Sonntag, November 18, 2012

Alexandra Potter - Ein Mann wie Mr. Darcy


Originaltitel: Me and Mr. Darcy
aus dem Englischen von Sigrun Zühlke

Kindle eBook, 416 Seiten (Taschenbuchausgabe)

ISBN (ePub): 978-3-641-01699-9
ISBN (Taschenbuch): 978-3-442-46503-3

Verlag: Goldmann


Um mit ihrere Freundin Silvester nicht in Mexiko mit wieder mal enttäuschenden Männern verbringen zu müssen meldet sich Emily kurzerhand zu einer Literaturreise in England an. Sp begibt sie sich auf die Spuren von Jane Austens Literatur, v.a. auf die Spuren eines Mannes: Mr. Darcy. Ihr Traummann seid sie 12 Jahre alt ist.
Doch wie perfekt ist Mr. Darcy wirklich? Ist er wirklich ein Traummann?

Mr. Darcy kennt wohl jeder. Sei es aus dem Original "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen oder Mark Darcy aus "Bridget Jones" von Helen Fielding. Wobei sich dieses Buch selbstredend um Ersteren dreht.
Deswegen ist es natürlich nicht schlecht wenn du Mr. Darcy und seine Eigenheiten schon kennst. Dennoch ist es nicht zwingend erforderlich. Ich selbst habe "Stolz und Vorurteil" nicht gelesen und hatte somit kein Bild von Mr. Darcy. Zwar habe ich Bridget Jones gelesen und die Filme des öfteren gesehen, aber das da ja auch ein Mr. Darcy vorkommt daran habe ich natürlich nicht gedacht.
Wie auch immer es werden häufiger Stellen aus "Stolz und Vorurteil" zitiert so dass auch völlig ahnungslose Frauen wie ich sich von Mr. Darcy ein Bild machen können.

Das Buch ist demnach keine Neuinterpretation von Jane Austens Werk (zumindest nicht nur), sondern eine Kombination aus alt und neu. So schweift Emily immer wieder in die Vergangenheit ab und zieht in der aktuellen Welt parallelen. Auch wenn ihr diese schon reichlich spät auffallen. Sogar mir die "Stolz und Vorurteil" nicht gelesen hat ist das eher aufgefallen. Aber gut, sowas ist einem aus Frauenromanen ja meist nicht ganz unbekannt. Wäre anders ja auch etwas langweilig, oder nicht?

Auch wenn die Geschichte nun nichts neues ist, so finde ich die Idee des Buches interessant. Immer wieder taucht man in die Vergangenheit ein und merkt, dass die Realität eventuell doch nicht so übel ist wie man immer angenommen hat. Die Fiktion ist wenn die Real wird oft doch nicht mehr ganz so romantisch und zauberhaft wie gedacht.

Ein schöner Frauenroman zum träumen und schmunzeln. Außerdem macht er Neugierig auf "Stolz und Vorurteil". Mich zumindest. Ich habe das Buch zumindest mental schon mal auf meine "Will lesen" Liste gesetzt.

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