Donnerstag, Januar 31, 2013

Elizabeth Miles - Im Herzen die Rache

Originaltitel: Fury
Originalverlag: Simon & Schuster Children's Publishing Division, New York
Aus dem Amerikanischen von Birgit Salzmann

Hardcover, 383 Seiten

Erscheinungsjahr: 2013

ISBN: 978-3-7855-7377-8

Anmerkung: Trilogie Teil 1

Lovelybooks: Buchseite
Verlag: loewe

Was hat mich dieses Cover fasziniert als ich es das erste mal gesehen habe. Sofort war klar, dass dieses Buch auf meiner Wunschliste landet. Bei der Wochenaufgabe zu 52 Bücher habe ich ja schon erwähnt, dass ich mir nur bei ganz wenigen Büchern überlege ob ich sie nicht doch als gedrucktes Buch haben möchte. Das war auf alle Fälle so ein Buch.
Also habe ich bei Lovelybooks probiert ein Exepmlar zu ergattern und ich durfte tatsächlich Testleser sein.

Vorneweg sei gesagt, dass das Buch bei den meisten Lesern in der Leserunde nicht wirklich gut ankam. Das hat sich schon im ersten Abschnitt rauskristallisiert und wurde gegen Ende immer mehr kam mir vor. Hier ist ein Link zur Leserunde, falls es interessiert: Leserunde bei Lovelybooks.

Nun aber zu meinem Eindruck des Buches.

Ich habe eine bittersüße/bitterböse Geschichte erwartet. Rache die zwar gemein ist, aber die ich nachvollziehen kann. Ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie habe ich immer so eine Person wie Bree von "Desperate Housewives" erwartet. So ganz brav und lieb nach außen und wenn es darauf ankommt eiskalt. So kommt die immer bei mir rüber und so war auch der Eindruck der Person auf dem Cover. Eine die es eben faustdick hinter den Ohren hat.

Angefangen hat das Buch ganz interessant. Die Sprache ist recht einfach und lässt sich flott lesen. Anfangs ist klar, dass die Personen vorgestellt werden. Da es sich um eine Trilogie handelt ist auch klar, dass sicherlich etliche Fragen offen bleiben werden.
Dennoch ist etwas Spannung nicht schlecht, damit das Buch auch bis zum Ende gelesen wird. Der zweite Akt wurde ganz schön zäh muss ich sagen. Zu viel Teenie Problemchen für mich. Die Spannung blieb komplett auf der Strecke. Anfangs hatte ich noch die Spannung wie es weitergeht. Doch das hat nachgelassen. Es gab teilweise einige Abschnitte die einen kleinen Spannungsbogen aufgebaut haben, aber sich dann leider schnell wieder verloren haben. Irgendwann habe ich mich einfach nur gefragt wann wir jetzt endlich mal zum Titel des Buches kommen. Zur Rache aus vollstem Herz. So ganz kalte Rache.
Irgendwie blieb sie aus. Selbst eine Tragödie am Ende des zweiten Teils hatte für mich nicht diesen "WOW" Effekt den die Szene vermutlich haben sollte. Wirklich schade drum, denn das ist gleichzeitig auch eine kleine Wende des Buches in der für mich die eigentliche Geschichte los ging.

So ungeschickt wie die ersten zwei Akte des Buches erscheinen mögen, so geschickt kommt allerdings der dritte Akt daher.
Mich hat der dritte Akt dann tatsächlich so neugierig gemacht, dass ich den zweiten Teil wohl tatsächlich lesen werde. In der Hoffnung, dass der zweite Teil dann von Anfang an spannender ist.
Eventuell ist diese etwas zähe Vorgeschichte ja nur diesem Trilogie-Trend zu verdanken. Ich vermute ja fast, dass die drei Teile in ein Band gepasst hätten das etwas dicker ist. Nun sei es drum, kann ich nicht ändern.

Zum aktuellen Zeitpunkt würde ich also leider keine Empfehlung für das Buch aussprechen. Lediglich der Cliffhanger (gibt es dafür ein deutsches Wort?) am Ende des Buches ist gut gemacht und macht mich tatsächlich neugierig auf den zweiten Teil. Wer keine Lust auf Buchreihen hat kann sich das Buch als komplett sparen, denn mir scheint, dass die Geschichte erst im zweiten Teil so wirklich losgehen wird. Könnte also trotz etwas enttäuschendem ersten Teil noch eine ganz spannende Trilogie werden. Ich lasse es euch wissen.


Dienstag, Januar 29, 2013

52 Bücher #2

Keine Panik, es ist nicht wirklich eine ganze Woche vergangen seit meinem letzten 52 Bücher Eintrag. Waren nur ein paar Tage. So schnell vergeht die Zeit ja zum Glück auch nicht. Auch wenn es sich manchmal so anfühlt.


Jeden Sonntag wird ein Motto auf der Seite von Monstermeute & Zeuchs. Das Motto dreht sich natürlich um Bücher. Zu dem jeweiligen Motto soll dann jeder ein Buch vorstellen.

Genaueres kannst du dir hier durchlesen: Projekt-Seite


Diese Woche ist das Motto schon etwas länger und auch etwas kniffliger. Außerdem kam ich mir ja fast fehl am Platz vor. So viel anspruchsvolle Literatur würden die meisten mitnehmen auf ihre Weltreise. Ich hingegen beschränke mich auf Romane die sagen wir mal doch sehr einfach gehalten sind. Sei es drum, auch diese Romane wollen gelesen werden. Dann eben von mir.
Genug der Worte, kommen wir zum Thema der Woche.

Stell dir vor, du könntest dein Frühstück, dein Mittag und dein Abendessen auf verschiedenen Kontinenten einnehmen, wohin würdest du reisen, was würdest du essen und welche Bücher würdest du auf die Reise mitnehmen?


Dann begeben wir uns mal auf die Reise.
Mein Frühstück möchte ich im Freien an einem Haus am Wasser einnehmen und bitte warm. Was liegt da näher als ein Wasserbungalow? Wenn schon dekadent, dann so richtig. Ob auf den Malediven, Seychellen oder Bora Bora ist mir jetzt mal egal. Ich bin da recht flexibel.
Zu Essen gibt es Müsli mit Joghurt und frischen Früchten. Kaisersemmeln mit Margarine und selbstgemachter Marmelade. Anschließend dann noch bitte einen Teller mit Ananas und Melonen, aber nur Zucker- und Honigmelonen. Zu trinken hätte ich gerne einen Kamillentee und frisch gepressten Orangensaft. Den Orangensaft mit Schirmchen versteht sich und ohne Fruchtfleisch.
Auf dem Tisch würde das Buch liegen das ich zur Zeit lese. Liebe ist nichts für Feiglinge von Kristine Gasbarre. Warum? Weil ich es nicht mag ein Buch einfach so zu unterbrechen. Außerdem finde ich es ist ein schönes Buch um damit in den Tag zu starten.

Zum Mittagessen möchte ich dann in Italien sein, aber nicht im Hochsommer. So Frühling/Herbst mit milden Temperaturen wären schön. In einem kleinen verschlafenen Dörfchen. Mit so verwinkelten Gassen, die italienischen Mamas kochen Pasta, die Kinder spielen in den Straßen, die Männer diskutieren rauchend. So wie ich es mir halt vorstelle. Mit richtig viel Klischee und Kitsch.

Ich esse dann auf einem kleinen runden Tisch mit Eisenstühlen eine Pizza die mindestens so groß ist wie der Tisch. Auf der Pizza gibt es Champignons, Mais, Pesto und richtig viel Käse.
Zu lesen habe ich Herbstmagie von Nora Roberts dabei. In welcher Umgebung lässt es sich besser davon träumen, dass andere Leute heiraten? Am besten läutet noch eine Kirchenglocke im Hintergrund und ein Brautpaar wird von den Italienern gefeiert. Ja ist das nicht schön?


Ich mache auf dem Weg zum Abendessen noch einen Abstecher nach Londen zur hummingbird bakery und nehme mir einen Cupcake mit. Die sind bei denen hoffentlich genauso schön wie in ihrem Büchlein und schmecken hoffentlich noch besser als bei mir. Das zähl ich einfach mal als Nachtisch vom Mittagessen, immerhin bin ich ja noch auf dem gleichen Kontinent.

Meinen Abend möchte ich in Kanada verbringen. Ein Holzhaus irgendwo ganz weit abgelegen von der Welt im Wald auf einer Lichtung. Meterhoch soll sich der Schnee um mich türmen. Einen Kamin hätte ich gerne (den bitte jemand für mich anheizt, wenn ich das selber machen müsste würde ich wohl erfrieren) und davor einen richtig bequemen riesen großen Ohrensessel mit einer Patchwork Decke. So richtig bequem halt.

Doch bevor ich am Kamin platz nehme esse ich an dem rustikalen alten Esstisch von dem aus ich einen Elch beobachten kann. Zu Essen gibt es Raclette mit Erdäpfel, Champignons und natürlich jede Menge Raclette Käse.
Wenn ich mir dann zum Kamin schlendere liegt dort neben dem Teller mit selbstgemachten Keksen und der dampfenden Tasse Marzipan Trinkschokolade das Buch Gut gegen Nordwind von Daniel Glattauer. Denn wenn ich fertig gelesen habe kann ich bei diesem Buch herrlich weiter träumen und dabei einschlafen...



So schön könnte das Leben sein. Im realen Leben habe ich diesen Beitrag schon am Sonntag vorbereitet und sitze nun gerade mit drei Kollegen im Auto und befinde mich auf der Fahrt zum Kunden nach München - hoffentlich ohne Glatteis und Stau - und träume von einem Tag in dem ich drei Mahlzeiten auf drei verschiedenen Kontinenten einnehme. In real gibt es dann drei mal Frühstück im gleichen Hotel. Ich träume lieber mal weiter.

Sonntag, Januar 27, 2013

Polenta Ziegenkäse Schnitten

Heute mal nix gebackenes. Manchmal koche ich nämlich auch was. Letzte Woche habe ich im Vorratsschrank wieder das Glas mit der Polenta entdeckt. Da kam mir das Rezept für Polenta Ziegenkäse Schnitten ja ganz gelegen.


Ich war überrascht, dass das Essen tatsächlich für vier Portionen gereicht hat. Sah irgendwie so wenig aus. Nur Gemüse würde ich das nächste mal dazu machen. Hat irgendwie gefehlt.

Ist auch unerwarteter Weise recht unkompliziert zuzubereiten. Ich dachte das gibt mehr Sauerei. Warum auch immer.
700 ml Milch mit 2 TL Salz aufkochen und 150 g Polenta unterrühren. Auf schwacher Hitze und unter ständigem rühren 5-10 Minuten kochen. 80 g Brotaufstrich mit Olivenöl (zB von Bertolli) unterrühren. Das ganze auf ein kleines geöltes Backblech verteilen und kalt werden lassen.
Die kalte Polenta in Stücke schneiden (Bei mir kamen 40 Stücke raus). Die Stücke der Länge nach halbieren und Ziegenkäsescheibe dazwischen geben.
Das ganze dann panieren und in einer Pfanne mit Öl oder Margarine braten. Da ich ja ohne Ei backe paniere ich auch ohne Ei. Ich mische einfach etwas Mehl mit Wasser. Das ersetzt mir die zwei Schritte Mehl und Ei. Zuerst also in das Mehl/Wassergemisch damit und anschließend in Semmelbrösel oder Paniermehl. Hat bei mir bisher immer funktioniert.
Zu den Polenta Ziegenkäse Schnitten reicht man eine Tomaten Sauce - ca. so viel wie eine Dose Tomaten.

Etwas Gemüse oder Salat würde ich noch dazu machen. Geht schnell und schmeckt.

Freitag, Januar 25, 2013

52 Bücher #1

Keine Challenge. Ein Projekt. Was ganz was anderes. Jawohl. Habe ich heute bei der Büchersüchtigen Sabine entdeckt und beschlossen: Ich will auch!

Wir praktisch, dass es auch tatsächlich diese Woche startet. Also schnell schnell das Projekt vorstellen und auch gleich meinen ersten Beitrag angehängt. Sonst geht sich das ja alle nicht mehr aus.


Jeden Sonntag wird ein Motto auf der Seite von Monstermeute & Zeuchs. Das Motto dreht sich natürlich um Bücher. Zu dem jeweiligen Motto soll dann jeder ein Buch vorstellen.

Genaueres kannst du dir hier durchlesen: Projekt-Seite



Dann auch gleich mein erster Beitrag. Das Motto diese Woche:

Was liest Du zurzeit?


Ich lese aktuell ein Buch in einer Leserunde bei Lovelybooks.de. Eines das sofort auf meiner Wunschliste gelandet ist als ich das Cover zum ersten mal gesehen habe. Ich finde das einfach so schön. Das ist eines der Bücher bei denen ich überlegt habe ob ich mir das nicht als Hardcover kaufe statt als eBook. Ich bin ja bekennender eBook Leser und kaufe mir wirklich nur noch sehr selten Romane als gedrucktes Buch. Doch ab und an bei schönen Covern bin ich doch am überlegen.

Was glaubt ihr also wie ich mich gefreut habe, dass ich tatsächlich ein Exemplar gewonnen habe! Beinahe hätte ich es ja vergessen gehabt mich zu bewerben und hatte noch überlegt ob ich wirklich soll. Na zum Glück habe ich die Zeit investiert und wirklich viel Zeit. Ich bin bei solchen Sachen dann ja immer so komisch und nehme mir wirklich Zeit und überlege und grüble. Wäre ja auch zu einfach wenn ich da schnell mal was runter tippe.

Lange Rede, großes Bild. Dieses Buch weilt gerade auf meinem Nachttisch und ich erfreue mich auch jetzt noch an diesem Anblick.


Und nein, ich kritzel nicht in das Buch rein. Unter dem Buch liegt noch ein Notizbuch, darin schreibe ich dann auf was ich mir nicht merken kann oder will. So der eigentliche Plan. Da ich meistens dann doch zu faul bin steht recht wenig drinnen. Was nicht heißt, dass ich mir nun alles merke.

Wie ich das Buch finde kann ich noch nicht wirklich sagen. Ich bin sehr zwiegespalten. Anfangs gut, jetzt gerade denk ich mir, dass langsam mal was passieren könnte. Also was gemeines, böses. Irgendwas halt, dass das Wort "Rache" im Titel rechtfertigt.

Mittwoch, Januar 23, 2013

Google, du machst mich fertig

Hach, das war ja jetzt was.
Bin heute drauf gekommen, dass mir der Google Reader nicht alle Blogs anzeigt, sondern immer nur zu dem Teil springt die ich auch in Google Friend Connect habe. Was etwas doof ist, weil ich das schon lange nicht mehr pflege.
Ich hab mich zwar schon gewundert, dass ich bei manchen neuen Blogs keine neuen Beiträge mehr kommen, aber mir auch nichts dabei gedacht. Habe ich direkt auf den Blog geklickt im Reader war ja alles bestens.

Heute habe ich das aber mal genauer analysiert. Es lag doch nicht an mir, dass ich einige Beiträge nie mitbekommen habe! Dieser doofe Reader ist immer zu dem Teil gesprungen in dem nur die Google Friend Connect Blogs waren. *grrrrr*

Da ich nicht gefunden habe wie ich das lösen könnte habe ich nun alle Blogs aus dem Google Friend Connect gelöscht. Also falls ich bei dir auch rausgeflogen bin, du bist noch in meinem Google Reader.

Also habe ich mal 98 (! Gott, habe ich da viele abonniert) Blogs gelöscht. Das ist ja auch so komfortabel. Nur um dann am Ende festzustellen, dass das nichts bringt. Danach ist der Google Reader immer noch zu den Blogs gesprungen die ich über Google Friend Connect folge. Nur stand da jetzt dann, dass ich keinen Blogs folge. Schlaues Kerlchen, muss ich schon sagen. Wenigstens das hat er mitbekommen.

Habe dann aber tatsächlich doch noch die Lösung gefunden. Ganz einfach. Warum ich das nicht vorher gesehen habe frage ich mich. Falls noch jemand blind wie ein Fisch ist will ich euch mal nicht dumm sterben lassen.
Einfach zuerst links auf "Alle" gehen und anschließend bei "Einstellungen anzeigen" die Einstellung "Als Startseite festlegen" und schon springt der Google Reader nicht mehr zu den Google Friend Connect Blogs.


Ich war ja schon wirklich ganz knapp davor meinen Bloglovin' Account doch wieder zu aktivieren. Na zum Glück habe ich die Einstellung noch gefunden und musste mir das nicht antun alles zu übertragen. Das wäre ja mühsam geworden. V.a. auch danach, weil ich immer viel zu faul bin auf die bloglovin' Seite zu gehen.

Jetzt ist alles wieder in Ordnung, ich bin glücklich und verpasse nix mehr. Musste mal gesagt werden.

Dienstag, Januar 22, 2013

Winter Wonderland

Letzte Woche ist unser Schneehaufen neben dem Haus wieder ein bisschen gewachsen. Wurde auch Zeit, denn er war tatsächlich schon ganz weg. Das Mitten im Januar. Nun bietet sich mir aber jeden Morgen wieder dieser Anblick.

Also wer da keine gute Laune bekommt am frühen morgen, dann weiß ich auch nicht. Eigentlich hatte ich mich darauf gefreut eine Runde Wintersport zu machen. Doch beim Schnee schaufeln bin ich so gerutscht und dabei hat wohl mein Knie ein kleines bisschen was abbekommen, dass ich mir den Wintersport verkniffen habe.
Stattdessen habe ich meine Kamera geschnappt und bin bei schönstem Winterwetter in den Wald gefahren.






Hoffentlich bleibt der Schnee uns noch einige Zeit erhalten und verwandelt sich nicht gleich wieder in Matsch wie es die letzten Jahre immer üblicher wurde. Sonst muss ich bald noch weiter auswandern. Nach Kanada oder so.

Sonntag, Januar 20, 2013

Es wird rund

Tatsächlich habe ich zum ersten mal einen runden Kuchen gemacht. Jaja, lacht nur. Bisher hatte ich nur jede Menge Formen für kleine Küchlein, meine Kastenform und Backblech. Für mehr hatte ich immer ein schlechtes Gewissen, weil ich ja eh schon so wenig Platz habe. Nun hat sich aber der Freund einen Käsekuchen gewünscht und schade, schade, waren alle Rezepte für runde Kuchen. Musste ich also wohl ober übel endlich mal die Kuchenform kaufen um die ich schon jedes mal beim einkaufen rumgeschlichen bin. So kann's gehen.


Wie auch die letzten Wochenenden habe ich wieder was aus Süße Sünden von the hummingbird bakery gebacken. Dieses mal die Blutorangen-Cheesecake.

Auch diese ist ohne Probleme was geworden und schmeckt. Auch ohne Ei und ohne Gelantine. Das Ei habe ich wie gehabt durch Sojamehl ersetzt. Statt der Gelatine habe ich Agar-Agar verwendet. Das erste mal, das ich damit etwas gemacht habe. Es hat gut geklappt. Nur etwas zu lange abkühlen habe ich es gelassen, so kam das ganze nicht mehr richtig flüssig auf den Kuchen, sondern etwas zähflüssig. Dementsprechend sieht es auch aus. Was aber nichts macht, denn auch die Seiten sehen nicht wirklich glatt aus. Oberfläche passt also zu den runzeligen Seitenflächen. War ja von Anfang an so geplant.

Ich glaube das mit Backpapier auskleiden der Form spare ich mir beim nächsten mal. Dann wird der Rand vermutlich auch schöner?
Aber wie das funktionieren soll, dass der Käsekuchen oben nicht reißt verstehe ich nicht. Klar, Form in ein tiefes Backblech stellen und Wasser auffüllen. Im Rezept steht bis 5 mm unter den Formrand. Wie tief ist denn bitte deren Backblech? Also für mich ist der Formrand zumindest der Rand vom Kuchen und das ist bei mir um einiges höher als das Backblech.
Nun gut, es kam dieses mal ja eine runzelige Schickt Blutorangenguss drüber. Also nicht so tragisch. Wäre ja sonst noch blöder, wenn der Kuchen glatt wie Babypopo wäre und ich ihn dann verschandeln müsste.

Egal wie die Optik aussieht. Die (Der?) Cheesecake schmeckt auf alle Fälle.

Da schaut der Alexandre

Unterbewusstsein sei Dank hat mein Kindle neue Kleider bekommen. Seit langem redet mir mein Unterbewusstsein nämlich schon ein, dass mein Gehäuse vom Kindle Risse hat. Soll wohl häufiger vorkommen was man im Internet so liest. Nur, dass es bei mir nicht der Fall ist. Das hat wirklich nur mein Unterbewusstsein gesehen. Dennoch ist es mit der Zeit einfach nervig, wenn einem das ständig vom lesen ablenkt, weil der Blick ständig auf zwei Stellen vom Gehäuse wandert.


Am 29.12. bestellt, am 10.1. bekommen. Knapp zwei Wochen also. Hört sich lange an, oder? Ist es aber näher betrachtet nicht wirklich. Bis 2.1. hatten die nämlich noch Betriebsferien. Danach wurde das Skin gedruckt und kam zu mir. Also acht Tage. Auch wenn ich dank Amazon an 1-2 Tage Lieferungen gewohnt bin, finde ich das durchaus akzeptabel. In der hektischen Welt kann es ruhig auch mal gemächlicher zugehen ohne, dass die Welt gleich untergeht.


Das Aufbringen des Skins ist einfacher als gedacht. Es kann nämlich auch abgezogen und neu positioniert werden. Zumindest drei mal funktioniert es. So oft habe ich es nämlich in etwas komplett abgezogen bis es endlich so saß wie ich es wollte inkl. einige male teilweise. Ihr wisst schon, mein Unterbewusstsein. Nicht, dass es jetzt anfängt die ungeraden Stellen zu fixieren oder sich darauf aufzuhängen, dass die seitlichen Tasten zum blättern etwas schwergängiger sind.
Auf der Rückseite ist nämlich Präzisionsarbeit angesagt. Dabei dachte ich, dass das die einfachere Seite wäre. Falsch gedacht. Beim ersten mal hat sich die rechte Taste gegen das Skin gedrückt und beim zweiten Positionieren die linke. Beim dritten mal habe ich dann aber endlich die Mitte erwischt.
Vorne ist es dank Tastatur nicht so schwer. Wobei ich eine Ausrichtung am Monitor empfehlenswerter finde. Das habe ich nämlich beim zweiten mal gemacht und da saß es dann besser.


Wie es sich damit lesen lässt berichte ich euch dann wenn ich ein paar Bücher hinter mir habe.



Freitag, Januar 18, 2013

Freitagsfüller 2013/02


Meine Antworten sind wieder fett.

1. Den 1. Platz hatte ich mal beim Snowboard-Rennen, weil alle anderen gestürzt sind. Im Jahr darauf war ich Letzte.

2. Eine Kollegin geht heute in den gleichen Film zur gleichen Zeit, aber nicht ins gleiche Kino, schade aber auch.

3. Wenn ich mich verwöhnen möchte nehme ich ein Bad.

4. Wenn Schnee liegt bleib locker.

5. Jedes Bild von anderen gefällt mir besser als meine.

6. Früher beim Tellerbob fahren haben wir Spaß gehabt!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Kino, morgen habe ich (weil ich die Woche über so faul war) putzen geplant und Sonntag möchte ich das machen wozu ich Lust habe!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Mittwoch, Januar 16, 2013

Der Mann, der den Regen träumt

Nichts auf der Welt ist je so, wie es scheint.

Originaltitel: The Man Who Rained
Originalverlag: Atlantic Books, London
Aus dem Englischen von Sandra Knuffinke, Jessika Komina

Hardcover, 336 Seiten

Erscheinungsjahr: 2013

ISBN: 978-3-8390-0146-2

Verlag: script 5


Als Elsa von dem Tod ihres Vaters erfährt beginnt ihr Leben nach und nach rissig zu werden. Ihr Leben in New York aufgebend macht sie sich auf den Weg nach Europa in einen Ort namens Thunderstown. Einen kleinen Ort zwischen vier Bergen den sie bisher nur vom Flugzeug aus gesehen hat.
An ihrem ersten Tag unternimmt sie einen Spaziergang und wird Zeuge wie ein Hund auf der Straße getötet wird und alle darüber erfreut sind. Als sie dies geschockt Kenneth (ihrem Vermieter) erzählt, erklärt dieser ihr, dass diese Hund keine normalen Hunde sind. Sie sind anders.
Das die Dinge in Thunderstown anders sind merkt Elsa auch einige Tage später als sie sich auf den Weg macht um einen der Berge von Thunderstown zu besteigen. Auf dem Gipfel schaut sie sich eine Ruine an als sie einen jungen Mann entdeckt der sehr aufgelöst zu sein scheint. Und genau das passiert auch im nächsten Moment mit ihm. Vor Elsas Augen löst er sich scheinbar auf.

Ein weißes Buch hatte ich glaube ich noch nie in Händen. Zumindest keines das so reinweiß ist. Das fand ich irgendwie schon sehr faszinierend. Wenn ich das Cover Foto ansehe kommt es mir immer so vor als hätte man halt den Rand "ausgefranst", aber nein, das weiße drum herum gehört tatsächlich noch so zum Buch. Wenn die Schutzhülle abgenommen wird bleibt ein reinweißes Buch mit schwarzer Schrift am Buchrücken. Meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Macht richtig Freude darauf das Buch zu lesen - und Angst, dass man es dreckig machen könnte.

Kommen wir zum Buchtitel. Er klingt schön, doch nach dem lesen des Buches passt der Titel nicht mehr wirklich. Der Regen wird nämlich nicht geträumt. Überhaupt wird in diesem Buch nichts geträumt. Alles passiert während die Menschen wach sind.
Zum Glück macht der Titel alleine ja ein Buch nicht aus. Wichtiger ist die Geschichte die sich hinter diesem Titel verbirgt.

Schon eine kurze Leseprobe fand ich interessant. Sobald ich angefangen habe zu lesen überkam mich so eine innere Ruhe. Die Zeit wird scheinbar langsamer. Ich bin also relativ schnell in die Geschichte von Ali Shaw eingetaucht. Er hat meiner Meinung nach einen sehr angenehmen Stil zu schreiben. Es lässt sich flüssig lesen, es werden Details beschrieben ohne das er sich darin verliert. Dennoch reichen sie aus um genaue Bilder vor dem geistigen Auge zu erzeugen. Zumindest bei mir hat er dies geschafft.

Zu Beginn hatte ich ja etwas Sorge, dass dieses Gefühl vom Anfang getrübt werden könnte, wenn erst mal der Mann und der Regen kommen. Ich persönlich fand nämlich diese Hunde die ich in der Inhaltsangabe schon geschrieben habe etwas Fehl am Platz. Doch Ali Shaw hat es geschafft dieses unreale Hauptelement in der Geschichte einzubinden ohne, dass es grotesk wirkt.

Doch leider verliert sich meiner Meinung nach dieses unreale, faszinierende, magische im Laufe der Zeit. Es tauchen Tiere mal eben auf. So wirklich warum diese Tiere gefährlich sind habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden. Bei einigen wird es erklärt, aber andere Tiere sind einfach da. Was es genau mit denen auf sich hat hat sich mir leider nicht ganz erschlossen.
Auch eine Szene in der Elsa einige Begegnungen mit den Hunden hat verstand ich nicht. Da hätte ich es mir doch irgendwie gewünscht, dass sich das zum Ende hin erklärt. Doch vielleicht ist das einfach ein Element aus dem Buch bei dem sich der Autor dachte, dass jeder selbst entscheiden soll was es damit auf sich hat? So einige Ahnungen habe ich ja, aber ich verrate sie mal nicht. Dazu müsste ich dann doch mehr zum Inhalt schreiben als mir lieb ist.

Trotz dieser Kleinigkeit die mich etwas ratlos hinterlässt war es mir immer wieder eine Freude wenn ich das Buch zur Hand nehmen konnte um weiter zu lesen. Leider hat das Buch für mich mit der Zeit etwas nachgelassen. Dennoch war ich mit jeder gelesenen Seite traurig, dass ich dem Ende näher komme. Ein schönes Buch mit einer (für mich) neuen Idee die liebevoll umgesetzt wurde.

Montag, Januar 14, 2013

ein bisschen Karibik im Winter

Ich mag ja den Winter ganz gerne. Wenn es kalt ist und Schnee liegt, dann ist alles irgendwie so ruhig und frisch. Logisch, da geht ja auch niemand raus. Außer ich natürlich. Bei -4 °C habe ich meine Laufschuhe geschnürt.
Doch irgendwie dachte ich mir beim Laufen, dass es am Strand in der Karibik jetzt auch nicht schlecht wäre. Am Strand liegen, ein Buch lesen, die Taucherbrille schnappen und ein bisschen schnorcheln. Wäre doch auch was feines. Ist dann aber doch etwas teuer so für einen Tag. Deswegen muss das Feeling eben zu Haus her in Form von Cupcakes. In Form von Pina-Colada Cupcakes!


Damit reicht das Karibik-Feeling dann auch länger als einen Tag und kommt deutlich billiger.

Das Rezept ist wieder aus Süße Sünden von the hummingbird bakery.

Leider sind sie mir dieses mal nicht so perfekt gelungen. Freund hat sich gleich beschwert, dass er die nicht essen kann, weil sie zerfallen. Mit einer Gabel wurden sie dann aber doch essbar. Der Geschmack ist zum Glück nämlich gut!

Schuld an dem Schlamassel mit dem zerfallen ist mein Ofen. Der hat nie die Temperatur die ich einstelle - also die ich abschätze, weil die Gradanzahl kann ich ja nicht mehr ablesen, nur die 200 ist noch am ehesten lesbar. Hab jetzt schon so einen Ofen-Thermometer drinnen hängen, aber mit dem ist das auch mühsam irgendwie. Entweder zu kalt oder er heizt dann obwohl die Temperatur erreicht ist und kein Lämpchen mehr brennt am Ofen trotzdem munter weiter. Normalerweise habe ich es halbwegs im Griff. Manchmal - wie heute - eben nicht so ganz.

Beim letzten mal habe ich noch gemeint, dass mir etwas Topping übrig geblieben ist. Hätte ich das mal aufgehoben für heute. Heute war es nämlich für genau ein Törtchen zu wenig. Aber ich will mich mal nicht beschweren. Lieber so als ich kann wieder die Hälfte wegschmeißen. Das isst ja so ohne Törtchen keiner mehr. Oder habt ihr da eine Empfehlung was ich damit machen kann, falls mal wieder was übrig bleibt?

In dem Backbuch wären das wieder Mini-Cupcakes gewesen. Da ich so ein Muffin-Blech noch immer nicht besitze sind es wieder größere geworden. Dieses mal kamen 11 Stück aus dem Teig zusammen - Topping war für 10 ausreichen. Nächstes mal sollte ich also etwas weniger Topping nehmen für die einzelnen Cupcakes, dann hätte es auch für den Elften noch gereicht.

Ergänzung: Wir hatten gestern wohl zwei Cupcakes erwischt die voll zerfallen sind. Die heutigen gingen wieder ganz normal zu essen. Eventuell müssen sie auch nur eine Weile ruhen? Wer weiß, wer weiß.

Samstag, Januar 12, 2013

Challenge: Auf die hohe Kante

Ja genau, ich mag an keiner Challenge teilnehmen. Das ist jetzt die zweite und auch letzte - außer ich sehe noch eine, an der ich mich doch noch probieren möchte versteht sich.

Ich habe die Challenge schon vor einiger Zeit entdeckt und bin darum herumgeschlichen. Eigentlich ist es ja unsinnig daran teilzunehmen. Was mach ich denn mit dem gesparten? Ist ja nicht so, dass ich Bücher auf Vorrat kaufen möchte. Mit dem sparen an sich habe ich ja auch keine Probleme. Ich liebe es ja zu sparen. Fragt mich nicht warum. War schon immer so. Allerdings liebe ich es auch es wieder auszugeben. So ist es ja nicht. Aber alles egal. Ich habe beschlossen ich nehme an der Challenge teil. So.

Die Challenge wird veranstaltet von Linda, der Büchertante.

Ziel an sich gibt es keines. Doch, der Kassensturz am 31.12.2013 ist wohl das Ziel. Damit da auch was bei rauskommt sollten viele Bücher gelesen werden. Für jedes Buch wird ein bestimmter Betrag von einem selbst gespart.

Die genauen Regeln und den Ablauf kannst du hier nachlesen: Challenge-Seite


Ich werde für jedes gelesene Buch 5 Euro sparen. Was ich mir am Ende davon leiste weiß ich noch nicht. Bis zum 31.12. wird mir sicherlich noch etwas einfallen.

Das Buch das ich heute fertig gelesen habe zähle ich schon zur Challenge dazu. Doof, dass ich gerade kein Kleingeld hier habe, wobei ich auch noch keine Spardose habe. Das werde ich dann gleich nächste Woche nachholen.

Donnerstag, Januar 10, 2013

Anonymus - Das Buch ohne Namen

Originaltitel: The Book With No Name
Originalverlag: Michael O'Mara Books Ltd.
Aus dem Englischen von Axel Merz

Kindle eBook, 447 Seiten (Taschenbuchausgabe)

Erscheinungsjahr: 2010

ISBN (ePub): 978-3-8387-0602-3
ISBN (Taschenbuch): 978-3-404-16516-2

Info: The Bourbon Kid 1

Verlag: Bastei Lübbe

In der Topiaca Bar treffen sich sie Gangster der Stadt Santa Mondega. Und Gangster gibt es viele in dieser Stadt. Fünf Jahre zuvor hat "The Bourbon Kid" das letzte mal sein Unheil getrieben und alle bis auf den Besitzer Sanchez getötet.
Heute (fünf Jahre danach) gab es ein Massaker bei den Mönchen von Hubal. Dabei wurde das Mondauge gestohlen. Zwei Mönche verlassen die Insel und suchen dieses. Das letzte Mal haben vor fünf Jahren zwei Mönche die Insel verlassen auf der Suche nach dem Mondauge und sind nie wieder auf die Insel zurück gekehrt.
Geklaut wurde das Mondauge von niemand anderem als dem Kopfgeldjäger Jefe. Dieser ist nun auf der Suche nach El Santino um seine Belohnung abzuholen. Doch er wird ausgeraubt. Ausgerechnet von Marcus dem Wiesel!
Auch ein neuer Detective findet sich in Santa Mondega ein. Es gab in letzter Zeit eine Häufung von Todesfällen bei denen übernatürliche Kräfte im Spiel zu sein scheinen. Wie immer scheint er nicht wirklich willkommen zu sein. Ihm wird der pensionierte Somers als Unterstützung zur Seite gestellt. Dieser ist ganz besessen davon, dass Bourbon Kid alle Morde in Santa Mondega begeht und will diesen zur Strecke bringen.
Gleichzeitig zu den Ereignissen wacht Jessica in einem ihr fremden Haus auf mit einem ihr fremden Mann der sie angeblich mit seiner Frau gepflegt hat als sie fünf Jahre lang im Koma lag. Kurz nach ihrem erwachen ist sie verschwunden und ihre zwei Pfleger werden tot gefunden.
Bei den zwei Pflegern handelt es sich um den Bruder und seine Frau von Sanchez. Er engagiert den besten Mann in Sante Mondega: der King, Elvis. Dieser soll in Sanchez Namen Rache üben an dem brutalen Mord. Der einzige Hinweis ist ein gelber Cadillac.

Ihr seht auf den ersten Seiten des Buches kommen sehr viele Personen und Handlungen vor. Demnach ist die Einführung des Buches nicht ganz unbegründet:
...
Nicht alle werden es schaffen. Die zahlreichen unterschiedlichen Handlungsstränge und Stilrichtungen mögen manch einen verwirren und blenden, und obwohl sie gleich vor ihm liegt, ihn während der ganzen Zeit unablässig nach der Wahrheit suchen lassen.
...
(Zitat aus der Einleitung des Buches)

Es kommen zu den oben genannten Personen in der Inhaltsangabe noch so um die 10 weiter mehr oder weniger wichtige Personen dazu und 2-3 weiter Handlungsstränge.
Hört sich verwirrend an, aber ist es zum Glück überhaupt nicht!
Ich habe ja immer so meine Probleme mit allzu vielen Namen. Obwohl der Autor gerade am Anfang nach jedem Kapitel (die nicht wirklich lange sind) einen anderen Handlungsstrang erzählt bin ich von Anfang an gut mitgekommen und konnte die Leute gut zuordnen. Selbst die, die erstmal nur kurz erwähnt wurden und später erst wieder auftauchten.
Durch die wirklich sehr vielen Personen ist es natürlich nicht möglich die Personen im Detail kennen zu lernen. Was meiner Meinung nach aber in diesem Buch nicht wirklich stört.
Wichtiger war für mich die Stimmung in dem Buch/in der Stadt. Ich habe mich von der ersten Seite an in so eine "Westernstadt" versetzt gefühlt. Alle sind bewaffnet, alle rauchen, saufen, stehlen, morden. Das sind auch die Dinge die sich durch das ganze Buch ziehen. Ich habe immer auf eine Postkutsche gewartet die irgendwelche Diebes-Banden ankündigt.

Mir persönlich hat der Schreibstil des Autors ganz gut gefallen. Sehr trocken, sehr direkt. Da werden Menschen niedergemetzelt und es liest sich als wäre es das normalste der Welt. Einfach weitergemacht. Personen bei denen man denkt sie sind die Hauptpersonen in diesem Roman *peng* weg sind sie und die Geschichte geht einfach ohne sie weiter. Was wiederum zu meinem Bild der Stadt gepasst hat.
Somit wusste ich aber auch nie wirklich wohin mich dieser Roman führen wird, wie er weitergeht, wie das Ende sein wird.
Es war mir auch nicht wirklich klar welches Genre das Buch hat, allerdings denke ich, dass man für Fantasy schon was übrig haben sollte um das Buch zu mögen. Es gibt allerdings auch Krimi-Elemente und das ganze Blut das da vergossen wird ist wohl dem Genre Thriller zuzuordnen. Und Blut wird wirklich sehr viel fließen. Es gibt ein Gemetzel nach dem anderen. Da wird nicht viel geredet, sondern sehr schnell geschossen und sehr viel noch dazu.

Kurz genervt haben mich am Anfang Sätze wie "Man musste kein großer Detektive sein, um auf den ersten Blick zu erkennen..." oder "Man musste kein Genie sein...". Irgendwie kam mir vor als würde das häufiger vorkommen oder es hat mich einfach nur genervt. Kam dann aber zum Glück nicht mehr vor nachdem es mir aufgefallen war.
Eventuell war es ja Absicht? Bei dem ganzen Buch hatte ich öfter mal den Eindruck, dass der Autor das ganze nicht so ganz ernst nimmt und einen etwas komischen Humor bzw komische Anspielungen einfließen lassen möchte.

Alles in allem fand ich das Buch klasse! Ich habe die Seiten nur so verschlungen und mich keine Sekunde lang gelangweilt. Wer blutige Bücher mag und Fantasy nicht ganz abgeneigt ist sollte das Buch meiner Meinung nach auf jeden Fall lesen!

Dienstag, Januar 08, 2013

Brotzeit mit Kräuterfrischkäsebrot

Brot backe ich ja nun häufiger, aber dabei hab ich eigentlich immer ein Rezept - lediglich frische Hefe ersetze ich meistens aus Faulheit, aber das ist ja nun kein Kunststück.

Umso erfreuter war ich heute, dass mein Brot, dass ich einfach mal so zusammen gemixt habe tatsächlich was geworden ist! Die Zweifel hatte ich ja bis zum Schluss. Wirklich aufgegangen ist der Teig nicht, die Form ist im Ofen irgendwie komisch geworden und es war doch etwas arg hart als ich es dann letztendlich aus dem Ofen genommen habe.

Zu faul ein zweites Brot zu machen dachte ich mir, dass wir dann eben fasten müssen, falls wir am Abend beim anschneiden merken, dass es doch nix ist - oder einfach den Stritzl den Freund wieder mal gekauft hat essen müssen. Wäre ja auch mehr als tragisch versteht sich.

Doch welch ein Glück, das Brot schmeckt! Es schmeckt sogar sehr gut. Hätte ich ja nicht gedacht. Selbst die Kruste ist mal etwas fester als sonst und zerfällt nicht schon wie beim letzten Brot alleine wenn man es ansieht.


Das Brot ist nun kein sonderliches Meisterwerk, aber für das erste mal Freestyle bin ich doch ganz stolz muss ich sagen.

Zu machen ist es einfach. 100 g Roggenmehl, 400 g Vollkornweizenmehl, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 TL Zucker, 1 EL Salz, 50 g Kräuterfrischkäse, 1/2 TL Rosmarin, je 1 TL Basilikum, Dill und Schnittlauch und ca. 330 ml lauwarmes Wasser. Alles mischen, Teig gehen lassen. Auf einem Blech mit Backpapier einen Brotlaib formen und bei 200 °C Umluft in den Ofen schieben. Da ich das Backblech nicht wirklich in meine Spüle bekommen in dem ich ja meinen Hefeteig immer gehen lasse kam das Brot gleich in den Ofen rein ohne vorheizen. Nach 30-35 Minuten ist das Brot dann fertig.

Das mit der Form muss ich noch etwas üben. Das kommt halt vom Kastenform verwenden, da ist es schwer zu wissen wie das Brot am besten geformt wird. Doch das lerne ich sicherlich auch noch. Irgendwie schmeckt das Brot so als Laib nämlich doch anders als aus der Kastenform. Klingt komisch, ist aber so. Finde ich zumindest. Heißt in Zukunft wird es sicherlich mal das eine oder andere komische Brotformat geben in unserem Hause. Zum Glück ist Freund das egal. Schauen wir mal wie lange er das noch behauptet.

Sonntag, Januar 06, 2013

Challenge: Chick Lit - Abschluss

Am 29. Juli habe ich euch die Chick-Lit Challenge vorgestellt an der ich teilnehmen wollte.


Die Challenge ist von Friedlinchen's Bücherstube und leicht erklärt:

Ziel

Vom 1. August 2012 bis zum 1. Februar 2013 sollen 6 Bücher aus dem Genre Chick Lit gelesen werden.



Die Liste der Bücher die ich mir anfangs rausgesucht habe, habe ich nicht ganz eingehalten. Was aber nicht weiter tragisch war, denn ich hätte ja gar keine benötigt wie ich später bemerkt habe. Tja, wenn mein Kopf witter Listen machen zu können, dann sind die schneller gemacht als man schauen kann. ;-)

Allerdings habe ich nur ein Buch ersetzt von meiner Liste, also war die Liste ja nicht ganz so unnötig.

Meine Auswahl war auch ganz in Ordnung. Ich habe eine neue Autorin entdeckt von der ich eventuell noch das eine oder andere Buch lesen werde (Alexandra Potter) und bin nun noch begeisterter von Paige Toon als vor der Challenge. Ein Buch hat mich enttäuscht und die anderen drei waren Durchschnitt. Hätte schlimmer kommen können. ;-) Nun will ich euch mal kurz einen Überblick verschaffen über die Bücher die ich gelesen habe.

Begonnen habe ich die Challenge mit Johnny Be Good von Paige Toon. Ein klasse Buch! Bei dem ich ja sofort den zweiten Teil Baby Be Mine anhängen musste. Wer Chick-Lit Romane mag sollte diese Bücher unbedingt lesen! Ihr werdet es hoffentlich so lieben wie ich.

Weiter ging es mit Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner von Kerstin Gier. Ehrlich gesagt musste ich jetzt gerade nachlesen um was es in dem Buch noch mal ging. Hat also nicht so einen wirklich bleibenden Eindruck hinterlassen.

Das nächste Buch Ein Mann wie Mr. Darcy von Alexandra Potter blieb mir da schon eher im Kopf. Ich will auf alle Fälle im nächsten Jahr "Stolz und Vorurteil" lesen um den richtigen Mr. Darcy kennen zu lernen. Mir haben nämlich die Mr. Darcy Szenen trotz allen in dem Buch mit am Besten gefallen. Zumindest sind mir die am meisten in Erinnerung geblieben.

Bei Das beste Rezept meines Lebens von Meg Donohue fehlt mir immer noch ein Cupcake Rezept. Ich weiß nicht, aber das ganze Buch dreht sich um die Cupcakes und nicht mal ein Rezept. Da hätte ich doch so einen Appetit drauf gehaft auf einen Cupcake von Annie. Nichts desto trotz das Buch selbst war in Ordnung. Nicht herausragend, aber auch nicht schlecht.

Dahingegen hat mich Hilfe, ich bin reich! von Kim Schneyder schon sehr enttäuscht. Die Handlung war komplett vorhersehbar auf jeder Seite. Die Frauen waren naiv und nervig. Einzig ein Mann war süß, aber der hat es sich am Ende auch vermasselt mit mir. Mir kam es von Anfang bis Ende eher wie ein Buch für Teenies vor als ein Chick-Lit Roman.

Der Abschluss der Challenge mit Göttin in Gummistiefeln von Sophie Kinsella hat mich dann wieder etwas versöhnt. Den Anfang fand ich sehr gut und vielversprechend. Danach war es mir zu viel schwarz/weiß Malerei.

Somit habe ich die gefordeten sechs Bücher für die Challenge gelesen und die Challenge somit erfolgreich abgeschlossen! *yeah*


Freitag, Januar 04, 2013

Freitagsfüller 2013/01


Meine Antworten sind wieder fett.

1. Ich schaffe in diesem Jahr sicherlich genauso wenig viel wie im letzten Jahr.

2. Gestern und vorgestern kamen die "Echte Wiener" Teile im Fernsehen.

3. Sie haben genauso wenig Ahnung wie ich, wie man diesen Satz beendet.

4. Dieses Wort klingt immer komischer je häufiger es gesagt wird: ungenügend.

5. Was ist das für ein Winter?

6. Meine Perfektion den Wecker im Schlaf abzudrehen ist kaum zu toppen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Stammtisch, morgen habe ich Sport geplant und Sonntag möchte ich nix tun!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Mittwoch, Januar 02, 2013

süßes neues Jahr

Hattet ihr einen guten Start in das neue Jahr? Ich finde es gibt ja nichts besseres als das alte Jahr mit süßen Sünden abzuschließen und mit selbiger zu beginnen.


Wir haben dem alten und neuen Jahr wieder mit alkoholischem Süßen gezeigt wo es langgeht. Nämlich mit Mojito Cupcakes aus Süße Sünden. Ich liiiiebe dieses Buch schon jetzt nach zwei Rezepten die ich daraus gemacht habe. Hoffen wir mal, dass die Liebe bleibt und nicht nur von kurzer Dauer ist.

Zum ersten mal scheine ich die Cupcakes auch richtig gemacht zu haben. Ich Landei habe ich ja noch nie irgendwo Cupcakes gegessen außer denen die ich eben selber mache. Da mach ich das halt wie es im Rezept steht und wenn was nicht genau steht wie ich es mir denke.
So zB bei dem Frosting. Ich habe das immer draufgeklatscht. also schon in dem Versuch, dass es halbwegs was aussieht, aber halt einfach irgendwie. Nun steht in dem Buch der hummingbird bakery, dass das Frosting mit dem Papierrand abschließen soll. Das war mir bisher garnicht klar.
Aber wenn das im Buch so steht, dann mache ich das natürlich auch brav so. Ich versuche es zumindest. Immerhin fand ich es dieses mal viel weniger Sauerei und siehe da mir ist auch viel weniger von dem Frosting übrig geblieben. Sonst habe ich ja oft nur die Hälfte benötigt. Dieses mal ist zwar auch etwas übrig geblieben, aber bei weitem nicht so viel wie sonst.

In Ermangelung eines Mini-Muffinbleches habe ich aus den Mini-Cupcakes "Mojito" einfach normale Muffins gemacht. Das Rezept hat bei mir 10 Cupcakes ergeben.
Der Mojito Cupcake ist jedenfalls suuuuper fluffig und schmeckt ausgezeichnet!