Montag, Dezember 31, 2012

Challenge: Find the Cover 2013

So rein theoretisch wollte ja an keiner Challenge teilnehmen. Das war bisher auch relativ einfach einzuhalten, weil die meisten ja schon mitten drinnen waren und die Anmeldung schon vorbei.
Nun kommt das neue Jahre, neue Challanges starten und ich wurde schwach. Das tolle an den Challenges finde ich ja immer das Listen machen. Ich liebe Listen. Nur mich an die Liste danach halten ist immer schwer. Ich gehe das Risiko jetzt aber einfach ein und versuche es. Habe ja nichts zu verlieren. Außer meiner Ehre, meinem Stolz, meiner Selbstachtung... egal, immerhin konnte ich eine neue Liste machen (und ich habe ja auch noch niemandem verraten, dass ich meine Listen langsam reduzieren wollte - nächstes Jahr dann...).

Ins Leben gerufen hat die Challenge Martina von Martina Bookaholic.
Das Ziel ist vom 01.01.2012 bis 31.12.2013 zu jedem Buchstaben des Wortes Zweitausendreizehn (2013) ein Symbol auf dem Cover zu finden und natürlich das Buch zu lesen.
Die genauen Regeln, Teinahmebedingungen und Teilnehmerliste kannst du hier entnehmen: Challenge-Seite

Hier nun meine Buchliste die ich mir vorgenommen habe:
(Die Buchtitel sind auf die jeweilige Buchseite des Verlags verlinkt)

Z Zopf Die Flammende (Kristin Cashore)
W Wagen Chasing Daisy (Paige Toon)
E Eis Der Regen, bevor er fällt (Jonathan Coe)
I Insel Das geheime Vermächtnis (Katherine Webb)
T Treppe Das Orchideenhaus (Lucinda Riley)
A AlleeEinsteins Versprechen (Francesc Miralles)
U UferWas du liebst, gehört dir nicht (Louise Doughty)
S SackuhrGlühende Dunkelheit (Gail Carriger)
E EssenSektfrühstück um Mitternacht (Aleanor Moran)
N NaturDas Gewicht der Liebe (Drusilla Campbell)
D DächerDie Mechanik des Herzens (Mathias Malzieu)
D DekolltéEin skandalöses Rendezvous (Madeline Hunter)
R RadSolange die Welt schläft (Petra Durst-Benning)
E Eisengeländer Die Kronjuwelen des Signor Navacchi (Andrea Vitali)
I IrisSeelen (Stephenie Meyer)
Z ZahnbürstePlötzlich Shakespeare (David Safier)
E elegante KleidungEin unerhörter Ehemann (Eloisa James)
H HandyIch bin dann mal offline (Christoph Koch)
N NachthimmelDie unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown (Anne Helene Bubenzer)

Irgendwie komisch diese Liste zu sehen. Sind zwar alles Bücher meiner Wunschliste und die meisten wären nächstes Jahr sowieso dran gewesen, aber trotzdem komisch jetzt zu sehen was ich das nächste Jahr so lese. Wenn ich genauso viele Bücher schaffe wie in diesem Jahr müsste jedes zweite Buch von der Liste sein. Na schauen wir mal wie das so wird. Auf alle Fälle eine Herausforderung, das seh ich schon, aber so soll das wohl auch sein. Kann ja nicht immer nur bei Challenges mitmachen die ich einfach finde.

Samstag, Dezember 29, 2012

Foto Spielereien #1

Der Wettergott war gnädig und hat die Sonne scheinen lassen, damit ich mal rausgehen kann zum Fotos machen.

Beim ersten Foto wird dann auch schnell klar, dass ich noch etwas Übung benötige um die Motive besser auszusuchen.
Aber immerhin habe ich nach etwa fünf Fotos dann auch mal gesehen, dass ich da rechts eine unschöne Plastikflasche drauf habe. Das ist mir noch häufiger passiert, dass ich den Müll mit fotografiert habe. War ganz schön erstaunt wie viel Zeugs da rumliegt. Das ist mir bisher noch garnicht so extrem aufgefallen.

Dass der Automatikmodus schöne Fotos macht wusste ich ja schon. Von daher wurde es mal Zeit etwas rumzuspielen. Da ich gerade am Wasser war lag ja nichts näher als sich mal mit diesen Verschlusszeiten zu beschäftigen.
Für die ersten Aufnahmen doch garnicht mal so übel geworden, oder? Und tatsächlich so wie beabsichtigt. Das ist ja auch nicht immer so selbstverständlich wenn ich da an den Knöpfchen drücke und Rädchen drehe.

Die Kamera unterhält sich ja zum Glück ab und an mit mir. Ich müsste ihr nur auch mal glauben wenn sie mir etwas mitteilt. Da bin ich ja immer sehr skeptisch. Wer weiß, vielleicht hat sie gerade einfach keine Lust und will mir nur einreden, dass das nicht funktioniert?
Doch dieses mal hatte sie doch recht. Sie meinte nämlich, dass das "Motiv zu hell" sei. Muss ich ihr wohl klar und deutlich recht geben - mal abgesehen davon, dass ich das Bild auch ganz leicht verwackelt habe, aber nur ein klitze kleines bisschen.

Es kommen auch noch andere interessante Fotos raus, bei denen ich nicht immer behaupten kann, dass ich das so beabsichtigt hatte. Finde wenn der Hund nicht gerade hinter dem eingehüllten Baum rumgelaufen wäre würde es garnicht mal so schlecht aussehen.
Wobei ich leichte Kopfschmerzen bekomme beim längeren betrachten. Also eventuell doch kein so gutes Fotos.

Dass muss ich auch erst noch lernen, zu erkennen was ein gutes Foto ist und was ein schlechtes.
Es scheint ich habe noch einen langen Weg vor mir. Immerhin habe ich zu Weihnachten ein Buch bekommen, dass mir hoffentlich auf dem Weg weiterhilft. Tipps & Tricks, Anmerkungen & Anregungen sind zusätzlich herzlich willkommen und gern gesehen - böse Zungen würden behaupten auch bitter nötig. ;-)

Donnerstag, Dezember 27, 2012

Nora Roberts - Herbstmagie

Originaltitel: Savor the Moment
Originalverlag: Berkley
Aus dem Amerikanischen von Katrin Marburger

Kindle eBook, 448 Seiten

Erscheinungsjahr: 2010

ISBN (ePub): 978-3-641-05123-5
ISBN (Taschenbuch): 978-3-453-40765-7

Info: Braut Quartett 3

Verlag: Heyne Verlag

Laurel ist die Konditorin bei Vows, der Hochzeitsagentur die sie mit ihren drei besten Freundinnen betreibt. Sie bäckt die tollsten Hochzeitstorten für die Hochzeiten, doch selbst hat sie ihr Glück noch nicht gefunden. Gefunden eigentlich schon, aber leider sieht ihre große Liebe sie nicht so wie er sollte. Zumindest bisher.

Keine Ahnung wie Nora Roberts das macht. Von Anfang an ist einem bewusst wie diese Bücher Enden werden. Nach dem ersten ist klar um was es sich in den anderen Teilen dreht und beim zweiten Teil wird auch wirklich jedem klar sein wie Band 3 und 4 ablaufen werden.

Hört sich langweilig an, oder nicht? Also ich fand es zumindest. Bei Teil 2 war wenigstens nicht aus Band 1 schon klar um wen es geht - also mir zumindest nicht. In Band 2 wird allerdings schon recht deutlich darauf hingewiesen wer mit wem. Fand ich irgendwie nicht so prickelnd und dementsprechend skeptisch bin ich an das Buch rangegangen. Denn gelesen werden muss es natürlich. Kann ja nicht eine Reihe einfach mitten drinnen abbrechen. Das geht doch nicht. Da würde die Welt untergehen.

Trotz meiner Skepsis bin ich begeistert! Nora Roberts schafft es einfach, dass ich das Buch nur so verschlungen habe. Letztes Wochenende von 4-6 Uhr habe ich die letzten Seiten gelesen. Hach, war das schön. Ich musste tatsächlich ein paar Tränchen wegdrücken (und das lag nicht an der Uhrzeit oder dem Zustand meiner Augen).

Auch wenn das Ende bekannt ist - also wer da noch überrascht ist, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen - ist es ein schönes Buch. Manchmal ist es auch schön zu wissen, dass alles gut ausgehen wird und alles toll wird. Den Weg dorthin hat die Autorin schön gestaltet. In einem angenehmen Tempo ohne langweilige Längen oder gekünstelten Konstrukten. Lediglich eine Szene wurde drei oder vier mal wiederholt. War etwas schade, aber auch nicht so dramatisch, weil relativ kurz gehalten immer.

Ich schwanke zwischen vier und fünf Punkten. Ich glaube ich sollte Zwischenpunkte einführen, damit ich mir noch schwerer tue beim Punkte vergeben im nächsten Jahr. ;-) Im Zweifel für den Angeklagten. Also fünf Punkte.

Wem die ersten zwei Teile der Serie gefallen haben sollte auf alle Fälle auch den dritten Teil lesen! Und wer die ersten zwei Teile noch nicht gelesen hat sollte mit denen beginnen.

Dienstag, Dezember 25, 2012

Sophie Kinsella - Göttin in Gummistiefeln

Originaltitel: The Undomestic Goddess
Originalverlag: Bantam Press
Aus dem Englischen von Gertrud Wittich

Kindle eBook, 448 Seiten (Taschenbuchausgabe)
Erscheinunsjahr: 2006

ISBN (ePub): 978-3-641-06986-5
ISBN (Taschenbuch): 978-3-442-46087-8

Verlag: Goldmann

Samantha ist eine der erfolgreichsten und vielversprechendsten Anwältinnen Londons. Bald kann sie die Früchte ihrer Jahrelangen Schufterei und Entbehrungen ernten. Doch kurz vor dem Ziel bemerkt sie, dass sie einen riesigen Fehler begangen hat der durch nichts zu entschuldigen ist. Fluchtartig verlässt sie unter Schock London.
Als sie in einem kleinen verschlafenen Ort landet und an einem Haus klopft kommt es zur Verwechslung. Die Besitzer des Hauses nehmen an sie bewirbt sich als Haushälterin. Dabei hat Samantha doch keinen Plan davon. Doch was kann es schon schaden ein paar Tage so zu tun als ob bis sich die Lage in London beruhigt hat?

Nachdem ich "Sag's nicht weiter Liebling" ganz witzig fand ist das nun mein zweites Buch von Sophie Kinsella gewesen. Immer wieder wollte ich, aber genauso oft hat mich das derzeitige Cover abgeschreckt. Generell finde ich die Cover der Sophie Kinsella Bücher in Deutsch grauenhaft. Mein "Sag's nicht weiter Liebling" hat noch ein anderes Cover. Ein schöneres. Aber gut, hier geht es ja jetzt eigentlich um "Göttin in Gummistiefeln".

Den Anfang der Geschichte fand ich durchaus positiv. Ich mag den Schreibstil und Humor von Sophie Kinsella. Samantha ist interessant, aber verliert sich leider irgendwie im Laufe der Zeit. Bzw findet sie sich neu, aber so ganz kam das bei mir nicht wirklich an was sich genau verändert hat. Es war halt einfach so.
Genauso wie sie erst garnix von Haushalt versteht und nicht mal ein Sandwich machen kann und schwups stemmt sie alleine (!) das Essen für eine Charity Veranstaltung. Ist ja auch so einfach? Ich weiß ja nicht.

Generell hat das Buch irgendwie so eine schwarz/weiß Malerei. Entweder Karriere oder Heimchen am Herd. Dazwischen gibt es scheinbar nix lt. diesem Buch. Fand ich schade. hatte ja bis zum Ende noch gehofft, dass klar wird, dass auch beides möglich ist. Natürlich dann nicht in dem extremen Ausmaßen wie eigentlich gewollt, aber muss ja auch nicht sein, wenn nicht gewollt.

Gegen Ende wurde das Buch zwar wieder ganz gut, aber so richtig vom Hocker hat mich das Ende auch nicht gehauen. Die Gefühlswelt von Sam konnte ich wie schon geschrieben nicht so ganz nachvollziehen. Habe es zwar immer geahnt was kommen wird, aber eher weil es eben ein Chick-Lit Roman ist und nicht, weil ich mit der Geschichte mitgefühlt habe.

Es gab im Buch allerdings immer wieder schöne Szenen, die mich dann doch die Dinge haben vergessen lassen die ich vorhin bemängelt habe. Von daher ist das Buch jetzt nicht wirklich schlecht. Allerdings verpasst man meiner Meinung nach auch nichts, wenn es nicht gelesen wird. Das Buch kann gelesen werden, muss aber nicht unbedingt würde ich sagen.

Was es mit den Gummistiefeln aus dem Titel auf sich hat ist mir übrigens auch nach dem lesen des Buches ein Rätsel.

Sonntag, Dezember 23, 2012

Kim Schneyder - Hilfe, ich bin reich!


Kindle eBook, 224 Seiten (Taschenbuchausgabe)

Erscheinunsjahr: 2009

ISBN (ePub): 9783492956819
ISBN (Taschenbuch): 9783492263030

Verlag: Piper Verlag GmbH



Molly Becker bekommt nichts auf die Reihe und ist Dauerpleite bzw nicht nur das, sie schafft es sogar, dass sie ihrem Arbeitgeber Geld zahlen muss für ihre Arbeit.
Das alles ändert sich als sie einen Lottosecher macht und 1,5 Millionen gewinnt. Das Leben ist plötzlich einfach. Nur wie gestaltet man sein Leben einfacher, wenn niemand von dem Gewinn erfahren sollte?

Meinen Recherchen nach zu urteilen habe ich mich doch nicht geirrt und es ist ein Chick-Lit Roman. Immerhin geht es um eine Frau so Mitte 20 - Mitte 30, sie hat Job- und Männerprobleme. Es wird ja gesagt, dass Chick-Lit Bücher Geschichten zu eben diesen Themen sind.
Beim lesen selber war ich mir nämlich gar nicht mehr so sicher. Ich hatte eher das Gefühl, dass ich ein Buch aus der Jugendabteilung lese. Es sieht für mich zumindest auch das Cover eher danach aus. Kann mir nicht helfen, aber wenn ich das Cover sehe und die Frau im Geiste vervollständige steht eher eine 18jährige vor mir. Das Alter hätte meiner Meinung nach auch besser gepasst.

Es fängt schon relativ früh an, dass man sich an den Kopf schlagen will wie naiv diese Frau ist und ihre Freundinnen gleich dazu. Den Job den sie hat da weiß man schon nach zwei Sätzen, dass das Müll ist. Die reden sich es sich trotzdem immer noch schön. Das ist etwas nervig. Generell ist Molly irgendwie nervig. Zwischendurch wird sie vernünftiger, aber dann fällt sie wieder in ihr altes Muster.

Die Geschichte tut leider ihr übriges. Sind wir mal ehrlich, so richtig komplett überraschend sind die Handlungen solcher Chick-Lit Bücher ja selten, v.a. die Enden. Doch so ein paar Wege gibt es doch immer um zum gleichen Ende zu kommen und es reicht ja dann auch schon um überrascht zu werden, dass doch Weg B statt Weg A genommen wird.
Nicht so in diesem Buch. Von Anfang bis Ende war eindeutig klar wie es weitergeht. Genauso ist es eingetroffen und genauso ging es weiter. Etwas ermüdend.

Das ich das Buch zu Ende gelesen habe war die Hoffnung, dass es doch anders wird und die Tatsache, dass der Mann der vorkommt einfach entzückend ist - zumindest einer von denen. Der war wirklich die einzige sympathische Person. Von mir aus hätte das Buch ruhig aus seiner Sicht geschrieben werden können und nur über ihn. ;-)
Allerdings darf man dann nicht bis zum Ende lesen, wenn der Mann sympathisch bleiben soll. Er vermasselt es am Ende nämlich gründlichst. Das war dann einfach viel zu schnell, viel zu unrealistisch, viel zu bäh nee...

Vielleicht hat von euch jemand schon ein Buch von Kim Schneyder gelesen und ich habe nur eines der schlechteren Bücher erwischt? Ich hoffe es.

Freitag, Dezember 21, 2012

Freitagsfüller


Meine Antworten sind wieder fett.

1. Draussen ist es weiß.

2. Da wir keinen haben liegt dieses Jahr nichts unter dem Tannenbaum.

3. In letzter Minute mache ich hier noch mit - okay, nicht ganz die letzte Minute, aber egal. Wollen mal nicht so kleinlich sein. ;-)

4. Für manche ist unser Ort hier das Ende der Welt.

5. Mein Blog wird leider etwas vernachlässigt ab und an.

6. Die nächsten Tage werden bei mir ganz ruhig.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Kino, morgen habe ich Pralinen machen geplant und Sonntag möchte ich die Geschenke einpacken und eventuell schon zu meinen Eltern fahren !

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und schon mal frohe Weihnachten!

Montag, Dezember 17, 2012

Weinachtskekse 2012

Tatsächlich bin ich am 2. Advent mit allen Keksen fertig geworden. Irgendwie ganz schön spät kam mir vor. Also Memo an mich für nächstes Jahr: In der letzten Novemberwoche mit Kekse backen beginnen.


Und das sind sie nun meine Kekse für dieses Weihnachten. Die Vanillekipferl die ich von meiner Mama immer bekomme habe ich ganz vergessen auf den Teller zu geben. Die andere Sorte (ich weiß nicht wirklich wie die hießen) haben wir schon alle aufgegessen.

Die Rezepte sind alle aus "Cakes & Cookies" vom Zabert Sandmann Verlag. Also beinahe alle. Die Marzipankugeln weiß ich nicht wo ich da das Rezept her habe. Die mache ich seit Jahren ohne. Marzipan und Zucker 2:1 (oder 1:1), 2-3 EL Rum und in Kakao wälzen merke dann sogar ich mir von Jahr zu Jahr.

Spitzbuben mit Omas Pfirsichmarmelade
bei mir in der Familie auch als Linzer Bäckerei bekannt.

Schwedische Julkuchen mit Johannisbeergelee
Na das war ja was. Da steht im Rezept man soll Rollen formen und dann 4 mm Scheiben abschneiden. Hat bei mir garnicht funktioniert. Habe dann Kugeln abgerissen und blatt gedrückt. Sind also etwas dicker geworden. Das ich in der Mitte noch was aussteche/-schneide habe ich mir dann erspart. Der Teig war echt mühsam.

Schokoladelebkuchen
Eigentlich mit Honig und Sahne. Den Honig habe ich aber durch Vanillesirup ersetzt. Schmecken trotzdem. Wenn auch nicht wirklich nach Lebkuchen. Sehen auch nicht so aus. Auf dem Bild sehen die ganz gut aus. So wie man sich so Lebkuchenherzen halt vorstellt. Bei mir sind sie platt wie eine Flunder. Wenigstens mittlerweile dank Apfel etwas weicher.

Marzipankugeln
Dazu muss man wohl nicht viel sagen. Ein Klassiker der jedes Jahr sein muss.

Weihnachtskipferl mit Zimt und Zucker
Die habe ich letztes Jahr schon gemacht als Brezeln wie im Rezept angegeben. Ist aber so eine doofe Arbeit, dass ich es dieses Jahr gelassen habe und einfach nur Kipferl gemacht habe.

Aprikosendreiecke mit kandiertem Ingwer
Wieder so ein Keks bei dem ich mich Frage wie die das Bild hinbekommen. Auf dem Bild sind die ganz hell mit kleinen Schokoladepünktchen wenn man so sagen will. Bei mir sah der Teig nach Schokoladen-Teig aus. Macht aber nix, sie schmecken interessant gut. Hätte ich ja nicht gedacht wenn ich ehrlich bin.

Die Eier habe ich bei allen Keksen wieder durch Sojamehl ersetzt. Klappte ganz gut. Bei einer Sorte Kekse musste ich dann etwas improvisieren, damit der Teig was wurde, aber hat auch gut geklappt.

Samstag, Dezember 15, 2012

Somebunny to love - You've got mail

Das Bild kam nun bei der Empfängerin an und somit kann ich es euch endlich zeigen.


Vorlage aus "Cross Stitch Crazy" Ausgabe Nr 168 / Oktober 2012

Das Bild habe ich gesehen und wusste aber wirklich sofort, dass ich das sticken muss und ich wusste auch sofort wer das Bild bekommen sollte.

Wobei ich ja wenn ich ehrlich bin zwischenzeitlich, als das Bild so im Regal stand und darauf gewartet hat aufs versenden, doch überlegt habe ob ich es nicht doch behalten sollte.

Ich finde ja alles was ich sticke immer zuckersüß und herzallerliebst. Ist nicht wie beim backen, dass ich da Sachen mache die ich selber gar nicht mag. Komische Sache. Warum ist das eigentlich so? Falls ich mal zum Psychologen gehe werde ich das mal nachfragen.

Donnerstag, Dezember 13, 2012

Weihnachtsstollen mit Rosinen und Mandeln

So lange schon Advent, bald wieder vorbei und ich noch garkein weihnachtliches Gebäck hier gepostet. Dann fange ich mal an. Immerhin konnten wir pünktlich zum ersten Advent den Stollen verkosten. Wobei ich nicht von dem Stollen gegessen habe, da ich ja nicht so der Stollen-Fan bin und Rosinen sind ja auch nicht so mein Fall. Muss man nicht verstehen, warum ich dann sowas mache. Gibt aber sicherlich (hoffentlich) einige die auch Sachen backen die sie eigentlich nicht mögen?


Stollenform hatte ich natürlich keine. Wollte eine kaufen, aber denkt ihr hier findet man sowas? In allen möglichen Läden war ich, durch jedmögliche Weihnachtsdeko habe ich mich Mitte November gegraben, aber Stollenform habe ich nicht gefunden.

Erst wollte ich den Stollen einfach so backen, aber nachdem ich im Internet von flachen Plunder-Stollen gelesen habe musste doch meine Kastenform herhalten.
Aber probieren musste ich natürlich trotzdem ob er mir auch zerlaufen würde. Und ja, er tut es. Habe ihn Vorsichtshalber in so ein kleines Blech gegeben, damit mir der Stollen nicht den ganzen Ofen versaut. Man weiß ja nie wohin er so laufen mag.

Jedenfalls habe ich mir sehr viel Mühe gegeben. Die Rosinen habe ich in Kleinstarbeit nach innen gedrückt, damit sie ja nicht anbrennen und bitter werden außen. Leider habe ich wohl nicht alle erwischt was ich gesehen habe, aber war wohl nicht so tragisch.

Das was ich gekostet habe war gut, mein Freund war begeistert und hat einen Stollen mit auf Arbeit genommen. Dort scheint man auch begeistert gewesen zu sein, so dass er kurzerhand heute gleich noch den zweiten mitgenommen hat. Somit kann ich mir meinen Winterspeck mit Keksen anfuttern (die ich morgen hoffentlich endlich alle fertig habe).

Das Rezept ist aus "Cakes & Cookies" vom Zabert Sandmann Verlag.


Samstag, Dezember 08, 2012

Angelika Schwarzhuber - Liebesschmarrn und Erdbeerblues: Wie alles begann



Kindle eBook, ~ 40 Seiten

Erscheinunsjahr: 2012

ISBN (ePub): 978-3-641-08567-4

Verlag: blanvalet



Die Vorgeschichte zu dem Buch "Liebesschmarrn und Erdbeerblues".

Wer macht sowas? Warum veröffentlicht man sowas? Als Werbung für das Buch okay, aber das ging ja mal nach hinten los würde ich sagen.

Von Anfang an. Gratis gab es das "Buch" mal im Kindle Shop runterzuladen. Frauenromane und ich, da bin ich doch glatt dabei!

Eine Vorabgeschichte zum Buch. Also das ist ja mal übertrieben. Die Geschichte ist etwas länger als ein Kapitel. Zwar schade, aber das ist ja noch vertretbar, denn Geschichten können ja auch kurz sein.

Die Geschichte beginnt ganz nett. Ich lese etwas von Passau und bin begeistert. Doch damit hat es sich auch schon. Frau lernt den Casanova von Passau kennen, den ihre beste Freundin natürlich rein zufällig kennt und sie natürlich vor ihm warnt. Trotzdem zwei Dates und ihre beste Freundin ist begeistert, dass er es ernst mit ihr meint. Klar, nach zwei Dates. Der Typ stellt sich dann auch noch als perfekter Mann raus. Er geht mit ihr Essen, ins Kino und natürlich liebt er es mit ihr zu shoppen. Was auch sonst? Ach ja, er zahlt natürlich auch ständig die Klamotten. Ich weiß nicht wessen Kopf ich lieber gegen die Wand schlagen würde. Mann, Frau oder doch meinen?

Nachdem diese Vorgeschichte aus ist hat man noch die Möglichkeit das erste Kapitel vom eigentlichen Buch zu lesen. Mache ich natürlich in der Hoffnung, dass es besser wird. Blöderweise kommt im ersten Kapitel vom Buch eigentlich die Vorgeschichte noch mal vor in abgespeckter Version. Schade, schade.

Mich erschließt sich nach dem ersten Kapitel nicht so recht wie das Buch weitergehen soll. Der Typ sagt auf Bayerisch, dass er sich in sie verliebt hat. Warum eigentlich? Davor redet er ständig Hochdeutsch. Und warum findet sie das so tragisch? Ist ja nicht so, dass sie von anderswo kommt. Sie lebt in der Nähe von Passau auf einem Biobauernhof. Ich kenne jetzt zwar nicht so viele Biobauern hier, aber das fände ich mal seltsam, wenn die hier alle Hochdeutsch reden. Machen die Leute hier doch noch nicht mal auf Arbeit so wirklich gerne. ;-)

Also eine wirklich seltsame Vorgeschichte. Wobei es natürlich doch irgendwie interessant wäre zu wissen worum es in dem Buch geht. Vielleicht würde ich ja Antworten bekommen auf die Fragen die mir im Kopf rumschwirren? Ich lasse es euch wissen, falls ich doch neugierig werde und das Buch lese. Irgendwann mal. Erst muss ich die Vorgeschichte verdauen.

Donnerstag, Dezember 06, 2012

Meg Donohue - Das beste Rezept meines Lebens

Originaltitel: How to Eat a Cupcake
Aus dem Amerikanischen von Nadine Püschel

Kindle eBook, 448 Seiten (Taschenbuchausgabe)

Erscheinunsjahr: 2012

ISBN (ePub): 978-3-641-09351-8
ISBN (Taschenbuch): 978-3-453-40972-9

Verlag: Heyne Verlag

Annie und Julia wachsen gemeinsam auf. Erst als sie auf eine neue Schule kommen zerbricht ihre Freundschaft komplett und haben nach dem Tod von Annies Mutter auch keinerlei Kontakt mehr. Zehn Jahre lang gehen sie ihrer Wege. Julia wird Geschäftsfrau. Annie Bäckerin in einer kleinen Bäckerei. Zehn Jahre später treffen sich die zwei wieder als Annie für eine Feier von Julias Mutter Cupcakes macht. Auf eben dieser Feier macht Julia Annie ein Angebot, dass sie nicht ausschlagen kann. Als wäre eine Zusammenarbeit der zwei nicht schon schwierig genug ist auch irgendjemand gegen ihren Erfolg und sabotiert sie immer wieder.

Das Cover passt. Es dreht sich alles um ein Cupcake-Café. Warum die Schuhe auf und die Erdbeere neben dem Cupcake sind erschließt sich mir aber nicht so ganz. Hätte umgekehrt auch nicht so viel Unterschied gemacht. Zumindest sehe ich da jetzt keinen tieferen Sinn drinnen. Warum die Schuhe überhaupt kann ich mir ja noch damit erklären, dass die Julia repräsentieren sollen. Zu der passen solche Schuhe zwar, aber so arg oberflächlich kommt die in dem Buch dann auch nicht rüber wie es so ein Symbol vermuten lässt.

Julia und Annie sind grundverschieden, aber beide auf ihre Art sympathisch. Ein Jahr lang wird das Leben der zwei begleitet. Immer wieder abwechselnd aus der Ich-Perspektive. Mag verwirrend klingen, ist es aber überhaupt nicht. Die zwei Perspektiven ergänzen sich immer wieder gut. Die Handlung ist durchgehend ohne störende Sprünge. Auch wenn das Leben der zwei ganz anders verläuft. Julia die Tochter einer reichen Familie wird bald ihren Traummann heiraten. Annie Single und hat außer ihrer Mutter niemanden aus der Familie gekannt.

Natürlich kommen neben dem Cupcake-Café auch Männer vor. Zum einen Julias Verlobter Wes der nur recht sporadisch auftaucht, aber durchweg sympathisch ist von der ersten Zeile an.
Und der ehemalige Jugendschwarm von Annie der gleichzeitig der Ex von Julia ist. Zoff scheint vorprogrammiert. Zum Glück auf eine andere Art als zuerst von mir vermutet.

Klingt ja nach typischen Frauenroman-Geschichte. Ist es auch in bestimmter Weise. Doch an der Stelle an der ich dachte, dass es dann jetzt bald vorbei sein wird beginnt es wieder interessant zu werden.
Zuerst geht es eher um die Beziehungsdinge - Julia und Wes, Julia und Jake, Annie und Jake, Julia und Annie.
Gegen Ende des Buches rücken diese Beziehungskisten eher in den Hintergrund und es geht darum wer Julia und Annie sabotiert. Das hätte ich ganz nett gefunden, wenn das auch davor etwas mehr Thema gewesen wäre. Zwar wurde immer wieder von der Sabotage geschrieben, aber was/wie/wo/wann war dann doch alles etwas viel am Ende.

Alles in allem hat mir das Buch doch sehr gut gefallen. Ein bisschen Beziehung, Liebe, Drama. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Eine gute Mischung meiner Meinung nach. Und mit netten sympathischen Personen die immer wieder neue Facetten von sich zeigen.

Dienstag, Dezember 04, 2012

Fotos und ich

Scheinbar gibt es die Aktion 3x3 am Dienstag bei Cara nicht mehr. Oder ich bin zu doof. Oder mein Laptop veräppelt mich und zeigt mir die aktuellen Beiträge nicht an. Wer weiß das schon so genau.

Nun muss ich mir was anderes überlegen um euch meine stümperhaften tollen Bilder aufdrängen zeigen zu können.

Letzte Woche habe ich mir nämlich wieder mal eingebildet, dass ich eine super tolle überteuerte Kamera brauche. Immer wieder kam diese Anwandlung und immer wieder kam ich zur Vernunft, dass das bei mir reine Geldverschwendung ist und sie doch nur im Schrank stehen würde, weil ich unfähig wäre schöne Bilder zu machen.

Was alles passieren kann wenn man keinen Bock hat zu arbeiten. Bevor das Kino los ging (96 Hours Taken 2) habe ich das Büro Büro sein lassen und bin zum Saturn gelatscht. Nur um mal zu schauen. Zwei Kameras wollte ich mir mal ansehen, mit einer anderen stand ich dann an der Kasse. Nämlich mit diesem Schätzchen hier


Nun war ich die Woche über natürlich immer erst zu Hause wenn es dunkel war. Also musste die Wohnung herhalten für die ersten Testfotos. Ist ganz amüsant sind wenn man einfach irgendwo rumdrückt und -dreht und schiebt.


Am Samstag kam dann aber auch schon die erste Bewährungsprobe für die Kamera und mich. Weihnachtsreiten. Mag dumm klingen, aber ich bin ja eigentlich nicht so der Foto-Knipser-Mensch. (Ergibt nun noch mehr Sinn, dass ich mir dann unbedingt so eine Kamera eingebildet habe, nicht wahr?) Allerdings muss ich sagen: Ich verstehe nun die Leute, die diese Kamera ständig mit dabei haben. Das macht ja riesen mega Spaß!


Und jetzt muss ich nur noch das mit der Bildbearbeitung hinbekommen. Wenn ich mir die Bilder nämlich hier am Laptop ansehen sind sie echt der Hammer. Also für mich. So mit meinem Verständnis und für meine Verhältnisse. In Klein sehen die irgendwie nicht mehr ganz so imposant aus. Ich werde es ja hoffentlich irgendwann noch lernen.

Sonntag, Dezember 02, 2012

Streuselkuchen mit Vanillequark 2.0

Der Freund hat sich einen Käsekuchen gewünscht - aber mit Topfen versteht sich. Hab ihm ein paar Vorschläge gemacht und es kam ein Streuselkuchen mit Vanillequark dabei raus.


Irgendwie kam er mir bekannt vor der Streuselkuchen. Als ich dann den Teig in die Form gemacht habe wusste ich es auch warum. Den habe ich nämlich tatsächlich schon mal gemacht. Nämlich im Februar: Streuselkuchen mit Vanillequark die Erste

Wäre mir das mal früher eingefallen, dann hätte ich ihn wohl nicht noch mal gemacht. Was wirklich schade gewesen wäre.
Dieses mal habe ich nämlich zwei Versionen gemacht in zwei kleinen Formen. Nur was ich mir merken sollte: Mehr Teig für den Boden, weniger für die Streusel!

Die eine Version habe ich mit Rosinen gemacht für meinen Freund. Die andere Version mit Dosenfrüchten für mich.

Wer weiß woran es lag, dieses mal ist der Kuchen nicht trocken geworden nach ein paar Tagen. Zumindest meine mit den Früchten nicht.
Lag es am Vanillesoßenpulver? Dieses mal habe ich das nämlich tatsächlich entdeckt. Außerdem habe ich die Eier nicht mit Mineralwasser ersetzt, sondern mit Maismehl.

Das Rezept stammt nach wie vor aus "Cakes & Cookies" von