Samstag, April 27, 2013

52 Bücher #14

Hui, da habe ich den Blog ja aber hier sträflich vernachlässigt. War nicht mal beabsichtigt. Habe auch keine so nette Ausrede, dass ich so viel Stress hatte oder eine Auszeit nötig war oder was auch sonst immer so als Argument gebracht wird. Mein letzten Tage waren angenehm ruhig. Ich war nicht im Stress, ich habe nichts aufregendes gemacht. Einfach den Alltag gelebt und genossen. Ja, auch den Alltag muss man leben und auskosten. Immerhin nimmt der viel Zeit in Anspruch und wäre ja blöde wenn der mich ständig nervt. Ab und an ist okay, aber immer wäre schon ganz schön doof.

Beinahe hätte ich somit auch das neue Thema für 52 Bücher verpasst, aber eben nur beinahe.


Jeden Sonntag wird ein Motto auf der Seite von Monstermeute & Zeuchs. Das Motto dreht sich natürlich um Bücher. Zu dem jeweiligen Motto soll dann jeder ein Buch vorstellen.

Genaueres kannst du dir hier durchlesen: Projekt-Seite


Diese Woche war das Thema dann wirklich einfach - dank kleinem Bücherregal.

Welches/r Buch/Roman in Deinem Regal hat die meisten Seiten {ungefähr 1400 – 12bändiger Brockhaus ausgenommen}


Bei solchen Aktionen ist ein kleines Bücherregal ja oft nicht so förderlich, weil es die Auswahl stark einschränkt. Hier durfte ich ja nichts auswählen, sondern nur Seiten vergleichen. Mehr als praktisch bei wenigen Büchern - und noch weniger dicken Büchern.

Es ist sogar das Buch gewesen das ich von Anfang an dachte, dass es das rennen macht. Euer Glückstag ist, dass es auch wirklich das Buch war. Sonst hättet ihr jetzt eines meiner Uni Bücher zu sehen bekommen. Das will denke ich mal wirklich niemand. Also ein hoffentlich schöneres Foto.


Das Lächeln der Fortuna von Rebecca Gablé. Das Lieblingsbuch einer Freundin und ich fand es auch wirklich gut, wie ihr hier nachlesen könnt: Meine Meinung zum Buch. Auch wenn ich gestehen muss, dass ich zwei Anläufe für das Buch benötigt habe.

Übrigens ist das da oben mein erstes Foto das ich komplett im manuellen Modus gemacht habe. Habe auch gar nicht mal so arg viele Versuche gebraucht bis ich mal was gesehen habe was nicht schwarz, weiß oder komplett verwackelt war.

Dienstag, April 16, 2013

Kristin Cashore - Die Beschenkte

Originaltitel: Graceling
Originalverlag: Harcourt Children's Books, Harcourt, Inc.
Aus dem Englischen von Irmela Brender

eBook, 493 Seiten (Kindle Keyboard)

Erscheinungsjahr: 2011

ISBN (Taschenbuch): 978-3-646-92121-2

Hinweis: Die sieben Königreiche Band 1


Verlag: Carlsen Verlag


Das Buch stand neben Teil 2 + 3 schon recht lange auf meiner Wunschliste, doch irgendwie war nie die richtige Zeit dafür. Nun war es aber wirklich mal so weit, dass ich rausfinde was es mit diesen Haaren auf dem Cover auf sich hat. Ich finde die Cover ja irgendwie faszinierend. Nur dieses Geschnörksel links hätten sie sich getrost sparen können.

Das Buch beginnt doch recht mitten drinnen. So kam es mir zumindest vor. Allerdings nicht mitten drinnen in der Spannung, sondern einfach mitten drinnen.
Anfangs habe ich nicht wirklich viel kapiert. So viele Königreiche, Könige, Lords. Mir schwirrte der Kopf. Nach ungefähr 60 Seiten begann sich aber alles langsam zu lichten und nach 100 Seiten war alles klar. Ich brauch aber auch manchmal etwas länger, also sollte ich da wohl keine Referenz sein. Wobei das Buch ja auch knapp 500 Seiten hat, da sind 100 Seiten ja nicht viel.

Nachdem dann auch ich alles geschnallt habe war das Buch wirklich gut zu lesen. Als die Geschichte an Fahrt aufgenommen hat ist die Spannung dann auch geblieben bis zum Ende.
Es ist natürlich ein Jugendbuch, dh die Szenen zwischen Jungs und Mädels sind auch entsprechend gestaltet. Zwar schade für mich, aber gut für die Jugendlichen würde ich behaupten.

Das Buch hat übrigens ein abgeschlossenes Ende. Es ist zwar überall die Rede von Band 1, aber was ich gelesen habe scheinen die Bücher nur lose miteinander verbunden zu sein. Bisher gibt es 3 Bücher die in den sieben Königreichen spielen (Die Beschenkte, Die Flammende, Die Königliche).
In wie weit sie auch durcheinander gelesen werden können habe ich aber noch nicht rausgefunden. Ich lasse es euch wissen, sobald ich die anderen Teile gelesen habe.

Mit diesem (ersten) Teil zu beginnen ist aber sicherlich kein Fehler.

Sonntag, April 14, 2013

52 Bücher #13


Jeden Sonntag wird ein Motto auf der Seite von Monstermeute & Zeuchs. Das Motto dreht sich natürlich um Bücher. Zu dem jeweiligen Motto soll dann jeder ein Buch vorstellen.

Genaueres kannst du dir hier durchlesen: Projekt-Seite


So früh war ich noch nie dran, aber das Thema diese Woche mag ich, da muss ich gleich meinen Senf zu abgeben.

Ein Buch, dessen Titel wirklich nichts, aber auch gar nichts, mit dem Inhalt (der Geschichte) zu tun hat.


Da fallen mir gleich einige Titel ein. Doch ich beschränke mich mal lieber auf ein Buch, das Erste das mir eingefallen ist.


Ich weiß nach wie vor nicht was es mit diesen Gummistiefeln auf sich hat und das macht mich wirklich wahnsinnig.

Ich mein die Frau wird von einer Rechtsanwältin zu einer Haushälterin. Wer trägt beim kochen oder putzen Gummistiefel? Sie macht ja nicht mal was im Garten. Sie findet den Gärtner toll, aber ich glaube nicht, dass der Gummistiefel trägt. Wer findet schon Männer in Gummistiefeln sexy? Da würde ich doch selbst beim heißesten Mann in Gelächter ausbrechen, statt das sexy zu finden - selbst wenn er sonst nix tragen würde.

Und das mit der Göttin kapier ich auch nicht so ganz. Werden Rechtsanwälte Götter genannt? Ich kenne Götter in Weiß, aber Götter in Schwarz?

Das Buch gibt lauter Rätsel auf - leider nur der Titel und nicht der Inhalt.

Freitag, April 12, 2013

12 von 12 April

In Stuttgart aufgewacht und tatsächlich an die 12 von 12 Aktion von Caro gedacht. Leider zwischendurch aber total vergessen. Das muss ich noch üben.


1. Schick gemacht für das Kundengespräch. 2. Tasche gepackt. 3. Entdeckt warum die Schuhe gestern gequietscht haben und meine recht Ferse nass war.


4. Im Hotel ausgecheckt. 5. Zum Gespräch geschlendert. 6. Zu Hause überlegt die Oster-Deko wegzuräumen (und aus Faulheit auf nächste Woche verschoben).


7. Waschtag. 8. Pflanzen gegossen. 9. Endlich wieder eine Clementine die nicht sauer war.


10. Wintersachen aus der Garderobe verbannt. 11. Beschlossen wieder häufiger die Nägel zu lackieren. 12. Freund war einkaufen und hat an mich gedacht.



Eine Liste mit den Monatsbeiträgen aller Teilnehmer findet ihr hier: 12 von 12 April

Donnerstag, April 11, 2013

52 Bücher #12


Jeden Sonntag wird ein Motto auf der Seite von Monstermeute & Zeuchs. Das Motto dreht sich natürlich um Bücher. Zu dem jeweiligen Motto soll dann jeder ein Buch vorstellen.

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Diese Woche ist ja gar nicht so schlimm wie befürchtet. Wobei manche finden die Bücher eventuell schlimm die mir dazu einfallen...

Vampir


Ich bleibe dann meiner Tradition treu und ich meine irgendwer muss ja hier auch was für die Klischees tun.

Ich kenne nur die (Überraschung!) Bis(s) Bücher und den erste Teil von The Immortals. Keine Ahnung ob ich da weiter lese oder nicht. Ich denke eher nicht.

Mit Vampiren habe ich es irgendwie nicht so. Böse Zungen würden jetzt sagen ich soll mal anständige Vampirbücher lesen um das beurteilen zu können. Was mich allerdings auch nicht sonderlich interessiert.

Wobei mir beim tippen gerade noch ein Buch eingefallen ist bzw sogar 3! Die Ring Trilogie! Da kommen auch Vampire vor. Die Bücher haben mir gut gefallen. Wobei jetzt sicherlich einige die Augen verdrehen werden. Nora Roberts und Vampirbücher. Ja, nee, is klar...

Dienstag, April 09, 2013

John Boyne - Das Haus zur besonderen Verwendung


Originaltitel: The House of Special Purpose
Originalverlag: Doubleday, London
Aus dem Englischen von Fritz Schneider

Taschenbuch, 560 Seiten

Erscheinungsjahr: 2011

ISBN (Taschenbuch): 978-3-492-27265-0


Verlag: Piper


Bei dem Buch hat es mir damals das Hardcover total angetan. Was fand ich das toll. Auf der Suche nach dem Hardcover ist mir jetzt aufgefallen, dass das ein anderer Verlag rausgebracht hat. Nämlich der Arche Verlag. Eine Freundin hat mir die Taschenbuch Ausgabe geschenkt und mittlerweile gefällt mir auch das Cover richtig gut.

Das Buch selbst ist mindestens genauso toll wie die beiden Cover. Wenn nicht sogar besser. Zumindest nachdem ich mich an den Erzählstil gewöhnt hatte. Anfangs war ich nämlich leicht verwirrt und kam nur schwer in die Geschichte rein. Hatte auch so meine Zweifel ob ich das Buch jemals fertig bekomme. Doch das weiterlesen hat sich gelohnt. Selbst das Ende ist einfach grandios. Normalerweise sind mir die ja entweder zu schnell abgehandelt die Enden oder sie ziehen sich so ewig was kein Mensch braucht. Doch in diesem Buch ist das Ende eine wirklich tolle Abrundung der Geschichte.

Warum mir das Buch anfangs etwas schwer gefallen ist waren die zwei Erzählstränge. Ich mag ja Bücher die zwischen der Gegenwart und Vergangenheit hin und her springen sehr gerne. In diesem Buch ist das auch der Fall, doch etwas anders als ich es bisher kannte.
Die Geschichte springt von Anfang an hin und her, wobei die einzelnen Kapitel mir immer extrem lang vorkamen.
Das ganze beginnt 1981 mit dem Erwachsenen Georgi. Das nächste Kapitel ist etwa 60-70 Jahre davor als er noch ein Teenager ist und in diesem Kapitel wird dann noch mal ein paar Jahre zurück gesprungen in seine Kindheit. Das fand ich anfangs wirklich anstrengend, da am Ball zu bleiben.
Die zweite Schwierigkeit war für mich, dass sich die zwei Erzählstränge in der Mitte treffen. Das heißt der eine Erzählstrang bewegt sich rückwärts. 1981 - 1979 - 1953 usw. Während sich der andere Erzählstrang ganz normal vorwärts bewegt. Von seiner Teenagerzeit bis zum Erwachsenenleben. Bis sich die Erzählungen im Jahre 1918 treffen.

Also nicht so einfach - zumindest für mich. Wobei es nach etwa 100 Seiten dann ganz gut ging. Da habe ich dann erst mal kapiert, dass die eine Erzählung ja rückwärts läuft. Ist ja nicht so einfach für mich die nie aufpasst in welchem Jahr ich mich genau befinde und es mir vor allem auch nicht merke.
Was ich allerdings toll gelöst finde sind die Kapitelüberschriften. Die eine Zeit beginnt immer mit der Jahreszahl. Die Vergangenheit dann immer mit einer Titel-Überschrift. So war das zumindest von Anfang an wirklich gut auseinander zu halten.

Nachdem ich das mit den Zeiten kapiert hatte hat mich das Buch dann in seinen Bann gezogen. John Boyne hat eine wirklich schöne Art zu schreiben und zu fesseln.

Ein wirklicher wundervoller Roman mit Drama, Freude, Leid und Liebe.

Sonntag, April 07, 2013

Mesmerizing Beauty 03


Lang lang ist es her, dass ich zum letzten Mal ein Foto meiner Mesmerizing Beauty gezeigt habe. Es gab auch nicht sonderlich viel zu berichten. Am Ostermontag habe ich aber endlich eine weitere Seite fertig bekommen.

Seit dem letzten Foto habe ich rund 21 Stunden gestickt. Keine wirkliche Entschuldigung, warum es so lange gedauert hat.

Bei der Seite habe ich gemerkt, dass es wirklich fatal ist, wenn ich auf der Vorlage vergesse gesticktes abzustreichen. Ich konnte etliches fröscheln (wieder auftrennen), weil es total falsch war. Es war mir eine Lehre und ich sticke wieder ganz brav 10er Block für 10er Block. Dann sollte ich es auch nach einer längeren Pause sofort sehen, dass was faul ist.

Freitag, April 05, 2013

52 Bücher #11


Jeden Sonntag wird ein Motto auf der Seite von Monstermeute & Zeuchs. Das Motto dreht sich natürlich um Bücher. Zu dem jeweiligen Motto soll dann jeder ein Buch vorstellen.

Genaueres kannst du dir hier durchlesen: Projekt-Seite


In dieser Woche erwischt es mich eiskalt. Und das obwohl es sogar drei Themen gibt irgendwie.

liebstes Kinderbuch

Ein Buch, das man als Kind geliebt hat

Welche_r Autor_in hat Dich in Deiner Kindheit am meisten beeindruckt, sprich: Welche Bücher hast Du damals unter der Bettdecke verschlungen?


Ich bewunder das immer wieder, dass sich so viele an ihre liebsten Kinderbücher erinnern können. Ich kann es nicht. Das liegt nicht daran, dass ich als Kind nicht gelesen hätte. Sobald ich lesen gelernt habe wurde mir nix mehr vorgelesen. War eine Vorgabe der Volksschullehrerin. Wir müssen selber lesen, damit wir es auch lernen. So weiß ich noch, dass ich meiner Oma in der früh immer die Zeitung vorgelesen habe wenn ich bei ihr geschlafen hatte. Zu ihrem Leidwesen, weil eigentlich wollte sie sie in Ruhe selber lesen. Doch Enkelkind hat schneller gelesen - also hat sie damals gesagt um mich zu ermutigen nehme ich an so im nachhinein.

Aber hier geht es ja um Kinderbücher. Ich mochte die Bücher von Thomas Brezina. Nur welche ich da gelesen habe - fragt mich nicht.
Von Astrid Lindgren hatte ich Ronja Räubertochter bzw habe es noch immer bei meinen Eltern im Keller. Mit einem tollen Cover, dass viel schöner ist als die heutigen die ich bei Amazon gesehen habe. Muss ich mal ein Foto machen wenn ich das nächste mal bei meinen Eltern bin bzw es mitnehmen. Ich glaube das will ich lesen.
Ich weiß nämlich ich habe es ein paar mal gelesen, aber ich bin mir nicht sicher ob ich es jemals bis zum Ende gelesen habe. Ich weiß nur noch ich war ganz neidisch, weil mein Cousin zur etwa gleichen Zeit Mio, mein Mio bekommen hat. Da war ein Pferd auf dem Cover! Hallo? Ich bin das Mädchen hier. Kann mich aber nicht erinnern ob ich das Buch mal gelesen habe.

So geht das immer weiter bei mir. Ich kann mich an Bücher erinnern, aber an ein Lieblingsbuch? Keinen Plan.
Ein Buch weiß ich aber, dass ich mochte, allerdings habe ich keine Ahnung wie es hieß. Es war eher ein kirchliches Buch mit Gebeten. Da ging es um Engel/Schutzengel. Zumindest was ich mich erinnern kann. Meine Eltern wissen mal wieder von nix. Das Buch gibt es auch nicht mehr. Ich fürchte es ist dem Hochwasser zum Opfer gefallen. Google hilft mir da auch nicht weiter, weil ich mich nicht mehr so wirklich daran erinnern kann wie es ausgesehen hat. Ob es nur um Schutzengel ging oder auch um andere Gebete. Fragt mich nicht.

Ihr seht, eiskalt erwischt dieses Thema. Kein Plan welches als Kind mein Lieblingsbuch war. Und wenn nächste Woche das Thema "Dein Lieblingsbuch als Jugendliche" kommt muss ich ebenfalls um den heißen Brei rumreden.

Mittwoch, April 03, 2013

Manches scheint schwieriger als es ist

Es gibt Dinge die mir ohne Grund schwierig vorkommen. Wie letztens die Torte. Und so auch gefüllte Paprika. Ich weiß nicht warum, aber für mich schienen die immer aufwändig und mühsam und nervenaufreibend. Zum Glück schreckt mich das nicht immer davon ab es doch auszuprobieren.

Vor ein paar Tagen war es also so weit und ich habe die Herausforderung angenommen. Wenn nicht jetzt wann dann. War ja immerhin ein verlängertes-verlängertes Wochenende.

Was soll ich sagen? Es war gar keine Herausforderung. Die Herausforderung war eher meine Küchenmaschine nach dem raspeln der Karotten wieder weiß zu bekommen. Ist das nervig! So wirklich weiß ist es auch nicht mehr überall geworden, weil ich an manche Stellen nicht so gut ran kam. Ätzend. Falls jemand Tipps hat wie ich diesen Rotstich wieder entfernen kann bin ich euch sehr dankbar, wenn ihr ihn mir mitteilt.


Warum ich dachte, dass das Rezept eine Herausforderung ist? Es fängt schon beim entkernen des Paprikas an. Doch als ich es dann gemacht habe, habe ich überlegt wie umständlich ich das denn sonst immer mache. So ist das deutlich einfacher. Kam mir beinahe vor als hätte ich zum ersten mal eine Paprika verwendet zum kochen...

Danach dachte ich, dass mir diese Teile sicherlich umfallen - wenn ich Glück habe erst auf dem Teller. Aber siehe da. Ich habe die Teile einfach in meine kleine Brotform gestellt, da konnten sie gar nicht umfallen. Keine Ahnung was geschehen ist, aber danach standen sie auch auf dem Teller richtig gut. Die Herausforderung für mich war eigentlich nur die Paprika heile aus der Form zu bekommen. Wie ihr seht habe ich es dann zum Glück doch noch geschafft.


Vom Geschmack her weiß ich nicht ob das so gedacht war. Ich kann mich nämlich nicht erinnern jemals gefüllte Paprika gegessen zu haben. Ich esse kein Fleisch und war da schon als Kind sehr eigen, mein Papa mochte die gar nicht. Ich weiß nur normalerweise gab es da immer eine Soße dazu. Der Reis war dank Karotte und Zucchini aber zum Glück saftig. Nur die Paprika war mir fast noch einen ticken zu knackig. Uns hat es geschmeckt und das ist ja die Hauptsache.

Was zeigt uns das? Nicht abschrecken lassen, weil etwas schwierig erscheint. Einfach ausprobieren.
Das Rezept ist aus "Vegetarisch leicht gemacht 100 Rezepte" vom Parragon Verlag.

Montag, April 01, 2013

An Ostern geschehen Zeichen und Wunder

Kein Aprilscherz. Es gibt tatsächlich Zeichen und Wunder. Letztes Jahr hat das mit meinem Oster-Gebäck ja nicht so ganz funktioniert, wie ihr hier nachlesen könnt. Wobei ich die Häschen-Popos noch immer niedlich finde.

In diesem Jahr gab es eine neue Herausforderung für mich. Zum ersten mal in meinem Leben habe ich mich an einer Torte versucht. So einer richtigen mit geschichteten Tortenböden.
Ich, die bisher die Kuchen meistens auf dem Kuchenblech gelassen hat, weil ich sie nicht vom Boden bekommen habe ohne, dass mir alles in 50 Teile zerbröselt, mache eine Schichttorte.
Das ist mir natürlich erst eingefallen als ich den ersten Boden aus dem Ofen geholt habe und ihn aus der Form lösen wollte. Ich kann ja nicht immer an alles denken.


Habe das ganze sogar noch komplizierter gemacht als es im Rezept steht. Wenn schon eine Herausforderung, dann bitte gleich richtig.

Laut Rezept sollte ich nämlich vier Böden backen - jeweils eine halbe Stunde. Da läuft der Ofen ja ganze zwei Stunden, immerhin habe ich nur eine Kuchenform. Nene, nicht mit mir. Erst wollte ich alles auf ein mal backen und dann in vier Teile schneiden. Der Teig war dann aber doch etwas mehr, also habe ich es auf zwei mal aufgeteilt.

Nach einer halben Stunde ist mir dann eingefallen, wenn ich die doppelte Masse backe, dann wird es wohl auch doppelt so lange dauern bis der Teig durch ist. So war es dann auch. Also lief der Ofen doch zwei Stunden. Wie gesagt, ich kann ja nicht an alles denken.

Dafür hat das durchschneiden der zwei Tortenböden genau so geklappt wie ich es mir zurecht gedacht habe und ich konnte sie super einfach hin und her heben. Ha! Ich bin halt einfach super talentiert und habe mich gefühlt wie ein Profi.


Als dann selbst das anschneiden der Torte und auf das Teller heben tadellos funktioniert hat war ich endgültig auf dem hohen Ross. Wobei das Ross nicht ganz so hoch ist. Ich mag lieber Ponies.

Das Rezept ist natürlich aus dem Buch "Süße Sünden" von der hummingbird bakery. Auch hier war es kein Problem die drei Eier zu ersetzen und statt Buttermilch Soja-Joghurt zu verwenden.
Nur die Glasur aus Frischkäse ist mir etwas zu süß (will was heißen wenn ich das sage) - oder das ist so ein Rezept bei dem ich nicht so viel naschen sollte vom rohen Teig und dem Toping, weil ich mich zu schnell satt esse. Gut möglich. Gibt es ab und an solche Rezepte. Wobei ich mich generell an diesen ganzen Topings schnell satt esse ist mir aufgefallen.

Meinem Freund jedenfalls schmeckt die Torte und mir im Grunde auch. (Ist ja nicht so schlecht, wenn ich nicht die halbe Torte auf ein mal essen könnte.) Nächstes mal aber wohl eher etwas weniger vom Toping oder etwas weniger Zucker darin.

Nachtrag: Einen Tag später schmeckt die Torte perfekt. Von wegen zu süß. Lag wohl wirklich daran, dass ich an dem Tag zu viel genascht hatte.