Dienstag, Dezember 25, 2012

Sophie Kinsella - Göttin in Gummistiefeln

Originaltitel: The Undomestic Goddess
Originalverlag: Bantam Press
Aus dem Englischen von Gertrud Wittich

Kindle eBook, 448 Seiten (Taschenbuchausgabe)
Erscheinunsjahr: 2006

ISBN (ePub): 978-3-641-06986-5
ISBN (Taschenbuch): 978-3-442-46087-8

Verlag: Goldmann

Samantha ist eine der erfolgreichsten und vielversprechendsten Anwältinnen Londons. Bald kann sie die Früchte ihrer Jahrelangen Schufterei und Entbehrungen ernten. Doch kurz vor dem Ziel bemerkt sie, dass sie einen riesigen Fehler begangen hat der durch nichts zu entschuldigen ist. Fluchtartig verlässt sie unter Schock London.
Als sie in einem kleinen verschlafenen Ort landet und an einem Haus klopft kommt es zur Verwechslung. Die Besitzer des Hauses nehmen an sie bewirbt sich als Haushälterin. Dabei hat Samantha doch keinen Plan davon. Doch was kann es schon schaden ein paar Tage so zu tun als ob bis sich die Lage in London beruhigt hat?

Nachdem ich "Sag's nicht weiter Liebling" ganz witzig fand ist das nun mein zweites Buch von Sophie Kinsella gewesen. Immer wieder wollte ich, aber genauso oft hat mich das derzeitige Cover abgeschreckt. Generell finde ich die Cover der Sophie Kinsella Bücher in Deutsch grauenhaft. Mein "Sag's nicht weiter Liebling" hat noch ein anderes Cover. Ein schöneres. Aber gut, hier geht es ja jetzt eigentlich um "Göttin in Gummistiefeln".

Den Anfang der Geschichte fand ich durchaus positiv. Ich mag den Schreibstil und Humor von Sophie Kinsella. Samantha ist interessant, aber verliert sich leider irgendwie im Laufe der Zeit. Bzw findet sie sich neu, aber so ganz kam das bei mir nicht wirklich an was sich genau verändert hat. Es war halt einfach so.
Genauso wie sie erst garnix von Haushalt versteht und nicht mal ein Sandwich machen kann und schwups stemmt sie alleine (!) das Essen für eine Charity Veranstaltung. Ist ja auch so einfach? Ich weiß ja nicht.

Generell hat das Buch irgendwie so eine schwarz/weiß Malerei. Entweder Karriere oder Heimchen am Herd. Dazwischen gibt es scheinbar nix lt. diesem Buch. Fand ich schade. hatte ja bis zum Ende noch gehofft, dass klar wird, dass auch beides möglich ist. Natürlich dann nicht in dem extremen Ausmaßen wie eigentlich gewollt, aber muss ja auch nicht sein, wenn nicht gewollt.

Gegen Ende wurde das Buch zwar wieder ganz gut, aber so richtig vom Hocker hat mich das Ende auch nicht gehauen. Die Gefühlswelt von Sam konnte ich wie schon geschrieben nicht so ganz nachvollziehen. Habe es zwar immer geahnt was kommen wird, aber eher weil es eben ein Chick-Lit Roman ist und nicht, weil ich mit der Geschichte mitgefühlt habe.

Es gab im Buch allerdings immer wieder schöne Szenen, die mich dann doch die Dinge haben vergessen lassen die ich vorhin bemängelt habe. Von daher ist das Buch jetzt nicht wirklich schlecht. Allerdings verpasst man meiner Meinung nach auch nichts, wenn es nicht gelesen wird. Das Buch kann gelesen werden, muss aber nicht unbedingt würde ich sagen.

Was es mit den Gummistiefeln aus dem Titel auf sich hat ist mir übrigens auch nach dem lesen des Buches ein Rätsel.

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