Samstag, Juni 01, 2013

Die tückische Herstellung von Sojagurt

Jetzt da es Sojajoghurt endlich im Supermarkt am Land gibt will ich ihn selber machen. Ich lass mir ja nicht vorschreiben was ich zu kaufen habe von irgendeinem Trend. Außerdem ist mir eingefallen, dass meine Mama ja noch einen Joghurtbereiter zu Hause rumstehen hat. Weil ich ja so viel Platz in der Küche habe, habe ich ihn aus dem Keller ausgegraben und mitgenommen.

Das erste Experiment ist abgeschlossen.


Die Basis für meinen ersten Versuch war der Natur-Joygurt von Joya. Als Milch gab es den ungesüßten Sojadrink von (nicht steinigen) Alpro. Alpro ist ja verpönt unter den Veganern - zumindest scheinbar unter denen die "Vegan for fit" machen. Sei es drum, ich habe sie gekauft.

1 EL Joygurt in jedes Glas, 1 l Sojadrink erwärmt und in die sterilisierten Behälter gefüllt und ab damit in den Joghurtbereiter für sieben Stunden. Danach habe ich gelesen, dass ich das Joghurt und die Milch vermischen soll. Wird wohl bei Soja nicht anders sein. Also habe ich alles aufgemacht und brav vermischt. Danach noch mal über Nacht in den Joghurtbereiter.

Um 9 Uhr in der Früh dachte ich, dass das tatsächlich fest geworden ist. Also alles aus der Maschine genommen, bisschen kühlen lassen und ab in den Kühlschrank.


Es war nur eine optische Täuschung, dass mein Versuch fest geworden ist. Eventuell habe ich es mir einfach eingeredet. Hatte auch etwas Sorge den Sojagurt noch länger in dem Bereiter zu lassen. Wer weiß was dann passiert? Weiß das wer ob das schlimm ist?

Jedenfalls habe ich jetzt keinen Sojagurt, sondern eher einen Sojadrink. Immerhin schmeckt es nach Joya und ist durchaus essbar. Als ernsthafte Alternative zum Gekauften würde ich es so aber noch nicht wirklich sehen. Das muss ich eindeutig noch üben.

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