Donnerstag, November 22, 2012

Mohnschnecken mit Pistazien


Ganz viele Premieren für mich. Zum ersten mal habe ich mit frischer Hefe gearbeitet. Habe mich es ja nie gewagt, weil ich dachte das ist so kompliziert. Nachdem meine Mama das letzte mal als ich bei ihr war einen Oktoberfeststrudel gemacht hat mit richtiger Hefe und das nicht wirklich kompliziert aussah habe ich mir gedacht, dass ich es auch mal wage. Und siehe da. Es hat wirklich ohne Zwischenfälle geklappt. Der einzige Zwischenfall war, dass ich die Hefe nirgends gefunden habe. Im zweiten Laden habe ich dann gefragt und öhm ja da hätte ich ja lange suchen können. Das man Hefe kühl lagern muss wusste ich nämlich nicht wirklich. Nun weiß ich das für das nächste mal auch.

Die zweite Premiere war, dass ich etwas gerollt habe. Tatsächlich habe ich noch nichts gemacht das ich aufrollen musste. Auch das sah bei Mama nicht so kompliziert aus, also habe ich es eben mal in der Kleinversion probiert. Also für mein erstes Mal war ich wirklich beeindruckt, dass die Teile so aussehen wie sie sollten. Natürlich nicht so schön wie im Buch, aber das ja sowieso alles nicht echt was man da sieht. Rede ich mir einfach mal ein.

Hauptsache es schmeckt und das tut es. Wobei ich eine geheime Unterstützung von Oma hatte. Mir ist nämlich zu Hause aufgefallen, dass ich keine Marillenmarmelade (Aprikosenkonfitüre) mehr da habe und habe einfach kurzerhand Omas Pfirsichmarmelade genommen. Schmeckt das herrlich sag ich euch!

Das Rezept ist auch aus "Cakes & Cookies" von Zabert Sandmann. Die Mohnschnecken schmecken übrigens von Tag zu Tag immer besser. Anfangs haben sie mich zu sehr an Brot erinnert, aber mit der Zeit legt sich das dann wenn es richtig durchzieht.

Kommentare:

  1. Die habe ich letztens auch erst gemacht - dummerweise mag nur niemand in meiner Familie Mohn ;-) Egal, mir schmeckten sie...

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  2. Auch nicht schlecht. Bleibt mehr für dich. :-)

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