und der Druck ist groß. War beim ersten Lauf noch das Ziel „ankommen“ ganz groß will ich jetzt dann doch schneller sein als beim letzten Mal oder mindestens gleich schnell. Alles andere würde mich dann doch etwas enttäuschen muss ich sagen.
Einen Vorteil habe ich natürlich schon mal im Gegensatz zum ersten Mal. Ich weiß a) wie es abläuft und b) bin ich immerhin im Training schon mal 5 km gelaufen.

So vor ein paar Wochen war das. Wenn ich mich nicht täusche. Ich kann es aber auch geträumt haben. Wer weiß das schon so genau. Derzeit befinde ich mich nämlich in meiner Lieblings-Trainingsphase vor einem Wettkampf und das mache ich wirklich Extrem: Tapering. Trainingsumfang reduzieren. Ich hab schon so wenig, dass ich also jetzt nix mache. Gar nix. Überhaupt nix. Es ist kalt draußen, ich habe das Gefühl ihr krieg schnupfen und außerdem und überhaupt.

Bitte erschlagt mich! Wie kann ich nur so blöde sein und brav trainieren um dann am Ende doch wieder alles zu vermasseln? Bleibt nur noch das Beste zu hoffen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Hoffentlich.

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