Mittwoch, Juni 26, 2013

Wieder zurück - ohne Rad

Die Radtour ist ja nun auch seit Donnerstag wieder vorbei und endlich habe ich mal Zeit hier was zu schreiben. Wobei Zeit hätte ich sicher schon vorher gehabt, aber irgendwie war ich zu energielos.


Was aber vermutlich nicht unbedingt an der Radtour lag. Die haben wir alle drei wirklich gut überstanden. Ich habe es ja bis zum letzten Tag nicht geglaubt. Jeden morgen habe ich darauf gewartet, dass ich nicht mehr aus dem Bett komme. Lediglich der Hintern hat nach zwei Tagen schon leicht genervt. Hatte ich mir aber auch viel viel schlimmer vorgestellt. Immerhin konnte ich noch ganz gut sitzend fahren.

Mit den Unterkünften hatten wir wirklich Glück. Nur das aller erste Gasthaus das wir gefragt haben hatte nichts mehr frei. Wobei die Freundin meinte, dass der Zettel mit den Übernachtungen leer war und die Frau einfach keinen Bock hatte für uns ein Zimmer herzurichten oder Frühstück zu machen am nächsten Tag. Wer weiß. War nicht so tragisch.


Die letzte und vorletzte Übernachtung waren am Besten. Duschen bei denen der Duschkopf hält! So einfach können drei Frauen glücklich gemacht werden.

Auch beim Essen hatten wir Glück. Bis auf ein mal (TK Gemüse und Kartoffeln = vegetarisches Gröstl, ist klar...) haben wir wirklich vorzüglich gespeist.


Okay, das aller letzte Essen war noch grauenhafter als das vegetarische Gröstl. Da hatte ich Kartoffeln und Gemüsestrudel. Das wäre ja ganz gut gewesen. Nur darüber war eine Soße die wirklich mehr als ekelhaft war. Die war eindeutig gekauft und nur in der Mikrowelle aufgewärmt. *urgs* Die haben dann auch kein Trinkgeld bekommen. Hochwasser Probleme hin oder her.

Vom Hochwasser haben wir auf den Radwegen direkt zum Glück nichts mitbekommen. Nur in den Wäldern war es doch noch deutlich zu sehen. Schon krass teilweise.


Vom Wetter haben wir es ja richtig gut erwischt. Alle fünf Tage hatten wir brütende Hitze. Somit sind wir immer gegen 13 Uhr Essen gegangen und haben dort gleich nach der nächsten Bademöglichkeit gefragt zu der wir uns dann bis 17 Uhr begeben haben. So macht auch eine fünf tägige Radtour Spaß. Vor allem mit der heutigen Jugend. Als wir in deren Alter waren hatten da aber nicht so viele einen Sixpack! So hatten wir fast-alten Frauen auch noch was zu schauen.

Ohne Rad bin ich übrigens wieder zurück, weil ich nicht wusste wie ich es von Österreich nach Deutschland bringen sollte. Das nehmen dann meine Eltern bei ihrem nächsten Besuch im Auto mit. Von mir aus können sie es auch ruhig vergessen, denn hier mit diesen ganzen Bergen steht es sowieso nur in der Garage zur Deko.

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