Samstag, Februar 23, 2013

Minimuffins und Landleben mögen sich nicht

Das Landleben ist schon eine feine Sache. Vergesse ich etwas fahre ich 10 Minuten mit dem Auto zum nächsten Supermarkt. Wenn Urlaubszeit ist und viele Urlauber hier sind auch schon mal 15 Minuten oder länger. Ganz selten, dass ich Glück habe und der kleine Supermarkt hier im Ort noch offen hat.

Wenn ich dann einen Laden erreicht habe der noch geöffnet hat heißt das aber nicht, dass dieser auch das hat was ich brauche. So erging es mir als ich meine kleine Backform kaufen wollte. Ewig rumgefahren, aber am Ende noch wo was gefunden.
Das ganze wiederholte sich nun als ich Minimuffins machen wollte. Beim Blech habe ich aufgegeben und es bei Amazon bestellt. An die Förmchen habe ich natürlich nicht gedacht. Alle Zutaten zu Hause, Minimuffinblech ausgepackt und… öhm… keine Förmchen gehabt.

Also ins Auto gestiegen um welche zu kaufen. Wir wohnen zwischen zwei Dörfern und ich entscheide mich für das Dorf zu unserer linken, weil da kann ich dann auch gleich zu einem größeren Möbelhaus fahren die sowas sicher haben.
Rewe hat nix. Edeka hat nix. Mit leeren Händen gehe ich aber natürlich nicht raus.


Ich fahre weiter zum Möbelhaus. Die haben immer weniger! Wollte dann noch wenigstens ein Vorratsglas mitnehmen, aber selbst diese ganz ordinären Schraubgläser haben die nicht mehr. Im Laden war ich kurz am überlegen zu fragen ob sie diesen Standort hier aufgeben wollen, weil immer mehr Leerfläche ist kommt mir vor. Habe es dann aber gelassen und mich frustriert wieder auf den Heimweg gemacht.

Unverrichteter Dinge zu Hause gekommen, werde die Minimuffinförmchen bei Amazon bestellen und das backen vertagen bis Amazon geliefert hat.

So viel dazu die Geschäfte in der Gegend zu unterstützen. Eine teure und zeitintensive Angelegenheit in manchen Bereichen.

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