Donnerstag, Dezember 06, 2012

Meg Donohue - Das beste Rezept meines Lebens

Originaltitel: How to Eat a Cupcake
Aus dem Amerikanischen von Nadine Püschel

Kindle eBook, 448 Seiten (Taschenbuchausgabe)

Erscheinunsjahr: 2012

ISBN (ePub): 978-3-641-09351-8
ISBN (Taschenbuch): 978-3-453-40972-9

Verlag: Heyne Verlag

Annie und Julia wachsen gemeinsam auf. Erst als sie auf eine neue Schule kommen zerbricht ihre Freundschaft komplett und haben nach dem Tod von Annies Mutter auch keinerlei Kontakt mehr. Zehn Jahre lang gehen sie ihrer Wege. Julia wird Geschäftsfrau. Annie Bäckerin in einer kleinen Bäckerei. Zehn Jahre später treffen sich die zwei wieder als Annie für eine Feier von Julias Mutter Cupcakes macht. Auf eben dieser Feier macht Julia Annie ein Angebot, dass sie nicht ausschlagen kann. Als wäre eine Zusammenarbeit der zwei nicht schon schwierig genug ist auch irgendjemand gegen ihren Erfolg und sabotiert sie immer wieder.

Das Cover passt. Es dreht sich alles um ein Cupcake-Café. Warum die Schuhe auf und die Erdbeere neben dem Cupcake sind erschließt sich mir aber nicht so ganz. Hätte umgekehrt auch nicht so viel Unterschied gemacht. Zumindest sehe ich da jetzt keinen tieferen Sinn drinnen. Warum die Schuhe überhaupt kann ich mir ja noch damit erklären, dass die Julia repräsentieren sollen. Zu der passen solche Schuhe zwar, aber so arg oberflächlich kommt die in dem Buch dann auch nicht rüber wie es so ein Symbol vermuten lässt.

Julia und Annie sind grundverschieden, aber beide auf ihre Art sympathisch. Ein Jahr lang wird das Leben der zwei begleitet. Immer wieder abwechselnd aus der Ich-Perspektive. Mag verwirrend klingen, ist es aber überhaupt nicht. Die zwei Perspektiven ergänzen sich immer wieder gut. Die Handlung ist durchgehend ohne störende Sprünge. Auch wenn das Leben der zwei ganz anders verläuft. Julia die Tochter einer reichen Familie wird bald ihren Traummann heiraten. Annie Single und hat außer ihrer Mutter niemanden aus der Familie gekannt.

Natürlich kommen neben dem Cupcake-Café auch Männer vor. Zum einen Julias Verlobter Wes der nur recht sporadisch auftaucht, aber durchweg sympathisch ist von der ersten Zeile an.
Und der ehemalige Jugendschwarm von Annie der gleichzeitig der Ex von Julia ist. Zoff scheint vorprogrammiert. Zum Glück auf eine andere Art als zuerst von mir vermutet.

Klingt ja nach typischen Frauenroman-Geschichte. Ist es auch in bestimmter Weise. Doch an der Stelle an der ich dachte, dass es dann jetzt bald vorbei sein wird beginnt es wieder interessant zu werden.
Zuerst geht es eher um die Beziehungsdinge - Julia und Wes, Julia und Jake, Annie und Jake, Julia und Annie.
Gegen Ende des Buches rücken diese Beziehungskisten eher in den Hintergrund und es geht darum wer Julia und Annie sabotiert. Das hätte ich ganz nett gefunden, wenn das auch davor etwas mehr Thema gewesen wäre. Zwar wurde immer wieder von der Sabotage geschrieben, aber was/wie/wo/wann war dann doch alles etwas viel am Ende.

Alles in allem hat mir das Buch doch sehr gut gefallen. Ein bisschen Beziehung, Liebe, Drama. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Eine gute Mischung meiner Meinung nach. Und mit netten sympathischen Personen die immer wieder neue Facetten von sich zeigen.

Kommentare:

  1. Hört sich nach einem netten Buch für zwischendurch an, obwohl mich deine Bewertung ein wenig abschreckt (dieser Roman liegt nämlich schon seit einiger Zeit auf meiner Wunschliste).

    Schönen Nikolaustag wünscht dir
    Sabine

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  2. Das muss es aber nicht. Mir hat das Buch gut gefallen und ich habe es gerne gelesen.

    Schrecken dich die drei Punkte ab oder was ich geschrieben habe?

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