Sonntag, November 04, 2012

Charlotte Brontë - Jane Eyre


Originaltitel: Jane Eyre. An Autobiography


eBook, 672 Seiten (Taschenbuchausgabe)


Ersterscheinung: 1947



Jane Eyre hat eine schwere Kindheit. Sie lebt bei ihrer tyrannischen Tante, die sie ald auch in ein Waisenhaus abschiebt. Doch leider geht es ihr auch im Waisenhaus nicht viel besser. Vollere Entbehrungen ist es ihr hier dennoch lieber als bei ihrer Tante.
Mit 18 Jahren nimmt sie eine Stelle als Gourvernante bei Mr. Rochester an in den sie sich auch verliebt. Doch Mr. Rochesters Vergangenheit und Gegenwart lassen es nicht zu, dass sie mit ihm glücklich wird.
So verlässt sie auch ihn wieder um erneut ihr Glück und ihre Unabhängigkeit zu finden.

Vorneweg sei gesagt, dass es sich um keine Autobiografie im eigentlichen Sinne handelt. Es ist wohl eine fiktive Geschichte mit persönlichen Erfahrungen der Autorin. Zumindest habe ich das so raus gelesen aus den Sachen die ich im Internet gefunden hatte. Das hat mich nämlich sehr interessiert ob dem wirklich so ist.
So herrschen im Waisenhaus sehr erbärmlich Zustände und Jane Eyre erlebt den Tod ihrer Freundin. Die Autorin hat zwei ihrer Schwestern verloren auf Grund der Umstände in deren Schule.

Wer weiß also schon was noch alles aus dem Leben der Autorin ist in irgendeiner Weise. Wer möchte, kann mich ja gerne aufklären. Leider finde ich im Internet nicht allzu viel darüber.

Das Buch zählt zu den Klassikern der viktorianischen Zeit und der ist erste Roman von Charlotte Bronte. Dass es sich um einen Klassiker handelt merkt man deutlich an der Sprache. So würden wir heute einige Dinge so wohl nicht mehr sagen, aber man kann der Erzählung gut folgen und muss die Sätze nicht fünf mal lesen um sie zu verstehen.

Die Erzählung ist Ich-basiert aus der Sicht von Jane Eyre. Es liest sich häufig wie ein Brief den sie schreibt. Sie richtet sich auch häufiger an "die Leser". Ich mag diese Art ja sehr gerne.

Jane Eyre weiß schon in ihrer Kindheit ihren Weg zu gehen. Zwar ist sie noch nicht so stark es auch immer zu machen, aber der Drang zur Unabhängigkeit wird doch recht schnell deutlich. So versucht sie auch in der folgenden Geschichte immer wieder ihre Unabhängigkeit zu erhalten und muss dafür einige schwere Zeiten durchleben.

Die Liebe begegnet ihr auf ihrem Weg immer wieder auf unterschiedlichste Arten. Egal was man ihr erzählt weiß sie doch was die wahre Liebe ist und was es nicht wert ist sein Leben dafür zu opfern. Sie hat bestimmte Vorstellungen davon und lässt sich nicht beirren. Auch die Religion betrachtet sie auf ihre eigene Art und Weise.

Ein Klassiker der nicht ohne Grund auch heutzutage noch gerne gelesen wird.

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