Dienstag, Januar 29, 2013

52 Bücher #2

Keine Panik, es ist nicht wirklich eine ganze Woche vergangen seit meinem letzten 52 Bücher Eintrag. Waren nur ein paar Tage. So schnell vergeht die Zeit ja zum Glück auch nicht. Auch wenn es sich manchmal so anfühlt.


Jeden Sonntag wird ein Motto auf der Seite von Monstermeute & Zeuchs. Das Motto dreht sich natürlich um Bücher. Zu dem jeweiligen Motto soll dann jeder ein Buch vorstellen.

Genaueres kannst du dir hier durchlesen: Projekt-Seite


Diese Woche ist das Motto schon etwas länger und auch etwas kniffliger. Außerdem kam ich mir ja fast fehl am Platz vor. So viel anspruchsvolle Literatur würden die meisten mitnehmen auf ihre Weltreise. Ich hingegen beschränke mich auf Romane die sagen wir mal doch sehr einfach gehalten sind. Sei es drum, auch diese Romane wollen gelesen werden. Dann eben von mir.
Genug der Worte, kommen wir zum Thema der Woche.

Stell dir vor, du könntest dein Frühstück, dein Mittag und dein Abendessen auf verschiedenen Kontinenten einnehmen, wohin würdest du reisen, was würdest du essen und welche Bücher würdest du auf die Reise mitnehmen?


Dann begeben wir uns mal auf die Reise.
Mein Frühstück möchte ich im Freien an einem Haus am Wasser einnehmen und bitte warm. Was liegt da näher als ein Wasserbungalow? Wenn schon dekadent, dann so richtig. Ob auf den Malediven, Seychellen oder Bora Bora ist mir jetzt mal egal. Ich bin da recht flexibel.
Zu Essen gibt es Müsli mit Joghurt und frischen Früchten. Kaisersemmeln mit Margarine und selbstgemachter Marmelade. Anschließend dann noch bitte einen Teller mit Ananas und Melonen, aber nur Zucker- und Honigmelonen. Zu trinken hätte ich gerne einen Kamillentee und frisch gepressten Orangensaft. Den Orangensaft mit Schirmchen versteht sich und ohne Fruchtfleisch.
Auf dem Tisch würde das Buch liegen das ich zur Zeit lese. Liebe ist nichts für Feiglinge von Kristine Gasbarre. Warum? Weil ich es nicht mag ein Buch einfach so zu unterbrechen. Außerdem finde ich es ist ein schönes Buch um damit in den Tag zu starten.

Zum Mittagessen möchte ich dann in Italien sein, aber nicht im Hochsommer. So Frühling/Herbst mit milden Temperaturen wären schön. In einem kleinen verschlafenen Dörfchen. Mit so verwinkelten Gassen, die italienischen Mamas kochen Pasta, die Kinder spielen in den Straßen, die Männer diskutieren rauchend. So wie ich es mir halt vorstelle. Mit richtig viel Klischee und Kitsch.

Ich esse dann auf einem kleinen runden Tisch mit Eisenstühlen eine Pizza die mindestens so groß ist wie der Tisch. Auf der Pizza gibt es Champignons, Mais, Pesto und richtig viel Käse.
Zu lesen habe ich Herbstmagie von Nora Roberts dabei. In welcher Umgebung lässt es sich besser davon träumen, dass andere Leute heiraten? Am besten läutet noch eine Kirchenglocke im Hintergrund und ein Brautpaar wird von den Italienern gefeiert. Ja ist das nicht schön?


Ich mache auf dem Weg zum Abendessen noch einen Abstecher nach Londen zur hummingbird bakery und nehme mir einen Cupcake mit. Die sind bei denen hoffentlich genauso schön wie in ihrem Büchlein und schmecken hoffentlich noch besser als bei mir. Das zähl ich einfach mal als Nachtisch vom Mittagessen, immerhin bin ich ja noch auf dem gleichen Kontinent.

Meinen Abend möchte ich in Kanada verbringen. Ein Holzhaus irgendwo ganz weit abgelegen von der Welt im Wald auf einer Lichtung. Meterhoch soll sich der Schnee um mich türmen. Einen Kamin hätte ich gerne (den bitte jemand für mich anheizt, wenn ich das selber machen müsste würde ich wohl erfrieren) und davor einen richtig bequemen riesen großen Ohrensessel mit einer Patchwork Decke. So richtig bequem halt.

Doch bevor ich am Kamin platz nehme esse ich an dem rustikalen alten Esstisch von dem aus ich einen Elch beobachten kann. Zu Essen gibt es Raclette mit Erdäpfel, Champignons und natürlich jede Menge Raclette Käse.
Wenn ich mir dann zum Kamin schlendere liegt dort neben dem Teller mit selbstgemachten Keksen und der dampfenden Tasse Marzipan Trinkschokolade das Buch Gut gegen Nordwind von Daniel Glattauer. Denn wenn ich fertig gelesen habe kann ich bei diesem Buch herrlich weiter träumen und dabei einschlafen...



So schön könnte das Leben sein. Im realen Leben habe ich diesen Beitrag schon am Sonntag vorbereitet und sitze nun gerade mit drei Kollegen im Auto und befinde mich auf der Fahrt zum Kunden nach München - hoffentlich ohne Glatteis und Stau - und träume von einem Tag in dem ich drei Mahlzeiten auf drei verschiedenen Kontinenten einnehme. In real gibt es dann drei mal Frühstück im gleichen Hotel. Ich träume lieber mal weiter.

Kommentare:

  1. Komm Dir bloß nicht fehl am Platze vor, gerade die Mischung macht dieses Projekt aus! Ich lese auch gern mal einfach was Unterhaltsames, bei dem man ein bisschen abschalten kann... "Gut gegen Nordwind" habe ich schon länger auf einer meiner Wulis. :-)
    Die Orte würden mir auch alle gefallen. Ich habe bei diesem Motto ein bisschen Fernweh bekommen.

    AntwortenLöschen
  2. Ah schön, du hast den Beitrag auch so gesehen. :-)

    Das erste Buch würde ich übrigens doch nicht mehr mitnehmen...

    AntwortenLöschen