Samstag, Juni 30, 2012

Bananen Nektarinen Smoothie


Vor ein paar Wochen war ich irgendwie total im Smoothie Fieber und es gab jeden Sonntag zum Kuchen auch noch ein Getränk. Das Smoothie Fieber kommt hoffentlich bald wieder.

Jedenfalls habe ich mich da auch mal kreativ probiert - aber auch nur weil ich musste, denn für jedes Rezept in meinem tollen Buch hat mir irgendwas gefehlt. So gabs einfach das was wir da hatten.

Zutaten für 2 Gläser

Mürbeteig
1 Banane
2 Nektarinen
1 Glas Orangensaft
8 EL Vanille Sojajoghurt
oder
4 Kugeln Vanilleeis

Zubereitung

Nektarinen kurz in heißes Wasser legen und anschließend Haut abziehen. Nektarinen und Banane klein schnippeln und zusammen mit Orangensaft und Joghurt oder Eis in den Mixer.
In Gläser füllen (wer will noch etwas Haselnuss-Krokant drauf) und Prost.

Donnerstag, Juni 28, 2012

Kirschenkompott


Ein paar mehr Kirschen als nur für den Blechkuchen haben Mama und ich doch zusammen bekommen. So galt es also den Rest noch zu verwerten und da das mit dem Rhabarberkompott zu gut geklappt hat habe ich noch ein Kirschenkompott gemacht.

Habe es nach dem üblichen Rezept gemacht das man so im Internet findet. Auf 500 g Kirschen 3 EL Zucker, 125 ml Wasser, 1/3 einer Zimtstange. Das ganze langsam kochen bis die Kirschen weich sind.

Ungeduldig wie ich war, war mir das langsam nach ein paar Minuten zu langsam. Also voll aufgedreht und wie von Mama gelernt Küche verlassen umd etwas anderes derweilen zu machen. Man muss die Zeit ja vernünftig nützen. Jaja... Als ich das nächte mal in die Küche kam ging der Topf schon über und der ganze Herd war voll mit rotem klebrigen Wasser. Die Fliegen hinter dem Herd ebenfalls rot und die frisch gewaschenen Töpfe daneben habe ich auch gleich noch mal gewaschen. Manchmal sind so Angaben in Rezepten halt doch nicht verkehrt, v.a. wenn man sie in beinahe jedem Rezept liest.

Somit ist die Kirschensaison für mich dann wohl auch schon wieder erledigt fürchte ich. So kanns gehen, kaum begonnen wieder alles vorbei.

Dienstag, Juni 26, 2012

Kirschen-Topfen-Blechkuchen


Als ich das letzte Mal bei meinen Eltern zu Besuch war, war gerade mein Kirschenbaum in Omas Garten soweit, dass man ihn ernten konnte. Bzw war es schon fast wieder zu spät. *hmpf* Ein paar Kirschen haben Mama und ich dann aber doch noch gefunden. Die waren aber wirklich hart erkämpft mit Schürfwunden von den Ästen und so. Wie es sich halt gehört wenn man da im Baum rumkraxelt.

Dieses Mal war ich sogar selber kreativ - okay, nicht so kreativ wie manche anderen, aber hey, jeder fängt mal klein an, oder nicht?

Also hier mein Rezept für den Kirschen-Topfen-Blechkuchen (übrigens Topfen = Quark, in meinem Fall dann Magerquark).

Zutaten für 1 kleines Blech

Mürbeteig
225 g Mehl
60 g Zucker
120 g Butter
1 EL Sojamehl + 3 EL Wasser (oder 1 Ei)
Streusel
40 g Mehl
20 g Zucker
20 g Butter
Belag
3 EL g Sojamehl + 7 EL Wasser (oder 3 Eier)
500 g Topfen
130 g Zucker
60 g Butter
75 g Weichweizengrieß
1 Zitrone (Saft und Schale)
340 g Kirschen

Zubereitung

  1. Alle Zutaten für den Mürbeteig zu einem Teig kneten. Die Zutaten kalt aus dem Kühlschrank verarbeiten. Danach den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  2. Für die Streusel ebenfalls alle Zutaten verkneten und anschließend in einer Schüssel mit Deckel in den Kühlschrank stellen.
  3. Solange der Mürbeteig ruht können die Kirschen gewaschen und entkernt werden.
  4. Backofen auf 175 °C heizen. Backblech einfetten und den Mürbeteig ausrollen - oder in meinem Fall habe ich ihn einfach reingedrückt, weil mein Nudelholz nicht in die Form gepasst hat.
    Mit einer Gabel einstechen und 15-20 Minuten backen. Anschließend Blech aus dem Ofen nehmen.
  5. Sojamehl, Topfen, Zucker, Zitronenschale und -saft, zerlassene Butter verrühren. Anschließend Grieß untermischen.
    Vorsichtig die Kirschen unter die Masse heben.
  6. Die Kirschen-Topfen-Masse auf dem Mürbeteig verteilen, glatt streichen und die Streusel darauf verteilen.
  7. Noch mal alles in den Ofen für 20-25 Minuten.

Ich musste wie immer ein Stück schon warm verköstigen - warm schmeckt ein Topfenkuchen ja aber auch irgendwie besser.

Sonntag, Juni 24, 2012

Kindheitsstöckchen Teil 3

  1. Hast du selbst im Laden geklaut?
  2. Nein
  3. Bist du immer freiwillig abends ins Bett gegangen?
  4. Keine Ahnung wie es war als ich ganz klein war. Aber mit 12 bin ich freiwillig um 19 Uhr ins Bett. Wusste einfach, dass ich sonst morgens noch weniger ausm Bett komme.
  5. Hast du eine Sportart ausgeübt?
  6. Ballett, Reiten, Jazz-Dance, Schwimmen, Radfahren, Inline Skaten, Skifahren, Eislaufen, Rodeln (das auch Sport wenn man selber erst mal Bahnen ziehen muss)
  7. Gehörtest du einer Kinderbande an?
  8. Nein
  9. Hattest du imaginäre Freunde?
  10. Wieso hatte? ;-) Nee, glaube nicht, dass ich sowas hatte.
  11. Hattest du einen „Schwarm“?
  12. Was heißt hier einen? Ab einem bestimmten Alter konnte ich mich garnicht mehr entscheiden...
  13. Glaubtest du an den Schwarzen Mann?
  14. Nein. Den habe ich tatsächlich erst mit 13/14 kennen gelernt als es die Mutter einer jüngeren Freundin gesagt hat, dass wir vorm schwarzen Mann aufpassen sollen. Musste erst mal nachfragen wen sie meint. Hehe
  15. Hattest du einen eigenen „Fuhrpark“?
  16. Klar doch. Als ich klein war zwei Dreiräder. Später dann Fahrrad, Rollschuhe/Inlineskates
  17. Konntest du teilen?
  18. Ja, das konnten meine Cousins und ich immer.
  19. Warst du eine Heulboje?
  20. Hm... glaube nicht. Nur wenn Papa vom Nachtdienst heimkam und sich hinlegen wollte. Da hab ich als Baby wohl immer geschrien bis er kam, dann war ich ruhig. *lala*

Irgendwann bin ich dann auch größer älter geworden zur Schule gegangen. Kennt ihr diese Bilder? Jedes Jahr, bei jedem das Gleiche.

Freitag, Juni 22, 2012

Challenge – locker, leichte, lustige Frühlingslektüre: Fazit


Habe ich es also doch noch geschafft und sogar viel früher als ich müsste. Lief einfach richtig gut als ich mal damit angefangen habe. Vor allem war meine Bücherwahl wohl optimal. Jedes Buch fand ich besser als das vorherige. So ist quasi meine Empfehlung genau meine umgekehrte Lesereihenfolge.

Vielen vielen lieben Dank an das Auszeit Magazin Team für diese tolle Challenge. Es hat wirklich super viel Spaß gemacht die Bücher zu lesen. Und auch vielen Dank an die anderen Teilnehmer. Nun werde ich um das eine oder andere Buch weiterhin einen Bogen machen und mir wiederum andere eventuell doch mal näher ansehen. Man kann die Frühlingsbücher ja auch im Sommer lesen behaupte ich mal so einfach. ;-)

Nun komme ich noch mal kurz zu den Büchern die ich gelesen habe - zumindest versuche ich mich kurz zu fassen.
Weiter unten kommt ihr dann zu den ausführlichen Berichten, wenn ihr auf das jeweilige Bild klickt.

  • Janet Evanovich - To the Nines
  • Das Buch ist der neunte Teil der "Stephanie Plum Reihe" von Janet Evanovich. Auf Deutsch erschien der Teil unter dem Namen "Reine Glückssache". Von daher schreibe ich mal nicht allzu viel über das Buch selber, sondern allgemein über die Reihe. Die Stephanie Plum Reihe ist generell eine sehr lustige Reihe. Zwar wiederholt sich die Geschichte im groben immer wieder, aber dennoch lässt sie mich nicht los. Ich würde aber mal raten nicht alle Teile hintereinander zu lesen. Immer wieder zwischendurch ist aber gut. Eigentlich sind die Bücher Krimis. Drei davon haben den englischen Dagger Award erhalten - die bekannteste Auszeichnung für Krimis in England. Für mich stehen die Kriminalfälle aber ehrlich gesagt im Hintergrund. Ich finde es eher interessant was Stephanie so mit den Männern in ihrem Umfeld erlebt und wie es da weitergeht. Für mich irgendwie definitiv Frauenroman und auch lockere, leichte, lustige Frühlingslektüre versteht sich.
  • Kristan Higgins - Fang des Tages
  • Prädikat gut. Auch dieses Buch ist eindeutig ein Frauenroman. Es dreht sich alles um das unglückliche verliebt sein in jemanden der nicht erreichbar ist - hier eben ein Pfarrer - und um misslungene Dates. Auch Fettnäpfchen gibt es genügend für die Hauptperson deren Geschichte man hier durch die Ich-Perspektive erfährt. Ich war von der ersten Seite an gefesselt und musste gegen Ende des Buches sogar heulen. *snief*
  • Susan Mallery - Stadt, Mann, Kuss...
  • Prädikat empfehlenswert. Das Buch ist der Auftakt zu einer ganzen Reihe über die Bewohner in Fool's Gold. Das Buch erwähnt ganz am Anfang die Serie "Gilmore Girls", also kann das Buch ja nur gut sein. (Nein, ich bin garnicht leicht zu manipulieren...) Die ersten zwei Seiten fand ich zwar schon sehr klischee-haft und hatte fast keine Lust mehr weiterzulesen. Doch das Buch ist toll! Die Liebesgeschichte beginnt relativ früh in dem Buch und wartet nicht lange bis es jetzt endlich soweit ist. Habe ich zumindest öfter mal bei Frauenromane, dass man eh schon auf Seite 1 weiß wohin die Reise geht bzw zu wem und dann bis kurz vor dem Ende wartet. Hier gehts recht früh heiß her - im wahrsten Sinne des Wortes.

Ja irgendwie habe ich mir lauter Frauenromane rausgesucht, ist euch das aufgefallen? Wäre vielleicht eine Challenge für nächstes Jahr locker, leichte, lustige Frühlingslektüre zu lesen die keine Frauenromane sind. Da würde ich vermutlich schon bei der Bücherauswahl scheitern. ;-)

Hier noch mal ein Ranking der drei Bücher inkl. verlinktem Beitrag.

Mittwoch, Juni 20, 2012

Kindheitsstöckchen Teil 2

  1. Bist du in den Kindergarten gegangen?
  2. Ja, ein ganzes Jahr lang. Danach war meine Mama froh, dass es in die Schule geht. Ich war wohl sehr quängelig gegen Ende hin, weil ich es so langweilig fand am Ende des Jahres.
  3. Warst du gut in der Schule?
  4. Würde ich schon sagen. Zumindest in Volks-/Hauptschule hatte ich keine allzu großen Probleme. In der höheren Schule war ich dann nicht mehr bei den Besten, aber hab mich gut gehalten würde ich behaupten.
  5. Hast du manchmal blau gemacht?
  6. Erst mit 18 als ich keine Entschuldigung mehr von den Eltern gebraucht habe. Davor haben wir uns nur am ersten Schultag wenns in die Messe ging immer abgeseilt.
  7. Welches waren deine liebsten Hobbies?
  8. Gute Frage. Ich habe alles mögliche gerne gemacht. Im Sommer habe ich mich immer gefreut wenn meine Großcousine bei Oma war, dann bin ich immer mit ihr geschwommen damit sie abnimmt. Damals war ich ja noch rank und schlank bevor die Pubertät kam...
  9. Welche Kinderserien hast du geguckt?
  10. Mila Superstar! Schlümpfe, Glückbärchis, Turtels und sicher noch einige mehr. Musste ja den Morgen überbrücken bis meine Eltern endlich aufgestanden sind - aber erst ab 7 durfte ich TV schauen. Davor musste ich immer noch mal zu Mama ins Bett, nur ganz kurz die Augen zumachen. Jaja, schon damals wurde man belogen.
  11. Wer hat dich am meisten verwöhnt?
  12. Ich und verwöhnt? Niemals... Gut, mein Onkel hat mir ein Dreirad gekauft, nur weil ich einem kleinen Mädchen das einen hatte hinterhergesehen hat - mit so einem Blick den er nicht ertragen konnte. ;-) Meine Eltern haben mich sowieso immer verwöhnt und machen es auch heute noch. Verwöhnt wurde ich eigentlich von allen, aber nicht verzogen! Das ja mal ein großer Unterschied.
  13. Was war dein größter Traum?
  14. Ärztin zu werden.
  15. Hattest du ein Haustier?
  16. Zwerghamster - vor denen mein Papa Angst hatte. *hihi* Kurzzeitig hatten wir eine Katze zum aufpassen bis eine neue Besitzerin gefunden wurde, weil die alte eine Katzenhaarallergie bekommen hat. Und bei meiner Oma - wo wir ja häufig waren - war immer ein Schäferhund.
  17. Wie stelltest du dir das Erwachsensein vor?
  18. Garnicht glaube ich. Echt keinen Plan.
  19. Wurdest du früher in der Schule beklaut?
  20. Nein - zumindest hätte ich es nicht mitbekommen. Ach doch! Mein Schulatlas wurde mir mal geklaut. Dafür hatte ich danach einen schöneren als die anderen.

Viel zu brav für einen richtigen Aufstand musste der Fasching herhalten um zu rebellieren.

Montag, Juni 18, 2012

Hélène Grémillon - Das geheime Prinzip der Liebe

Originalitel: Le confident
aus dem Französischen von Claudia Steinitz

Hardcover, 256 Seiten

1. Auflage 2012

ISBN: 978-3-355-50096-0

Verlag: Hoffmann und Campe Verlag

Camille erhält nach dem Tod ihrer Mutter Kondolenzbriefe die sie nicht wirklich lesen möchte. Doch da gibt es einen Brief der aus der Menge sticht. Viel zu dick für einen Kondolenzbrief. Ihr interesse ist geweckt und sie fängt an zu lesen. Nun bekommt sie jeden Dienstag einen weiteren Brief. Louis erzählt ihr die Geschichte seiner großen Liebe Annie. Vermutlich hat er sich in der Adresse geirrt? Oder ist es ein Autor der Camille so sein Manuskript schmackhaft macht, damit sie es verlegt?
Ihr schwant nichts gutes als sie immer mehr Briefe bekommt. Ist es vielleicht doch kein Roman, sondern die Geschichte ihrer Familie?

Endlich wieder ein Buch dessen Cover mir gefällt. Doch hier merkt man, dass das Cover alleine halt doch kein gutes Buch ausmacht.

Das Buch hat drei Erzählperspektiven und springt ab und an zwischen Gegenwart (70er Jahre) und Vergangenheit (Zeit um den zweiten Weltkrieg) hin und her. An und für sich eine nette Idee. Die Kapitel sind von der Schrift her gut trennbar. Kursive - sehr kurze Kapitel - die Gegenwart. Normal gedruckte - längere Kapitel - die Vergangenheit.
Doch nach einigen Kapiteln war ich total verwirrt. Erst erzählt Louis von seiner Sicht aus. Dann trifft er Annie, die ihm wiederum erzählt was bei ihr in den letzten drei Jahren so war. Dh man springt in der Vergangenheit noch mal in die Vergangenheit. Danach zurück in die Gegenwart und wieder zurück zur Vergangenheit der Vergangenheit. Kennt ihr euch aus? Nein? Gut, ich war da nämlich auch leicht verwirrt muss ich sagen.

Es gibt einen Brief (also ein Kapitel) das beinahe 100 Seiten lang ist. Was ich ja garnicht leiden mag. Doch genau dieses Kapitel war für mich das interessantere. In diesem Kapitel erfährt man die Vergangenheit nun aus der Sicht von Madame M. Einiges was Annie weggelassen hat wird nun erweitert, ein paar Lücken schließen sich.

Der Anfang des Buches hat nicht sonderlich viele Überraschungen gehabt fand ich. Der Mittelteil war auch solala, allerdings für das, dass man die Geschichte ein zweites mal liest wirklich interessant. Erst auf den letzten 10 Seiten wurde es dann aber richtig gut und es gab Wendungen die ich nicht habe kommen sehen.
Diese Wendungen haben mich so baff und sprachlos zurück gelassen, dass ich die letzten drei Seiten noch mal lesen musste. Erst nachdem ich sie noch 2-3 Mal überflogen hatte habe ich es wirklich kapiert.
Man käme übrigens auch tatsächlich selber drauf, wenn man das Buch aufmerksam genug liest. Immer wieder gibt es Hinweise die für mich scheinbar nicht ganz so offensichtlich waren.

Alles in allem war das Buch teilweise leider etwas zu konfus und langatmig. Die letzten Seiten können das leider auch nicht gut machen, aber immerhin bleibt der Nachgeschmack des Buches somit ein guter.

Samstag, Juni 16, 2012

Kindheitsstöckchen Teil 1

Das Stöckchen habe ich bei Sheena entdeckt und musste ich sofort mitnehmen. Ich finde meine Kindheit war einfach großartig - danke Mama und Papa - und deswegen konnte ich an dem Stöckchen natürlich nicht einfach so vorbei gehen wie an manchen anderen.

Da ich mich ja immer so kurz fassen kann habe ich das Stöckchen in drei Teile geteilt. Hier also nun die ersten 10 Fragen:

  1. Was hast du früher zum Frühstück gegessen?
  2. Unter der Woche vor der Schule höchstens Frosties. Aber auch nicht immer. Kam nach meiner Mama und konnte morgens nie was essen. Ganze im Gegenteil zu jetzt, da steh ich auf und spätestens eine Stunde später knurrt mein Bauch. Am Wochenende weiß ich ehrlich gesagt nicht was ich gegessen habe. Vermute mal auch Frosties oder Toastbrot mit Marmelade. Jedenfalls sicher irgendwas Süßes.
  3. Was hast du als Kind am liebsten getrunken?
  4. Dreh und Drink! Ich durfte mir beim einkaufen gehen immer ein Teil aussuchen was ich mir kaufen möchte - meistens entweder Süßigkeiten/Eis oder eben Dreh und Drink. Die Entscheidung war echt nicht immer einfach sag ich euch.
  5. Warst du eher ein Dreckspatz oder ein Saubermann?
  6. Ich glaube eher eine Sauberfrau, auch wenn ich da jetzt nicht so super vorsichtig war. Kann mich aber auch nicht erinnern ständig verdreckt heimgekommen zu sein.
  7. Was hast du als Kind gemocht, isst es aber heute nicht mehr?
  8. Extrawurst - am Besten ohne Brot, das hat uns Opa beigebracht. ;-) Fisolen mit Knacker mochte ich auch gerne oder Knacker (paniert oder natur) mit Kartoffelpürree. *mmmmh* Heutzutage esse ich ja nun garkein Fleisch/Wurst/Fisch etc mehr. Von daher könnte ich wohl noch paar Sachen aufzählen - gegrillte Leber zB oder Nieren, da hat Mama auch immer was leckeres gemacht, aber kA mehr was genau.
  9. Was isst du heute und hast es früher nicht gemocht?
  10. Krautfleckerl! Was hat uns (meine Großcousine und mich) Oma damit jagen können. Alleine der Geruch war uns schon zu viel. Jetzt wo ich groß und schlau bin musste Oma micht immer anrufen wenn sie mal welche macht, damit ich mir welche holen konnte.
  11. Wofür ging das meiste Taschengeld drauf?
  12. Tatsächlich keine Ahnung wofür ich so mein Taschengeld ausgegeben habe. Ich weiß nur es gab zum 1. Mai immer Geld fürn Kirtag. In einem Jahr habe ich 100 Schilling - also um die 70 Euro - beim Autodrom (Auto Scooter) ausgegeben. Das hat einfach Spaß gemacht. Eine Stunde lang sind wir nur rumgefahren. Hehe.
  13. Hast du als Kind gespart?
  14. Allerdings. Ich wusste immer schon, dass ich mit 18 ein Auto haben möchte und das kostet nun mal Geld.
  15. Womit hast du am liebsten gespielt?
  16. Ich glaub mit meinen Puppen und Barbies. Sogar mit 12 habe ich noch meine ganzen Barbie Sachen im Zimmer gehabt und tatsächlich auch damit gespielt.
  17. Bist du ein Alete- oder ein Milupakind?
  18. Das weiß ich wirklich nicht.
  19. Hast du früher, wenn es Stress gab, deinen großen Bruder/deine große Schwester geholt?
  20. Da ich beides nicht habe musste ich auf meinen großen Cousin ausweichen - der ist immerhin ganze 9 Tage älter als ich. ;-)

Und das ist das Kind von deren Kindheit ihr so viel erfahren dürft. Meine Mama und ich auf einem Gruppenfoto der Familie.

Donnerstag, Juni 14, 2012

Susan Mallery - Stadt, Mann, Kuss...

Und schwups habe ich auch schon das dritte - und *snief* letezte - Buch für die Challenge locker, leichte, lustige Frühlingslektüre fertig.

Originalitel: Chasing perfect
aus dem Amerikansichen von Annette Hahn

eBook, 348 Seiten (Kindle)
1. Auflage, Januar 2012
ISBN: 978-3-86278-128-7 (ePub)

Hinweis: Fools Gold Serie Teil 1

Verlag: Mira Taschenbücher

Charity Jones ist 28 und Stadtplanerin und soll in der Stadt Fool's Gold die Wirtschaft ankurbeln. Als sie den Job annimmt ahnt sie nicht welches Geheimnis die Stadt hat und wie sie ihr Leben verändert. Letzteres ist ihr ganz recht. Immerhin zieht sie in die Kleinstadt um sesshaft zu werden. Aber doch nicht mit dem ehemaligen Rennradprofi Josh der genau der Typ Mann ist den auch ihre Mutter immer angeschleppt hat und ihr jedes mal das Herz gebrochen haben. Dann doch lieber den netten Robert mit dem sie scheinbar einiges gemein hat, oder doch nicht?

Bleiben wir wie beim vorigen Buch beim Cover. Nicht ganz so schrecklich wie bei Fang des Tages aber sehr viel ansprechender finde ich das auch nicht. Zum Glück hat Amazon auch dieses Buch am Valentinstag gratis zur Verfügung gestellt. Die Autorin kannte ich ja schon von den Keys Schwestern. Die zwei Bücher die ich von der Reihe schon gelesehen habe gefallen mir ja total gut, also schauen wir mal was die Autorin sonst noch zu bieten hat.

"Stadt, Mann, Kuss..." wird in der dritten Person erzählt. Etwas Gewöhnungsbedürftig fand ich das. Anfangs war mir v.a. bei Dialogen nicht gerade klar wer da nun gerade was gesagt hat. Das legt sich aber mit der Zeit zum Glück auch.
Die Erzählung in der dritten Person ist insofern nicht so schlecht gewählt, da dass Buch aus zwei Perspektiven geschrieben ist. Zum einen aus der Sicht von Charity Jones, die zum ersten mal in ihrem Leben in einem kleinen Dorf lebt, und Josh Golden, der in eben jenem kleinen Dorf aufgewachsen ist und Weltberühmt ist. Wobei Charity für mich eindeutig die wichtigere Person war und ich mir dann doch das eine oder andere Mal die Ich-Form gewünscht hätte. Glaube es wäre angenehmer gewesen.

Personen an sich kommen jede Menge vor. Kleinstadt eben, jeder ist wichtig und hat was zu sagen. ;-) Die Personen sind aber gut auseinander zu halten. Es ist also noch nicht so viel, dass man den Überblick verliert. Mich hat lediglich eine Person verwirrt: Eddie. Für mich ein Männername, im Buch aber eine Frau. Das ging über meinen Horizont bei manchen Sätzen. Sie kommt dann aber zum Glück nicht so häufig vor.

Nun zur Geschichte. Auf den ersten Seiten war ich ja schon fast schlecht gelaunt muss ich sagen. Das kam mir vor wie so ne extremst langweilig Frauenroman-Geschichte. *gähn* Doch dann... ja dann... plötzlich Andeutungen von Geheimnissen in der Stadt, Geheimnisse der Bewohner. Ich sitze aufrecht und lese gespannt weiter und weiter und weiter und weiter und schon ist das Ende da. *huch*

Die Liebesgeschichte ist da, sie ist auch *huihuihui*, aber sie ist nicht permanent im Vordergrund obwohl sie doch recht früh beginnt und heiß hergeht. Charity hat einen Job, ein eigenes Leben und beides führt sie auch weiter. Das ist ja immer wieder schön finde ich, wenn es auch noch anderes im Kopf der weiblichen Hauptperson gibt als diesen einen Mann.

Susan Mallery würde ich übrigens einen dicken fetten FSK 18 Stempel auf die Bücher kleben wenn es denn welche gäbe. So ganz jugendfrei sind da manche Beschreibungen von ihr nicht gerade. Aber auch zwischen diesen Szenen ist das Buch interessant und unterhaltsam. Schon wichtig wie ich finde.

Ganz am Ende wird das Buch übrigens ganz gemein. Ein einziger letzter Satz, garnicht lange: Eine Andeutung auf einen zweiten Teil! Das Buch ist der erste Teil einer ganzen Reihe! Die anderen zwei Teile die bisher ins Deutsche übersetzt wurden stehen schon auf meiner Wunschliste:
  • Ich fühle was, was du nicht fühlst
  • Wer hat Angst vorm starken Mann?

Ein wirklich tolles Buch, dass ich nur weiter empfehlen kann wenn man einen locker, lustig, leichten Frauenroman lesen möchte. Susan Mallery hat das Potential zu einer meiner Lieblingsautorinnen zu werden.

Dienstag, Juni 12, 2012

Erdbeer Cheesecake Cupcakes

Ich habe einen tollen Blog entdeckt Zucker Zimt und Liebe. Rezepte habe ich davon schon ganz viele in meinen Favoriten gespeichert, allerdings von einem anderen Blog. Nun sitze ich an der Quelle. Ob das so gut ist? Wir werden sehen.
Jedenfalls musste ich gleich mal was davon backen - natürlich was mit Erdbeeren. Das wirds die nächsten Wochen wohl noch öfter geben hier. Bis ich sie nicht mehr sehen kann. Also noch eine ganze Weile.


Das Rezept findet ihr hier: Lil'lovely Erdbeer-Cheesecake-Cupcakes

Am Besten genauso machen wie es da steht. Dann gelingt es hoffentlich besser als bei mir. Ich habe ja wieder mal nicht hören wollen und alles mögliche geändert. Die Erdbeeren habe ich einfach in den Teig gemischt. Keine Ahnung ob das der Grund dafür ist, dass sie mir nun voll an dem Muffinpapier anpappen. Ärgerlich!
Beim Topping habe ich dann auch die Erdbeeren klein geschnitten und einfach dazu gemischt. Nun muss ich die Cupcakes mit Löffel essen. Sie schmecken aber trotzdem leckerst!

Das Topping war bei mir irgendwie viel zu viel. Hatte es zum Glück mit etwas weniger Zucker gemacht - aber auch nur weil ich nicht mehr genug zu Hause hätte, sonst spare ich ja selten am Zucker - und so habe ich das restliche Topping die Tage darauf zum Frühstück mit Müsli gegessen. Auch lecker - wenn man süßes Frühstück mag. Könnte für manchen Magen eventuell zu viel des Guten sein. Meinem kanns ja nicht süß genug sein, egal zu welcher Tageszeit.

Sonntag, Juni 10, 2012

Kristan Higgins - Fang des Tages

Jetzt läuft es aber gut. Schon mein zweiter Beitrag zur Challenge locker, leichte, lustige Frühlingslektüre. Ist aber auch ein tolles Thema muss man sagen.

Originalitel: Catch of the Day

aus dem Amerikansichen von Annette Hahn

eBook, 379 Seiten

1. Auflage: 29. Juni 2011

ISBN: 978-3-86278-062-4 (ePub)

Verlag: Mira Taschenbücher

Maggie lebt in einem kleinen Ort in Gideon's Cove, Main. Einwohnerzahl: 1407. Dort führt sie das einzige Imbisslokal Joe's Diner das sie von ihrem Großvater geerbt hat - zum leidwesen ihrer Mutter. Diese wünscht sich nichts sehnlicher für ihre Tochter, als dass sie in die weite Welt geht, Karriere macht. Vor allem aber soll sie wie ihre Zwillingsschwester endlich einen Mann finden, heiratet und Kinder bekommt. Immerhin ist sie schon über 30 und man wird ja nicht jünger.
Den Traummann hätte Maggie sogar schon gefunden. Tim O'Halloran auch als Pfarrer Tim in der Gemeinde bekannt. Leider ein katholischer Pfarrer, so kann sie nur für ihren Traummann schwärmen und sich für alles möglich in der Kirche angagieren. Zu allem übel will ihr Pfarrer Tim dann auch noch helfen einen Mann kennen zu lernen. Das aber endet nicht so wie geplant. Ganz und garnicht wie geplant.

Es tut mir leid, ich kann nicht anders, ich muss etwas zum Cover sagen. Ist es nicht zum abgewöhnen? Ich bin ja totaler Cover und Titel Käufer - Kurzbeschreibungen lese ich mir relativ selten durch - und das Buch hätte ich mir nie und nimmer gekauft. Ich habe es nur, weil man es sich mal gratis bei Amazon runterladen konnte für den Kindle. Da dachte ich mir ich probiers halt mal. Zum Glück habe ich es probiert!

Das Buch ist wie man sich einen Frauenroman wünscht und wie er in die Challegne passt: locker, leicht, lustig. Kristan Higgings erzählt die Geschichte in der Ich-Perspektive und von der ersten Seite an ist man gut in der Geschichte drinnen. Die Personen die in dem Buch vorkommen sind allesamt sympathisch und wie man sich eben so die Leute in einem kleinen verschlafenen Nest vorstellt. Alle kennen sich und es wird gerne und ausgiebig getratscht.
Da ist es natürlich gut, dass Maggie in jede Menge Fettnäpfchen tritt über die man sich auch Jahrelang später noch herzlich amüsieren kann. Auch ich habe mich darüber sehr amüsiert, auch wenn ich kurz vorher immer dachte: "Nein Mädl, nein, nein, nein, das machst du jetzt nicht." Oder "Halt mal die Klappe. Da können dir die ja nie was erklären wenn du ständig redest."

Die Geschichte selbst ist eine Frauenromangeschichte. Teilweise ahnt man schon was kommt, aber ich war dann doch das eine oder andere mal überrascht als es nicht so kam wie ich anfangs dachte. Allerdings ist genau das was ich auf den ersten Seiten vermutet hatte eingetreten: Ich habe geheult. *snief* So gehoffe habe ich, dass es nicht passiert, aber so ist nun mal das Leben. Ich werde immer sentimentaler.

Weil ich anfangs über das Cover gelästert habe muss ich abschließend noch was dazu sagen. Während dem lesen merkt man, dass das Cover eigentlich doch sehr gut zur Geschichte passt. Denn das kleine Städtchen in dem sich die Geschichte abspielt ist eine Stadt in der es viele Hummerfischer gibt - so auch ihr Bruder. Dennoch ist es schade, weil es sicherlich einigen so gehen wird wie mir die vom Cover nicht gerade angezogen werden.
In Zukunft sollte ich mir wohl zu den Büchern auch die Cover aus anderen Ländern ansehen. Denn diese englische Cover zB Amazon.com finde ich hinreißend - und auch dieses passt zur Geschichte.

Ja, ich hör ja schon auf mich über das Cover zu ärgern. Das Buch ist ein schöner Frauenroman der einen gut unterhält, zum lachen, weinen und dahinschmelzen bringt. Mit super sympathischen Personen und einem Happy End. Was will man mehr? Gut, das Ende hätte man noch ein paar Seiten auskosten können, deswegen gibt es einen Punkt Abzug.

Ein schönes Buch für den Strand, das Schwimmbad, den Balkon oder auch für das Sofa an einem verregneten Wochenende. Lasst euch nicht vom Cover abschrecken. (Ich kanns nicht lassen...)

Freitag, Juni 08, 2012

Rhabarberkompott

Heuer habe ich den Rhabarber für mich entdeckt. Den gabs früher höchstens mal bei Oma, aber da auch nicht so oft. Keine Ahnung warum. Schmeckt doch lecker!

Mit dem Rhabarber habe ich mich letztes Wochenende auch das erste mal an Kompott versucht.


War ja garnicht so schwierig. Ich habe es wie hier beschrieben gemacht: Rhabarberkompott auf Chefkoch Allerdings habe ich den Rhabarber dann doch lieber geschält und auf die satte Farbe verzichtet.

Schmeckt wirklich lecker. Im Müsli und mit Eis. Zwei Gläser habe ich noch - von dreien. Kann ja nicht gleich zu beginn so viel machen und am Ende bin ich total talentfrei.
Nur meine Einmachgläser - also so Gläser wie bei der Marmelade mit Drehverschluss - sind irgendwie doof. Da kann man am Deckel oben in der Mitte garnix drücken. Woher weiß ich denn nun ob das mit diesem Vakuum wirklich funktioniert hat?

Muss ich die zwei verbliebenen Gläser wohl auch ganz schnell essen - wie schade. ;-)

Mittwoch, Juni 06, 2012

Janet Evanovich - To the Nines

Endlich habe ich es geschafft den ersten Teil für die Challenge locker, leichte, lustige Frühlingslektüre fertig zu lesen. Dachte ja ich schaffe nicht mal ein einziges Buch, nachdem ich ein Rezensionsexemplar dazwischen geschoben habe.

Nun ist es aber geschafft und hier könnt ihr mein Fazit lesen. Ist allerdings der neunte Teil einer Reihe. Würde dann doch eher beim Anfang anfangen. Manche zwischenmenschlichen Dinge sind sonst wohl nur halb so lustig kann ich mir vorstellen.

Deutscher Titel: Reine Glückssache

eBook, 372 Seiten

1. Auflage: Juli 2003

ISBN: 0-312-26586-7

Info: Stephanie Plum Teil 9

Verlag: St. Martin's Press

Stephanie Plum soll zusammen mit Ranger einen Kautionsflüchtling suchen. Stephanie verfolgt eine heiße Spur und gerät ins Kreuzfeuer eines Mörders. Doch wer ist der Mörder? Als sie den Kautionsflüchtling in Las Vegas ausfindig macht fühlt sie sich sicher. Doch der Mörder scheint ihr immer einen Schritt voraus zu sein. Kurz nach Las Vegas fällt sie dem Mörder zum Opfer und erfährt von einem Spiel - der Preis: Sie.


Auch dieser Teil passt in die Stephanie Plum Reihe. Man bekommt das was man erwartet. Eine witzige etwas unbeholfene Stephanie. Gemeinsam mit der schrulligen Lula verhaftet sie die Männer die nicht zu ihrem Gerichtstermin erschienen sind - oder versucht es zumindest. Immer wieder lustig erzählt, immer wieder dumm gelaufen irgendwie.

Die Spannung wird etwas genommen, weil man ja weiß, dass Stephanie überlegen wird. Immerhin gibt es ja noch einige Teile. Andererseits wäre es auch bei einem Einzelband wohl nicht anders, dass die Heldin wohl eher überleben wird.

Der große Fall zieht sich durch das ganze Buch und hat kurz vor dem Ende seinen relativ schnellen Höhepunkt. Doch das tut dem Buch keinen Abbruch. Zumindest wenn ich von mir spreche kann ich sagen, dass ich die Bücher jetzt nicht unbedingt wegen der Kriminalfälle lese. Viel interessanter und spannender finde ich die Situationen zwischen Stephanie, Morelli und Ranger.

Auch in dieser Hinsicht wird man in diesem Buch nicht wirklich enttäuscht. Ich bin ja von Anfang an ein kleiner Morelli Fan und in diesem Band noch viel mehr geworden. *hach* So herzzerreißend süß wie der ist.
Wobei ich seit dem Film "Einmal ist keinmal" auch Ranger nicht mehr so außer acht lasse wie davor. Was so ein Film alles bewirken kann. Der hatte mich früher ja immer genervt, aber mittlerweile kann er von mir aus Stephanie ruhig öfter die Röte ins Gesicht treiben.

Für mich scheint die Reihe nun wieder etwas Aufwind zu bekommen. Daher freue ich mich auf den nächsten Band und bin gespannt wie es mit der Familie Plum & Co so weitergehen wird.

Montag, Juni 04, 2012

cremige Erdbeertörtchen

Spargel, Rhabarber, Erdbeeren... ich bin voll auf dem saisonalen Tripp. Kenne ich von mir garnicht. Normalerweise dauert es immer eine Weile bis ich darauf Appetit habe - und dann ist die Saison natürlich schon vorbei. V.a. habe ich Spargel und Rhabarber erst dieses Jahr für mich entdeckt.

Am Freitag wurden also die ersten Erdbeeren gekauft und nach einer gefühlten Ewigkeit endlich wieder mal was Süßes gebacken!


Zu den Erdbeertörtchen gab es einen Rhabarber-Smoothie. Zum ersten mal in meinem Leben habe ich Rhabarber gekauft. Es war lecker! Leider ist auch schon wieder alles weg - also vom Smoothie, von den Erdbeer-Muffins ist noch was da. Obwohl ich mich bemühen muss nicht alle auf ein mal zu essen, weil ich die so lecker finde.

Das Grundrezept ist aus Cupcakes leicht gemacht von Parragon. Ich habe es dann - wie meistens - leicht abgewandelt. zB habe ich Vanillejoghurt zugefügt, statt dem Ei habe ich Maismehl verwendet und eigentlich hätte man Deckel abschneiden sollen. Nur hatte ich keine Deckel zum abschneiden, also habe ich es gelassen. Schmeckt auch so sehr lecker.

Samstag, Juni 02, 2012

Nicole Walter - Das Leben drehen



>>Ich bitte Sie um Ihren Mann. Nicht für lange, weil ... ich muss sterben.<<


Taschenbuch, 320 Seiten

Erscheinungstermin: 01.06.2012

ISBN: 3-426-51061-8

Verlag: Knaur TB



Inhalt:

Die Geschichte dreht sich um Marlene, die alles im Griff hat. Sie hilft Krebskranken Menschen für ihr Leben zu kämpfen.
Dann kommt Amelie. Die lebensfrohe Amelie. Die alles und jeden liebt, die von allen geliebt wird und mit sich im Einklang scheint. Marlene hasst sie - immerhin hat sie eine Affäre mit ihrem Mann - doch es treibt sie in den Wahnsinn, dass Amelie nicht um ihr Leben kämpfen möchte. Doch kämpft Marlene um ihr Leben oder hat sie selbst schon lange aufgehört zu leben?

Es gibt Bücher die ich mich einfach von der ersten Seite an irgendwie in ihren Bann ziehen und ich nicht sagen kann warum. Dieses Buch gehört zu dieser Kategorie.

Die Geschichte selbst ist nicht so, dass sie mich vor Spannung fesselt, ich mit den Personen mitleide/fiebere. Dennoch hat mich das Buch irgendwie fasziniert. Schwer zu beschreiben, aber irgendwie hatte ich so ein Gefühl von innerer Ruhe.
Als die Geschichte dann nach Italien gewandert ist war es geschehen. Ich konnte richtig die Sonne auf meinen Armen spüren, die italienischen Häuser und Familien waren um mich. Herrlich.

Das Thema das angesprochen wird ist sehr ernst. Es geht um das Leben, den Kampf um das Leben, das Glück das man finden möchte, um das los lassen können. Die Sprache in der Nicole Walter schreibt ist leicht verständlich. In jeder Zeile schwingt Schwermut und gleichzeitig auch Leichtigkeit mit.

Zwei mal hat mich die Geschichte etwas verwirrt. Da waren plötzlich Sprünge drinnen die ich nicht zuordnen konnte. Die Lücken wurden dann zwar auf den folgenden Seiten wieder geschlossen, aber das hat mich irgendwie raus gebracht aus meinem "inneren Ruhe taumel".

Ein wirklich schönes Buch, das man nicht unbedingt am Strand lesen sollte wenn alle um einen rumtoben. Es ist eher ein Buch für die Hängematte im ruhigen Garten.


Vielen Dank an den Drömer-Knaur Verlag, dass ich dieses Buch als Testleserin lesen durfte.