Montag, November 26, 2012

Birnenlikör


In meinem Eifer habe ich den Birnenlikör doch tatsächlich ein paar Tage zu früh abgefüllt. Hoffe das ist nicht so tragisch? Schmecken tut er jedenfalls ganz gut - und stark. Holla die Waldfee. Ich vertrage doch sowieso nix. Das kann ich dann jetzt wohl üben - ganz ohne Ausweis.
Musste als ich den Alkohol für den Likör gekauft habe natürlich meinen Ausweis an der Kasse vorzeigen, weil ich in einem großen Supermarkt war wo ich sonst nie bin. Zum Glück hatte ich mir das schon fast gedacht. Was sich die Verkäuferinnen wohl immer denken wenn sie meinen Ausweis sehen und da Geburtsjahr 1984 steht? Sicherlich purer Neid weil ich mich so gut gehalten habe. ;-)

Nicht nur beim Alkohol kaufen hatte ich Glück, dass ich einen Ausweis dabei hatte. Auch danach war es reine Glückssache, dass der Likör in den Behälter gepasst hat den ich dafür vorgesehen hatte. Habe kein 3 l Glas bekommen - wo bekommt man sowas? - und habe dafür unser Spaghetti-Glas missbraucht. 0,75 l Korn und 8 Birnen hatten da ja reichlich Platz in den ersten 10 Tagen. Dass da noch Zuckerwasser dazu kommt nach den 10 Tagen habe ich nämlich nicht bedacht. Habe brav Zuckerwasser gekocht und abkühlen lassen und beim einfüllen wurde es schon stark eng. Haarscharf hat es noch geklappt.

Wenn du irgendwelche Vorschläge hast was ich mit dem Birnenlikör machen könnte - außer pur trinken - dann immer her damit! Ist nämlich doch etwas mehr geworden als gedacht. Ich kann diese Mengen immer so schwer abschätzen und bin wenn ich es dann umfülle entweder baff oder enttäuscht. Dieses mal bin ich baff beim Anblick von so viel Alkohol. *hicks*

Samstag, November 24, 2012

Renate Ahrens - Fremde Schwestern


Kindle eBook, 304 Seiten (Taschenbuchausgabe)

Erscheinunsjahr: 2011

ISBN (ePub): 978-3-426-40920-6
ISBN (Taschenbuch): 978-3-426-50806-0

Verlag: Droemer Knaur



Die zwei Schwestern Franka und Lydia lieben sich und brauchen sich gegenseitig. In der Jugendzeit entfernen sie sich voneinander bis nur noch Hass übrig bleibt. Nach fünf Jahren steht Lydia vor Frankas Tür. Lydia ist schwer krank und bittet Franka nach allem was geschehen ist dennoch um Hilfe.

Zwei Schwestern die unterschiedlicher nicht sein können. Die eine bestreitet chaotisch und planlos ihr Leben und lässt keine schlechte Erfahrung aus. Die andere ist organisiert und plant sehr genau. Doch so unterschiedlich sie auch sind, so ähnlich sind sich die zwei.

Die Geschichte wird aus Frankas Sicht erzählt. Die Gefühle die sie hat werden vermittelt, der Hass auf ihre Schwester. Doch immer wieder kommt ein Sprung in die Vergangenheit und erfährt wie nahe sich die zwei Schwestern ein mal waren. Mussten sie auch, denn von Vater und Mutter gab es wenig bis keine Zuneigung.

Das Buch ist von der Länge her genau richtig. Es wird alles so erzählt, dass es nachvollziehbar ist. Zumindest von Frankas Seite aus. Lydia blieb mir eher ein kleines Rätsel. Es gibt jedenfalls keine Stellen im Buch die sich ziehen oder für die Geschichte unnötig wären.

Der Schreibstil ist interessant. Die teilweise sehr kurzen Sätze fand ich etwas irritierend. Ich habe immer ein paar Sätze benötigt um das richtige Lesetempo zu haben. Als ich das dann hatte, hat der Text die Gedanken und Stimmung allerdings optimal eingefangen für mich. Es geht einem eben ganz viel durch den Kopf wenn man seine Vergangenheit aufarbeitet, sein eigenes Leben Revue passieren lässt. Da hat das schon gut gepasst.

Für mich ein toller Roman über Liebe, Hass und Erwartungen.

Donnerstag, November 22, 2012

Mohnschnecken mit Pistazien


Ganz viele Premieren für mich. Zum ersten mal habe ich mit frischer Hefe gearbeitet. Habe mich es ja nie gewagt, weil ich dachte das ist so kompliziert. Nachdem meine Mama das letzte mal als ich bei ihr war einen Oktoberfeststrudel gemacht hat mit richtiger Hefe und das nicht wirklich kompliziert aussah habe ich mir gedacht, dass ich es auch mal wage. Und siehe da. Es hat wirklich ohne Zwischenfälle geklappt. Der einzige Zwischenfall war, dass ich die Hefe nirgends gefunden habe. Im zweiten Laden habe ich dann gefragt und öhm ja da hätte ich ja lange suchen können. Das man Hefe kühl lagern muss wusste ich nämlich nicht wirklich. Nun weiß ich das für das nächste mal auch.

Die zweite Premiere war, dass ich etwas gerollt habe. Tatsächlich habe ich noch nichts gemacht das ich aufrollen musste. Auch das sah bei Mama nicht so kompliziert aus, also habe ich es eben mal in der Kleinversion probiert. Also für mein erstes Mal war ich wirklich beeindruckt, dass die Teile so aussehen wie sie sollten. Natürlich nicht so schön wie im Buch, aber das ja sowieso alles nicht echt was man da sieht. Rede ich mir einfach mal ein.

Hauptsache es schmeckt und das tut es. Wobei ich eine geheime Unterstützung von Oma hatte. Mir ist nämlich zu Hause aufgefallen, dass ich keine Marillenmarmelade (Aprikosenkonfitüre) mehr da habe und habe einfach kurzerhand Omas Pfirsichmarmelade genommen. Schmeckt das herrlich sag ich euch!

Das Rezept ist auch aus "Cakes & Cookies" von Zabert Sandmann. Die Mohnschnecken schmecken übrigens von Tag zu Tag immer besser. Anfangs haben sie mich zu sehr an Brot erinnert, aber mit der Zeit legt sich das dann wenn es richtig durchzieht.

Dienstag, November 20, 2012

3x3 am Dienstag #2





Eine Aktion von Cara bei der gezeigt wird wie die letzte Woche verbracht wurde.






Backen | Erkältung | neue Geldbörse *love it*
Badge | Gerbera | Hotelzimmer (so ein Schild will ich für zu Hause)
Küchengläser beschriftet | Karottensuppe | Willkommen Winter

Sonntag, November 18, 2012

Alexandra Potter - Ein Mann wie Mr. Darcy


Originaltitel: Me and Mr. Darcy
aus dem Englischen von Sigrun Zühlke

Kindle eBook, 416 Seiten (Taschenbuchausgabe)

ISBN (ePub): 978-3-641-01699-9
ISBN (Taschenbuch): 978-3-442-46503-3

Verlag: Goldmann


Um mit ihrere Freundin Silvester nicht in Mexiko mit wieder mal enttäuschenden Männern verbringen zu müssen meldet sich Emily kurzerhand zu einer Literaturreise in England an. Sp begibt sie sich auf die Spuren von Jane Austens Literatur, v.a. auf die Spuren eines Mannes: Mr. Darcy. Ihr Traummann seid sie 12 Jahre alt ist.
Doch wie perfekt ist Mr. Darcy wirklich? Ist er wirklich ein Traummann?

Mr. Darcy kennt wohl jeder. Sei es aus dem Original "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen oder Mark Darcy aus "Bridget Jones" von Helen Fielding. Wobei sich dieses Buch selbstredend um Ersteren dreht.
Deswegen ist es natürlich nicht schlecht wenn du Mr. Darcy und seine Eigenheiten schon kennst. Dennoch ist es nicht zwingend erforderlich. Ich selbst habe "Stolz und Vorurteil" nicht gelesen und hatte somit kein Bild von Mr. Darcy. Zwar habe ich Bridget Jones gelesen und die Filme des öfteren gesehen, aber das da ja auch ein Mr. Darcy vorkommt daran habe ich natürlich nicht gedacht.
Wie auch immer es werden häufiger Stellen aus "Stolz und Vorurteil" zitiert so dass auch völlig ahnungslose Frauen wie ich sich von Mr. Darcy ein Bild machen können.

Das Buch ist demnach keine Neuinterpretation von Jane Austens Werk (zumindest nicht nur), sondern eine Kombination aus alt und neu. So schweift Emily immer wieder in die Vergangenheit ab und zieht in der aktuellen Welt parallelen. Auch wenn ihr diese schon reichlich spät auffallen. Sogar mir die "Stolz und Vorurteil" nicht gelesen hat ist das eher aufgefallen. Aber gut, sowas ist einem aus Frauenromanen ja meist nicht ganz unbekannt. Wäre anders ja auch etwas langweilig, oder nicht?

Auch wenn die Geschichte nun nichts neues ist, so finde ich die Idee des Buches interessant. Immer wieder taucht man in die Vergangenheit ein und merkt, dass die Realität eventuell doch nicht so übel ist wie man immer angenommen hat. Die Fiktion ist wenn die Real wird oft doch nicht mehr ganz so romantisch und zauberhaft wie gedacht.

Ein schöner Frauenroman zum träumen und schmunzeln. Außerdem macht er Neugierig auf "Stolz und Vorurteil". Mich zumindest. Ich habe das Buch zumindest mental schon mal auf meine "Will lesen" Liste gesetzt.

Freitag, November 16, 2012

Freitagsfüller

Huch, so viel Stress auf Arbeit heute gehabt und nach Feierabend noch mit Kollegen zusammen gesessen, dass ich schon fast auf den Freitagsfüller vergessen habe! Dieses mal hatte ich ja nichts vorbereitet wie im letzten Beitrag. Konnte ich wenigstens nicht wieder vergessen meine Notizen vorher zu entfernen. ;-)


Meine Antworten sind wieder fett.

1. Jetzt ist es aber echt Zeit für den Freitagsfüller!

2. Immer da wo ich meinen MINI stehen sehe ist der Lieblingsort in meiner Stadt.

3. Ein Feuerchen können wir hier nicht machen.

4. Meine Weisheitszähne müssen raus, aber jedenfalls nicht heute.

5. Bügelwäsche wird morgen wieder erzeugt.

6. Süßigkeiten jeder Art könnte ich gerade jeden Tag verspeisen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Bett, morgen habe ich backen geplant und Sonntag möchte ich was nähen !

Schönes Wochenende!

Mittwoch, November 14, 2012

Lebkuchen Muffins

Lebkuchen Anfang November? Ein dickes fettes JA von mir.

Erinntert ihr euch an meinen Kaiserschmarrn mit dem unglückbringenden Birnenmus? Gleiche Tag ein paar Stunden später...

Meine Eltern haben sich mit meinen Großeltern angekündigt. Zum ersten mal kommen meine Großeltern - bzw meine Omas, denn Opa hat sich wie erwartet Erfolgreich gedrückt - zu uns nach Bayern. Voller Vorfreude stelle ich mich in die Küche und mache die hier gezeigten Lebkuchen-Muffins.

Was passiert? Sie brennen mir doch tatsächlich ganz leicht an! Das Birnenmus bringt also auch Stunden später noch Unglück. Denn an mir kann es ja natürlich nicht liegen versteht sich.

Zum Glück waren die Muffins nur ganz leicht dunkler an vereinzelten Stellen. Haben dann die Kostprobe gemacht und sie haben bestanden. Muss ja nicht alles perfekt sein. Glaube die Omas sind schon beeindruckt, dass ich in der Küche mein Teewasser nicht anbrennen lasse. ;-)

Die Muffins schmecken jedenfalls sehr gut. Und es sind nach langem mal wieder Muffins die sich ganz einfach aus dem Muffinblech lösen lassen. Ohne vorher mit dem Messer drumrum zu gehen. Dachte schon es läge an mir, vielleicht lag es ja doch an den Rezepten der letzten male. We will see.

Das Rezept ist übrigens auch aus "1 Form 50 Muffins" von G|U.

Montag, November 12, 2012

Unglückbringendes Birnenmus

Da mein Apfelmus im Oktober ganz gut geklappt hat wollte ich auch Birnenmus probieren. Hätte ich es mal lieber beim Apfelkompott belassen...


Zuerst ist mir das Mus viel zu flüssig geworden. Schlau wie ich bin füge ich immer mehr Birnen hinzu. Nach der fünften Birne ist mir dann eingefallen, dass das wohl nicht so zum Erfolg führen wird. Mehr Birnen = mehr Flüssigkeit. Wer weiß wann das also fest wird?

Also habe ich in meiner Verzweiflung zur Speisestärke gegriffen. Das Birnenmus ist zwar fester geworden, aber irgendwie hat sich die Speisestärke nicht so gut aufgelöst wie gehofft. So waren dann in den Gläsern kleine weiße Pünktchen zu sehen. Die weißen Punkte sehen irgendwie komisch aus. Ist also nun meine kleine Mutprobe des Alltags beim essen.

Ein paar Tage nachdem ich das Birnenmus gemacht habe gab es dann auch die erste Kostprobe. Mit Kaiserschmarrn - was auch sonst. Und was passiert? Mir brennt tatsächlich zum ersten mal in meinem Leben Kaiserschmarrn an. Gleich so richtig. Die ganze Wohnung hat danach gestunkenduftet. Sehr schön. Nächstes Mal werde ich nicht nebenbei irgendwas im Badezimmer machen.

Jedenfalls war das Birnenmus schon fast etwas zu fest bei meinem Test. Wohl doch zu viel Speisestärke hinzugefügt. Man kann es mir scheinbar aber auch nicht Recht machen. In Zukunft bleibe ich wohl lieber beim Apfelmus.

Samstag, November 10, 2012

Birnen-Preiselbeer Muffins

Natürlich habe ich nicht alle Birnen zu Muffins verarbeitet. Einen Teil habe ich auch so gegessen - v.a. gerne nebenbei wenn ich in der Küche stand. So richtig saftig reife Birnen sind einfach göttlich! Mit ein paar Birnen musste ich auch irgendwas backen. Was liegt da näher als Muffins? Die mach ich ja gerne. Gesagt. Getan.


Das Rezept habe ich aus dem Buch "1 Form 50 Muffins" von G|U. Die Eier habe ich durch durch Maismehl ersetzt. Da ich Vollkornmehl verwendet habe, habe ich zu den 200 g Schmand auch noch zwei Löffel Joghurt in den Teig gemischt.

Obwohl ich die Muffins richtig voll gefüllt habe blieb noch Teig für einen weiteren Muffin übrig. Wollte dafür nicht extra die Silikonbackformen aus dem Schrank holen, also habe ich einfach zwei Muffin-Papierförmchen übereinander gelassen und gefüllt. Kam mir etwas instabil vor und es kam zur Sicherheit noch in eine kleine Schüssel. Nur für den Fall der Fälle, dass es doch kippt und ausläuft. Ich mag Backofen putzen nicht so gerne.
Gut war die Idee! Glaube ohne Rand drumrum wäre mir der Teig nämlich tatsächlich den Rost runtergelaufen und ich hätte ihn vom Backofen-Boden kratzen können.

Ein sehr saftiger Muffin, der sehr gut schmeckt - auch ohne Puderzucker oben drauf was ich eigentlich noch machen wollte, aber dann doch vergessen habe.

Innerhalb einer Woche sollte man die Muffins aufessen. Was aber kein wirkliches Problem sein wird sage ich euch.

Donnerstag, November 08, 2012

Birnenmarmelade wohin man sieht

Bei meinem 3x3 am Dienstag habe ich euch ja bereits gezeigt, dass ich Birnen bekommen habe. Ganze 6 kg! Da einige schon sehr reif waren mussten sie schnell verarbeitet werden. Was bietet sich da besser an als Marmelade? Nichts. Fand ich auch.


Ich habe mich für folgende Marmeladen entschieden:

Kleiner Tipp:
Wenn auf der Anleitung vom Gelierzucker steht, dass man den Topf maximal bis zur Hälfte füllen soll, dann hat das schon seine Berechtigung musste ich feststellen. Habe nämlich natürlich nicht darauf gehört bei der ersten Marmelade, warum denn auch? Als das ganze dann gekocht hat bin ich aber ganz schnell geworden um den einzigen großen Topf den ich habe schnell zu leeren, die Marmeladengläser die in der Spüle gerade gewärmt werden rauszufischen und den Topf zu putzen um die beinahe übergehende Marmelade endlich umzufüllen.

Danach lief alles ganz gut. Ich habe mich was die Zubereitung an sich betrifft an die Anleitungen auf der Rückseite des jeweiligen Gelierzuckers gehalten. Die Birnen-Bananen Marmelade hab ich mit 2:1, die Birnen-Lebkuchen Marmelade mit 1:1 und die Birnen-Marzipan Marmelade mit 3:1 Gelierzucker gemacht.

Weiterer kleiner Tipp:
Birnen am Anfang pürieren. Bei der ersten Marmelade habe ich erst alles mit dem Gelierzucker gekocht und anschließend püriert. Irgendwie scheinen da die Birnen wohl zu weich gewesen zu sein, denn so richtig hat das nicht funktioniert. Habe dann also doch noch alles durch ein Sieb gedrückt, was ich mir ja eigentlich sparen wollte, aber gut. Beim pürieren am Anfang lief das problemloser ab. Zumindest habe ich mir das eingebildet.

Die Marmelade war ja eigentlich als Weihnachtsgeschenke für Eltern + Großeltern gedacht, aber ich glaube das wird nix. Muss die schon vorher an den Mann bringen so lecker wie die Marmelade schmeckt.

Dienstag, November 06, 2012

3x3 am Dienstag #1


Bei Cara gibt es eine nette Aktion. Die nennt sich 3x3 am Dienstag. Entdeckt habe ich die Aktion vor einiger Zeit bei Evi. Ich bin im Umgang mit der Kamera ja nun nicht gerade die Beste, aber faszinierend finde ich solche Aktionen trotzdem und irgendwie will ich immer mal mitmachen. Diese Woche habe ich es mal gewagt. Denke jede Woche werde ich es wohl nicht schaffen, aber ab und an gibt es vielleicht doch ein 3x3 aus den vergangenen Wochen.



Birnen verarbeitet | Kleiderbügel gekauft | Geschnitten
Gestickt | Herbstdeko | Halloween
Pizza | Energiesparlampe gesucht | Kino

Sonntag, November 04, 2012

Charlotte Brontë - Jane Eyre


Originaltitel: Jane Eyre. An Autobiography


eBook, 672 Seiten (Taschenbuchausgabe)


Ersterscheinung: 1947



Jane Eyre hat eine schwere Kindheit. Sie lebt bei ihrer tyrannischen Tante, die sie ald auch in ein Waisenhaus abschiebt. Doch leider geht es ihr auch im Waisenhaus nicht viel besser. Vollere Entbehrungen ist es ihr hier dennoch lieber als bei ihrer Tante.
Mit 18 Jahren nimmt sie eine Stelle als Gourvernante bei Mr. Rochester an in den sie sich auch verliebt. Doch Mr. Rochesters Vergangenheit und Gegenwart lassen es nicht zu, dass sie mit ihm glücklich wird.
So verlässt sie auch ihn wieder um erneut ihr Glück und ihre Unabhängigkeit zu finden.

Vorneweg sei gesagt, dass es sich um keine Autobiografie im eigentlichen Sinne handelt. Es ist wohl eine fiktive Geschichte mit persönlichen Erfahrungen der Autorin. Zumindest habe ich das so raus gelesen aus den Sachen die ich im Internet gefunden hatte. Das hat mich nämlich sehr interessiert ob dem wirklich so ist.
So herrschen im Waisenhaus sehr erbärmlich Zustände und Jane Eyre erlebt den Tod ihrer Freundin. Die Autorin hat zwei ihrer Schwestern verloren auf Grund der Umstände in deren Schule.

Wer weiß also schon was noch alles aus dem Leben der Autorin ist in irgendeiner Weise. Wer möchte, kann mich ja gerne aufklären. Leider finde ich im Internet nicht allzu viel darüber.

Das Buch zählt zu den Klassikern der viktorianischen Zeit und der ist erste Roman von Charlotte Bronte. Dass es sich um einen Klassiker handelt merkt man deutlich an der Sprache. So würden wir heute einige Dinge so wohl nicht mehr sagen, aber man kann der Erzählung gut folgen und muss die Sätze nicht fünf mal lesen um sie zu verstehen.

Die Erzählung ist Ich-basiert aus der Sicht von Jane Eyre. Es liest sich häufig wie ein Brief den sie schreibt. Sie richtet sich auch häufiger an "die Leser". Ich mag diese Art ja sehr gerne.

Jane Eyre weiß schon in ihrer Kindheit ihren Weg zu gehen. Zwar ist sie noch nicht so stark es auch immer zu machen, aber der Drang zur Unabhängigkeit wird doch recht schnell deutlich. So versucht sie auch in der folgenden Geschichte immer wieder ihre Unabhängigkeit zu erhalten und muss dafür einige schwere Zeiten durchleben.

Die Liebe begegnet ihr auf ihrem Weg immer wieder auf unterschiedlichste Arten. Egal was man ihr erzählt weiß sie doch was die wahre Liebe ist und was es nicht wert ist sein Leben dafür zu opfern. Sie hat bestimmte Vorstellungen davon und lässt sich nicht beirren. Auch die Religion betrachtet sie auf ihre eigene Art und Weise.

Ein Klassiker der nicht ohne Grund auch heutzutage noch gerne gelesen wird.

Freitag, November 02, 2012

Freitagsfüller


Meine Antworten sind wieder fett.

1. Den 1. November habe ich hauptsächlich in der Küche verbracht.

2. Mit den selbstgestrickten Socken von Mama habe ich beim schlafen warme Füße.

3. Wenn ich in Amerika wählen dürfte, wüsste ich hoffentlich besser über deren Politik bescheid.

4. Fenster zumachen muss ich als nächstes dringend erledigen.

5. Draussen vor der Tür sind die Vögel mit denen sich unsere Wellensittiche lautstark unterhalten müssen.

6. Ich warte noch auf meine letzte Internet-Bestellung.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Kino, morgen habe ich putzen und backen geplant und Sonntag möchte ich, dass alles perfekt ist, wenn meine Omas zum ersten mal hier sind !

Schönes Wochenende!