Mittwoch, April 25, 2012

Daniel Glattauer - Mama, jetzt nicht!


Kolumnen aus dem Alltag

eBook, 177 Seiten (Print Ausgabe)

1. Auflage: August 2011

ISBN: 978-3-552-06178-1

Verlag: Deuticke


158 Kolumnen (lt. Klappentext) von Daniel Glauttauer werden dem Leser als Buch präsentiert. Geschichten aus dem Alltag scharf beobachtet und witzig kommentiert

Den meisten wird Daniel Glattauer ein Begriff sein von seinen Briefromanen "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen". Auch ich wurde erst durch diese beiden Bücher aufmerksam die wirklich empfehlenwert sind! Tatsächlich schreibt Daniel Glattauer auch in der österreichischen Tageszeitung "Der Standard". Tja, ich oute mich mal wieder, dass ich keine Zeitungen lese und schon garkeine Tageszeitungen.

In dem Buch "Mama, jetzt nicht!" wurden einige Kolumnen die Daniel Glattauer im Standarf veröffentlicht hat abgedruckt. Ich gestehe gleich, dass ich das Buch nur habe, weil es bei einer Aktion im Kindle Shop gratis zum runterladen war - glaube zu Ostern, also noch garnicht so lange her.

Die Kolumnen sind jeweils eine Seite lang - am Kindle zumindest - und somit gut geeignet für mal schnell zwischendurch. Man kann sie auch quer lesen, da sie nicht unbedingt aufeinander aufbauen. Ausnahmen sind da vielleicht 1-2 Geschichten, aber ist jetzt auch nicht so tragisch wenn man da mal die zweite zuerst liest.

Da es ja die Kolumnen in einer österreichischen Zeitung sind und der Autor auch Österreicher ist, ist wohl klar, dass die Kolumnen auch einen Österreichbezug haben. Also sollte man den Österreichern nicht ganz abgeneigt sein wenn man das Buch liest.
Ich mag ja Österreich - haha ;-) - aber die Geschichten an sich fand ich jetzt nicht so berauschend. Sie waren nett und unterhaltsam, man nickt bei der einen oder anderen Sache und schmunzelt auch hin und wieder, aber das war es dann für mich auch schon wieder. Liegt eventuell einfach daran, dass ich keine Tageszeitungen lese und somit auch nicht das Zielpublikum bin? Wer weiß das schon.
Der Preis von 13,99 Euro (Kindle Edition) bzw 17,90 Euro (gebundene Ausgabe) finde ich aber schon recht gesalzen muss ich sagen und wäre mir das Buch nicht unbedingt Wert. Da bleibe ich dann lieber bei seinen Romanen, weil die sind ja wirklich herzallerliebst! Also die zwei die ich gelesen habe.

Was ich mich aber die ganze Zeit über Frage ist diese Stelle im Buch - es geht um ein Fest in einem Kulturzentrum:
... Jeder Kulturgast erhält eine Stempelkarte und wird damit auf den >>Barcours<< geschickt. (Lustiges Wortspiel im Sinne von Bar-Kur.)...

Warum kommt man von "Barcours" auf "Bar-Kur"? Ich dachte ja eher das wäre ein Wortspiel im Sinne von "Parcours" - also eine Strecke mit Hindernissen - in dem Falle dann halt die einzelnen Sauf-Stände. Werde ich wohl irgendwie nie verstehen warum "Bar-Kur".

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