Samstag, September 08, 2012

(verbrannte) Pfefferminz-Schoko-Cupcakes

Manches mal ist einfach der Wurm drinnen.

Das Rezept ist für 32 Stück. Schlau wie ich bin rechne ich es einfach für 12 Stück runter. Kann ja nicht so schwer sein. Das sollte man ja mit Grundschulkenntnissen schon können. Öhm ja... Wenn das meine Uni Professoren wüssten würden sie mir wohl jede einzelne Mathe-Prüfung wieder aberkennen...


Diese Muffins sind alles was nach meinem runterrechnen übrig blieb. In meiner Verzweiflung habe ich meinen Freund gefragt ob ich denn ganz blöd bin. Er meinte so rein theoretisch stimme meine Rechnung schon. Vielleicht kann man bei dem Teig nicht linear rechnen. Stimmt genau, so ist das garantiert.

Doch dann hat mich mein Ofen genervt. Habe vor paar Wochen so einen Backofen-Thermometer gekauft, weil ich am Ofen nicht mehr wirklich sehen kann was ich für Grad einstelle. Ich bleibe aber wohl mal lieber wieder beim schätzen. Erst Ofen viel zu kalt, dann Ofen plötzlich 240 °C und schwarze Muffins. *hmpf* Egal, weitermachen, vielleicht schmecken sie ja trotzdem.

Und ja, wenn man es schafft das Papier von den Muffins zu bekommen, dann schmecken sie garnicht mal so schlecht. Nach Pfefferminz zwar nicht wirklich, aber sie schmecken. Oder ist das nur weil man einfach so ausgehungert und verzweifelt ist nach dem Papier-popeln, dass man sich einredet, dass es einfach wunderbar schmecken muss nach dieser ganzen harten Arbeit die man gerade geleistet hat? Wer weiß, wer weiß.

Die Cupcakes sind übrigens aus jenem Buch:Leicht gemacht: Cupcakes: 100 einfache Rezepte von Parragon.
Sicherlich ist das Rezept aus versehen in diesem Buch gewesen und es sind eigentlich total komplizierte Muffins bei denen selbst Profis ihre Probleme haben.

Ich bin wirklich um keine Ausrede verlegen - aber manchmal muss man sich die Dinge einfach schönreden.

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